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Reisen mit Kindern

Urlaub: Familie - Emotion

Es fängt bei der Wahl des Reiseziels an, geht mit der Buchung und dem Packen weiter und erfordert auch vor Ort immer wieder kompetentes Improvisationsvermögen – ein Urlaub mit Kindern hat ganz eigene logistische Herausforderungen. Diese zu meistern kann im Chaos münden, muss es aber nicht. Vieles, was bei der Planung, Vorbereitung und während der Reise für Unmut bei Groß und Klein sorgt und die Urlaubsfreude trüben kann, lässt sich vermeiden. Eltern bekommen bei uns Antworten auf ihre individuellen Fragen, damit ihre Reise mit Kindern zum Traumurlaub wird. Für die verschiedenen Phasen der Planung und der Reise selbst, für verschiedene Arten mit Kindern zu verreisen – zum Beispiel nah oder fern, Strand oder Stadt – und mit konkreten Empfehlungen für besonders schöne Ziele für einen Familienurlaub.

Reisen mit Kind: Familie - Buchen - Laptop - Tablet - Smartphone - schmal

Was zieh ich an? Was will ich sehen? Eltern müssen zusätzlich noch viele Dinge berücksichtigen, damit die Reise mit Kind zum traumhaften Erlebnis wird.

 

Klarheit ist das A und O, bevor man sich an die konkrete Buchung macht. Denn: Je besser Eltern wissen, was ihnen und ihren Kindern für den Familienurlaub wichtig ist, desto zielgerichteter können sie sich auf die Suche begeben und desto leichter das beste Angebot finden. Das schließt eine freie Vorabrecherche zur Ideenfindung natürlich nicht aus. Doch wenn bei der Buchung noch zu viele Fragen offen sind, kann diese bei der Fülle der Angebote allein zeitlich schnell ausufern. Wer erst mal entspannt mit den Möglichkeiten spielen möchte, kann sich jederzeit vom CHECK24-Urlaubsfinder inspirieren lassen.


Tipps
  • Falls Sie nicht allein mit Kindern verreisen, sprechen Sie sich mit dem Partner, Großeltern und anderen erwachsenen Mitreisenden ab, sammeln Sie Ideen und klären Sie individuelle Wünsche und Bedürfnisse ab.
  • Besonders ältere Kinder in die Planung miteinbeziehen und nach ihren Wünschen und Ideen fragen.
  • Prioritäten definieren: Was ist für Ihre Reise entscheidend? Preis, Reiseziel, Unterkunft, Anreisezeit, Wetter, Aktivitäten, Dauer – die Ansätze können ganz unterschiedlich sein, wählen Sie bis zu drei Dinge aus, die Ihnen besonders wichtig sind.
  • Raum für Flexibilität lassen: Wer zu genaue Vorstellungen hat, kann wiederum „an der Realität scheitern“. Also: Prioritäten definieren – ja. An jeder Idealvorstellung festhalten – nein.

 

Grundsätzlich gelten allgemeine Tipps für die Buchung auch für eine Reise mit Kindern. Nur, dass dann noch einige Besonderheiten hinzukommen.

  • Für Planer:

    Frühbucherrabatt von Weihnachten bis März nutzen und so früh wie möglich buchen, am besten direkt im Januar

  • Für Spontane:

    Last-Minute-Angebote durchstöbern und von extrem günstigen Restkontinggenten profitieren.

  • Reisedauer: 

    Ja, es darf auch mal ein Kurzurlaub sein, aber Kinder brauchen etwas länger, um sich richtig an eine neue Umgebung zu gewöhnen. Buchen Sie im Zweifel also lieber zwei Wochen Urlaub als eine.

  • Wahl der Unterkunft:

    Wie Sie wohnen ist entscheidend für einen gelungenen Familienurlaub. Machen Sie sich also vorher klar, was am besten zu Ihrer Familie passt. Größe und Lage des Hotels sind genauso entscheidend wie die Frage, ob Sie sich lieber selbst versorgen wollen oder nicht und ob Sie Betreuungsangebote für ihre Kinder in Anspruch nehmen wollen. Buchen Sie auf jeden Fall ein familienfreundliches Hotel.

  • Verpflegung:

    Selbstversorger, nur Frühstück, Halb-, Vollpension oder All-inclusive – was darf es für Sie sein? Wer auch im Urlaub kocht, bestimmt selbst, was wann auf den Tisch kommt, muss aber mehr Zeit investieren. Bei Vollpension und All-inclusive fällt der Aufwand weg, aber auch ein wenig Freiheit. Ein Ausgleich dafür ist die Möglichkeit, auch kulinarisch neue Erfahrungen zu machen. Die Zwischenvarianten mit Frühstück oder Halbpension sind ideal für alle, die tagsüber unterwegs sein wollen. Sie müssen allerdings bedenken, wie Sie die übrigen Mahlzeiten abdecken und ob das finanziell sinnvoll und machbar ist. Wählen Sie dafür in der Buchungsmaske unter „weitere Optionen“ im Feld „Verpflegung“ Ihre präferierte Verpflegungsart aus.

