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Überschwemmungen an der Costa del Sol

München, 05.12.2016 | 10:26 | hze

Die beliebte Ferienregion Costa del Sol an der spanischen Mittelmeerküste ist am Wochenende von heftigen Unwettern heimgesucht worden. Laut dem Branchenmagazin FVW sorgten extreme Regenfälle für großflächige Überschwemmungen und unzählige Notfalleinsätze. Am schlimmsten traf des dem Bericht zufolge die Stadt Málaga doch auch Marbella, Cartama und Alhaurín de la Torre wurden fast vollständig überflutet.


Sturm und Unwetter
Wo sonst im Monat knapp 100 Liter Regen fällt, gingen am Wochenende 60 Liter pro Stunde nieder.
Laut der spanischen Nachrichtenagentur Efe sind lokal pro Stunde bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Das ist mehr als die Hälfte der durchschnittlichen Niederschlagsmenge im gesamten Dezember (102 Liter). Bis zum Sonntagmittag sind laut FVW mehr als 600 Notrufe eingegangen, in der Stadt Estpona sei eine Frau in den Fluten ertrunken. Die Hilfskräfte sind seit dem Wochenende im Dauereinsatz, auch Hubschrauber helfen bei der Bergung.

Der Spätherbst bringt dem Mittelmeerraum in diesem Jahr sehr stürmisches Wetter. Anfang November wütete in Italien ein Tornado und Ende Oktober hatte sich östlich vor Malta ein sehr seltener Wirbelsturm gebildet, und in Richtung griechische Inseln gezogen. Hurrikans über dem Mittelmeer bezeichnen Meteorologen als Medicane – eine Mischung aus Hurrikan und Mediterranean Sea, der englischen Bezeichnung für das Mittelmeer.
 

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