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Für manche sind Tapas allein ein Grund genug, direkt nach Spanien auszuwandern. Denn die gesellige Esskultur, die mit den wandelbaren Appetithäppchen einherkommt, nährt nicht nur den Leib und erfreut den Gaumen, sondern vor allem die Seele. Bevor es also an die konkreten Rezepte geht, hier erst mal ein wichtiger Verzehrtipp: Macht es wie die Spanier und nehmt euer Tapas-Essen als soziales Ereignis. Für genauere Instruktionen lest „Das Einmaleins des Tapa-Bestellens“, ansonsten schon mal: Buenprovecho!
Das Einmaleins des Tapa-Bestellens
Die Tapa beschreibt weniger ein bestimmtes Gericht als eine Größe. Meistens kann man die Häppchen auch als mediaración und ración bestellen – als halbe und ganze Portion. Und genauso machen es die Spanier: Was jeder am Tisch gerne isst, wird gleich in größerer Menge bestellt und geteilt wird sowieso. Übrigens auch die Rechnung am Ende. Dass jeder genau ausklamüsert, was er gegessen und getrunken hat – undenkbar, viel zu kompliziert! Der Gesamtbetrag wird durch die Anzahl der Teilnehmer geteilt und jeder zahlt seinen Anteil.
01
Das klassische spanische Omelette
Ode an die Tortilla
Man nehme Kartoffeln, Zwiebeln, Eier, Olivenöl, Salz und Pfeffer und schon hat man die Bestandteile eines absoluten Urgesteins der spanischen Küche: die Tortilla. So simpel wie wandelbar und köstlich. Das auch spanisches Omelette genannte Gericht geht immer. Morgens, mittags, abends. Warm oder kalt, aufs Brot oder als eigene Mahlzeit mit Salat, ganz klassisch oder aufgepeppt mit Gemüse, Chorizo oder was auch immer einem einfällt und schmeckt. Fast jede Tapas-Bar serviert Tortilla, häufig gibt’s dazu die Knoblauch-Mayonnaise Alioli, Salmorejo (siehe unten) oder Whisky-Soße (s.u.).
Diverse Legenden ranken sich um die Entstehung der Tapas. Die geläufigste besagt, dass ein findiger Wirt auf die Idee kam, ein paar Oliven auf die Deckel zu legen, mit denen alkoholische Getränke zum Schutz vor durstigen Insekten abgedeckt wurden.
Rezept Tortilla
Zutaten:
6 Eier 3 große Kartoffeln (600 g), in feine Scheiben geschnitten 1 Zwiebel, gehackt Reichlich Olivenöl Salz Pfeffer
Zubereitung:
Kartoffeln und Zwiebeln in reichlich Olivenöl anbraten oder frittieren. Wichtig: Nicht am Öl sparen, sonst wird die Tortilla trocken. Eier aufschlagen, mit Salz und Pfeffer verquirlen und gut mit den Kartoffeln und Zwiebeln mischen. 2 bis 3 Esslöffel Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Kartoffel-Ei-Masse dazugeben und glatt streichen. Bei mittlerer Hitze braten, bis die Oberfläche zu stocken beginnt. Tortilla dann mithilfe eines großen Topfdeckels oder eines Bretts wenden und die andere Seite ebenfalls noch einige Minuten stocken lassen. Tipp: Das Öl vom Frittieren einfach aufheben und weiter zum Kochen verwenden.
Kartoffeln können die Spanier. Ob als Tortilla, patatasaliñadas (eingelegte Kartoffeln oder schlicht: Kartoffelsalat), klassisch frittiert oder auf den Kanaren in ordentlich salzigem Wasser mit Schale zu köstlicher Schrumpeligkeit gekocht (papasarrugadas). Achtet mal auf die Qualität der gemeinen Pommes frites auf der Iberischen Halbinsel, denn meistens kommen sie mitnichten aus dem Tiefkühlregal, sondern werden aus frischen Kartoffeln selbst gemacht. Eine in ganz Spanien verbreitete Version sind die patatasbravas – die wilden Kartoffeln. Für das Gericht werden die Erdäpfel in Würfel geschnitten, in Olivenöl frittiert und klassischerweise mit der pikanten bis scharfen salsabrava serviert.
Rezept Patatas bravas
Zutaten:
2 große Kartoffeln Öl zum Frittieren Salz 2 Knoblauchzehen, gehackt 75 ml Olivenöl 30 g Mehl ½ Teelöffel Paprikapulver, edelsüß (pimentón dulce) ½ Teelöffel Paprikapulver, rosenscharf (pimentón picante) 250 ml Wasser Salz
Zubereitung:
Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden, in reichlich Öl frittieren, überschüssiges Öl z. B. auf einem Blatt Küchenpapier abtropfen lassen und Kartoffeln salzen. Für die Soße gehackten Knoblauch in Olivenöl goldgelb braten und auf kleiner Flamme Mehl sowie Paprikapulver hinzugeben. Wasser dazu schütten, Temperatur auf mittlere Hitze erhöhen und so lange rühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz abschmecken, auf die Kartoffeln geben und servieren.
Natürlich gibt es nicht nur Tapas mit Meeresfrüchten, sondern auch mit Fisch. Sehr beliebt sind dabei die boquerones, eine Art Sardelle. Für die Fischchen aus der Familie der Heringe gibt es zwei weitverbreitete Tapas-Variationen, einmal warm und einmal kalt: boquerones fritos und boquerones en vinagre, also frittiert und in Essig eingelegt. Die frittierten Sardellen werden ohne Kopf, aber ansonsten am Stück paniert, in Öl gebacken und üblicherweise auch mit Haut und Gräten gegessen. Sie lassen sich zudem hervorragend filetieren und ohne Gräten verspeisen. Für die sauren Sardellen werden die Filets in Sherry-Essig, Knoblauch, Petersilie, Salz, Pfeffer und Öl eingelegt. Wieder einmal: eigentlich ganz einfach und saulecker.
Rezept Boquerones en vinagre
Zutaten:
600 g frische Sardellen 100 ml Sherryessig 10 Knoblauchzehen, gehackt 1 Bund Petersilie, gehackt Salz Pfeffer Olivenöl
Zubereitung:
Sardellen entgräten, dabei Kopf entfernen, dann waschen, trocken tupfen und in eine Schale legen. Essig mit etwas Wasser mischen und über die Filets geben. Zudecken, abkühlen und marinieren lassen, bis das Fleisch hell wird (etwa drei Stunden). Sardellen anschließend abspülen, trocken tupfen und in einer Schale schichten: Jede Schicht salzen, pfeffern und mit Knoblauch und Petersilie bestreuen. Zum Schluss mit etwas Öl begießen und noch mal zwei Stunden ziehen lassen.
Längst haben sie auch in deutschen Supermärkten Einzug gehalten: kleine, grüne Paprikas aus Padrón in Galicien. Die Pimientos werden in der Umgebung des Ortes traditionell angebaut und haben sich inzwischen nicht nur in ganz Spanien, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus verbreitet. Ursprünglich war das Markenzeichen der etwa jalapeño-großen Früchte, dass sich ihr Schärfegrad stark unterscheiden konnte. Heutzutage sind die Paprikas aber selten besonders scharf. Für das typische Gericht werden die Früchte scharf in Olivenöl angebraten und mit grobem Meersalz bestreut.
Rezept Pimientos de Padrón
Zutaten:
250 g Pimientos de Padrón Olivenöl Grobes Meersalz
Zubereitung:
Die Paprikaschoten waschen und portionsweise etwa 2 bis 3 Minuten im heißen Öl braten. Sie sind fertig, wenn sich auf der Haut Blasen bilden. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Nach Geschmack mit Meersalz bestreuen und heiß servieren.
Grün oder schwarz, säuerlich-pikant oder herzhaft-bitter – auch die Olive ist aus der spanischen Küche nicht wegzudenken. Weder als Snack noch in Form von Olivenöl. Spanien ist der mit Abstand größte Olivenölproduzent der Welt. Ob für Öl oder als Tapa – allein die Sortenvielfalt sorgt immer wieder für neue Geschmackserlebnisse und dann kommen noch die unterschiedlichsten Arten hinzu, die Früchte mit Kräutern, Knoblauch, Essig und Zitronen zu marinieren. Die Basis hierfür ist in Spanien meistens nicht Öl, sondern Salzlake. Die beliebteste unter den spanischen Oliven ist die Manzanilla-Olive. Sie wird grün oder schwarz geerntet und einfach eingelegt oder mit Paprika oder Sardellenpaste gefüllt. Egal in welcher Form – Oliven machen sich hervorragend zu einem Glas Wein oder einem kühlen Bier.
Rezept Eingelegte Oliven
Zutaten:
2 kg Manzanilla-Oliven Wasser Salz 5 Knoblauchzehen, angedrückt 1 EL Thymian, gehackt 1 EL Rosmarin, gehackt 1 EL Oregano, gemahlen 1 TL Paprikapulver 100 ml Olivenöl 100 ml Weißweinessig
Zubereitung:
Zunächst müssen den Oliven die Bitterstoffe entzogen werden. Hierfür mit einem scharfen Messer an den schmalen Enden einritzen und in einem Tontopf, Glas oder Porzellangefäß vollständig mit Wasser bedecken. Das Wasser am besten täglich wechseln und nach ca. einem Monat in eine starke Salzlösung (ca. 7 EL Salz auf 1 l Wasser) geben und eine weitere Woche ziehen lassen. Das Salzwasser in dieser Woche 1 bis 2 Mal wechseln. Oliven anschließend abgießen und eventuell noch mal mit klarem Wasser waschen. Zutaten für die Marinade mischen und Oliven 2 bis 3 Wochen einlegen.
Garnele, Krevette, Krabbe, Scampi, Tiefseegarnele. Auch für die gamba gibt es diverse Übersetzungen und noch mehr Zubereitungsarten. Drei davon sind in Spanien besonders beliebt: gekocht (cocidos), gegrillt (a la plancha) sowie in Öl und Knoblauch gebraten (al ajillo). Gekochte gambas oder langostinos (Riesengarnele) werden in der Regel kalt, mit grobem Salz bestreut und Zitrone serviert, auch die gegrillte Version kommt mit grobem Salz und etwas Zitrone aus. Nur die in Öl und Knoblauch gebratenen Garnelen werden vorab geschält und können ohne Fingerarbeit verzehrt werden. Aber Vorsicht, nicht verbrennen: Die gambas al ajillo kommen glühend heiß auf den Tisch.
Rezept Gambas al ajillo
Zutaten:
250 g rohe Garnelen 10 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten 2–3 Chilischoten 100 ml Olivenöl Salz Petersilie, gehackt (optional)
Zubereitung:
Wichtig: Die Garnelen dürfen zum Braten nicht zu viel Wasser enthalten. Tiefkühlware also entsprechend rechtzeitig auftauen, dann Schale und Darm entfernen. Olivenöl in einer Pfanne auf niedrige bis mittlere Temperatur erhitzen und Knoblauch und Chili kurz anbraten, dann Garnelen hinzugeben und auf jeder Seite eine Minute braten. Dann Petersilie hinzugeben, Garnelen eventuell noch einige Male wenden und zum Beispiel mit etwas Weißbrot und Salat servieren.
Wie wär’s mal mit Salmorejo statt Gazpacho? Die kalten Suppen haben viel gemeinsam: Beide stammen aus Andalusien, beide werden hauptsächlich aus ungekochtem Gemüse gemacht, vor allem aus Tomaten. Und doch unterscheiden sie sich eindeutig und deshalb lohnt es sich, auch mal Salmorejo zu probieren. Die Suppe aus Córdoba enthält mehr Brot und ist somit wesentlich dickflüssiger. Außerdem enthält sie keine Gurke und nur selten grüne Paprika. Da Salmorejo klassischerweise mit einem hart gekochten Ei und Serrano-Schinken serviert wird, ist diese Tapa die optimale Symbiose aus leicht-frisch und herzhaft-sättigend.
Rezept Salmorejo
Zutaten:
1 kg reife Tomaten 200 g Semmelbrösel oder hartes Weißbrot 1 Knoblauchzehe, gehackt 100 g Serrano-Schinken, gewürfelt 2 Eier Wasser 100 ml Olivenöl Salz Petersilie
Zubereitung:
Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und Eier 8 bis 10 Minuten hart kochen und anschließend abschrecken. Brot in kaltem Wasser einweichen. Strünke aus den Tomaten schneiden, Tomaten ca. 10 Sekunden in kochendes Wasser legen, kalt abschrecken, Haut abziehen. Tomaten, Knoblauch und Brot mit etwas Salz mischen und gut pürieren. Suppe etwa eine Stunde kaltstellen. Mit gehackten Eiern, Schinkenwürfeln und Petersilie garnieren und servieren.
Hülsenfrüchte haben in der spanischen Küche einen hohen Stellenwert. Eintöpfe auch. Beides zusammen ergibt eine Sinfonie der Köstlichkeit – ob vegetarisch oder mit ordentlich Fleisch. Jede Region hat ihre typischen Eintöpfe, womöglich gibt es deswegen auch so viele Wörter für Eintopf: guiso, guisado, puchero, potaje, cocido. Aus Asturien stammt die Fabada mit großen weißen Bohnen und ordentlich Fleisch, Chorizo sowie Blutwurst. Typisch für Andalusien wiederum ist die Pringá, für die alle möglichen Fleisch- und Wurstsorten so lange gekocht werden, bis das Fleisch zart auseinanderfällt. Wer sich nicht an die fleischlastigen Eintöpfe heranwagt, fängt mit der vegetarischen Version an: espinacas con garbanzos, Spinat mit Kichererbsen. Eine der wenigen typischen Tapas ohne Fleisch.
Rezept Espinacas con Garbanzos
Zutaten:
3 Scheiben Weißbrot 500 g Blattspinat 200 g Kichererbsen, gekocht 3 Knoblauchzehen 1 TL Paprikapulver 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen 2 Lorbeerblätter Salz 2 TL Essig ½ Glas Wasser Olivenöl
Zubereitung:
Weißbrot in reichlich Olivenöl zu Croûtons braten. Brot auf Küchenpapier beiseitelegen und Knoblauch, Paprikapulver sowie Kreuzkümmel im bereits verwendeten Öl kurz anbraten. Dann Brot, Essig, Wasser und Lorbeerblätter hinzugeben, gut vermengen und mit Spinat mischen. Einige Minuten köcheln lassen, Kichererbsen hinzugeben und bei kleiner Flamme weitere 15 Minuten ziehen lassen.
Spaniens Küsten sind fast 5.000 Kilometer lang. Dementsprechend beliebt sind Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten, besonders in den Küstenregionen, aber auch im Landesinneren. Eine weitverbreitete Tapa sind kleineTintenfische, die entweder paniert und knusprig frittiert (frito) oder – etwas leichter – gegrillt und mit Knoblauch-Kräuter-Soße (a la plancha) serviert werden. Mal als chipirones und mal als puntillitas bezeichnet, hat jede Zubereitungsart ihren eigenen Zauber. Und das ohne das knatschige Gummigefühl zwischen den Zähnen, das für Tintenfischringe so typisch ist, denn die kleinen Tintenfische sind wesentlich zarter.
Rezept Chipirones a la plancha
Zutaten:
600 g kleine Tintenfische 4 Knoblauchzehen, gehackt ½ Bund frische Petersilie, gehackt Salz Olivenöl
Zubereitung:
Tintenfische gut säubern, trocken tupfen und das Fleisch mit dem Messer einige Male anschneiden, damit der Tintenfisch beim Braten seine Form behält. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Tintenfische von jeder Seite etwa zwei Minuten braten. Währenddessen Knoblauch, Petersilie, Salz und Olivenöl zu einer Soße verrühren und über die gebratenen Tintenfische geben.
Dafür, dass in Spanien so viel Gemüse angebaut wird, sucht man auf den Speisekarten des Landes oft verdächtig lange nach vegetarischen Gerichten. Die spanische Küche ist traditionell deftig sowie fisch- und fleischlastig. Aber gerade im Urlaub darf man sich ja ruhig auch ein wenig Luxus gönnen und wer gerne Fleisch isst, wird Spanien lieben. Die Tapas-Kultur kommt ebenfalls nicht ohne Schweinelende und Co. aus – ein Glück! Denn eben aus der Schweinelende (solomillodecerdo) wissen spanische Köche so manche Leckerei zu zaubern. Das liegt vor allem an den Soßen, die sie über das gebratene Fleisch geben. Zum Beispiel salsaal whisky, die unter anderem aus viel Knoblauch und ordentlich Whisky besteht. Dazu gibt’s üblicherweise frittierte Kartoffeln … köstlich!
Rezept Solomillo al Whisky
Zutaten:
½ Schweinefilet Olivenöl 4–5 Knoblauchzehen, mit Schale 1 EL Butter 200 ml Whisky Wasser 2 EL Zitronensaft ½ Glas Weißwein Salz
Zubereitung:
Etwas Öl bei mittlerer Temperatur in einer Pfanne erhitzen und Schweinefilets von beiden Seiten knusprig anbraten und beiseitelegen. Noch mal etwas Öl und die Butter in die Pfanne geben, Knoblauchzehen mit Schale andrücken und in derselben Pfanne bei niedriger Hitze goldgelb braten. Whisky hinzugeben und flambieren, damit der Alkohol schneller verdampft. Zitronensaft sowie Weißwein hinzugeben und Soße noch etwas, aber nicht zu stark reduzieren lassen – sie soll flüssig bleiben. Salzen, Medaillons hinzugeben und noch einen Moment ziehen lassen. Auf Salzkartoffeln oder selbst gemachten Pommes frites anrichten.
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Wer schreibt hier?
Julia Wöhrle
„Mich brennt's in meinem Reiseschuh“ habe ich schon als Kind bei den mir unliebsamen Wanderurlauben in den Alpen geträllert. Inzwischen entscheide ich selbst, wo die Reise hingeht: Mal nach Island, mal nach Belize, aber dann war es doch immer wieder Spanien und ganz besonders oft und gerne Sevilla. Meine Begeisterung für fremde Länder, Menschen, Sitten und Gerichte fließt immer auch in meine Blogartikel ein.