  • Flugzeiten clever wählen:

    Falls möglich, wählen Sie Abflugzeiten, die dem Rhythmus der Kinder entgegenkommen, sprich: nicht zu früh. Denn ausgeschlafene Kinder und Eltern sind wesentlich fröhlicher und entspannter als vor Schlaftrunkenheit torkelnde. Auch eine späte Ankunft kann den Rhythmus durcheinanderbringen, sodass eine Tagesreise grundsätzlich am besten ist. Besonders mit Babys und Kleinkindern kann es natürlich aber gerade andersherum und sinnvoll sein, Nachtflüge und somit die Schlafenszeit der Kleinen für die Reise zu nutzen.

  • Auf Streckenlänge und Nonstop-Flüge achten:

    Je kürzer Strecke und Flugdauer, desto besser. Buchen Sie möglichst Direktflüge und wenn es nicht ohne Stopover geht, dehnen Sie diesen direkt aus und nutzen Sie ihn als Erholungspause.

  • Sitzplatzwahl:

    Bei der jeweiligen Airline über Sitzplatzmöglichkeiten und Gepäckbestimmungen Sitzplätze gegebenenfalls auch kostenpflichtig reservieren und Tarife inklusive Aufgabegepäck buchen.

  • Flug mit Kind bis 2 Jahre, die günstige Version:

    Kinder bis zwei Jahre haben bei Flugreisen keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz und dürfen auf dem Schoß eines Erwachsenen mitreisen. Dafür kosten Flüge für Kleinkinder nichts oder fast nichts. Der Preis variiert je nach Strecke und Fluggesellschaft – mal fliegen Kinder gratis mit, mal für 15 Euro pro Strecke, mal für 10 Prozent des regulären Flugpreises.

    Schlaufengurt: Um Babys und Kleinkinder zu sichern, kommt der sogenannte Schlaufengurt zum Einsatz. Dieser wird als Verlängerung an den Gurt des Erwachsenen geschnallt. Die Sicherheit der Gurte ist allerdings umstritten, denn im schlimmsten Fall können sie das Kind bei Turbulenzen verletzen. Informieren Sie sich am besten vorab, um eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen.

    Achtung: Pro Erwachsenen ist jeweils nur ein Kind auf dem Schoß zulässign

     

    Tipp
    Vorab erkundigen, ob die Airline Sitzplätze mit Babykörben anbietet.
  • Flug mit Kind bis 2 Jahre mit eigenem Sitzplatz:

    Besonders bei mittleren und langen Strecken ist es eine Option, einen extra Sitzplatz für das Kind zu buchen. Je nach Flugstrecke ist das zwar deutlich kostenintensiver, das Kind kann aber in der eigenen Babyschale oder im Kindersitz mitfliegen und sitzt den Eltern so nicht über Stunden auf dem Schoß. Klären Sie im Vorfeld unbedingt ab, welche Modelle bei der jeweiligen Airline zulässig sind. 

  • Flug mit Kind zwischen 2 und 12 Jahren:

    Bei vielen Airlines gibt es einen Rabatt für Kinder über 2 und unter 12 Jahren, aber nicht bei allen. Gibt es eine Vergünstigung, kostet der Flug für das Kind meist zwischen 50 und 75 Prozent des regulären Ticketpreises.

  • Nicht schummeln beim Alter:

    Ob für Vergünstigungen bei Flügen oder bei Pauschalangeboten – es gilt das Alter des Kindes am Ende der Reise. Wird das Kind während des Urlaubs 2 oder 12, rutscht es für die gesamte Reise automatisch in die höhere Preisklasse. Wer versucht zu schummeln, muss mit Nachzahlungen oder gar einer Stornierung der Reise rechnen.

  • Für Familien mit Schulkindern:

    Reisen in der Ferienzeit sind oft teurer. Geben Sie auch Abflughäfen in umliegenden Bundesländern an, in denen zur gewünschten Urlaubszeit keine Ferien sind. Auch wer zu Beginn und am Ende der Ferienzeit verreist, wenn andere Bundesländer noch keine Ferien bzw. keine Ferien mehr haben, kann günstigere Angebote finden.

Reisen mit Kind: Frau - Kind - Koffer - Packen - schmal

Vor der Reise gilt es vor allem, folgende Fragen zu klären: Was ziehen wir an? Was muss sonst noch in den Koffer? Was brauch ich außerdem noch?

 

Zum einen sind rein pragmatische Fragen zu klären, also die richtige Menge an wettergerechter Kleidung für jedes Familienmitglied. Grundsätzlich gilt: Je kleiner das Kind, desto mehr Wechselkleidung ist nötig. Abhilfe bei Platznot im Koffer schafft eine Tube Reisewaschmittel. Ansonsten kurze, leichte und vor der Sonne schützende Kleidung für den Urlaub mit Kindern am Strand, dicke Socken, lange Unterhosen und Schneeanzug für den Winterurlaub. Regenkleidung bei Reisen in Regionen mit ungewisser Wetterlage und grundsätzlich für den Fall der Fälle. Soweit, so gut. Die entsprechende Kleidung muss allerdings auch in der aktuellen Größe verfügbar sein. Wer schon im Frühjahr mit Kindern an den Strand fliegt, sollte vorher lieber noch mal checken, ob sie auch noch in ihre Kleider vom letzten Sommer passen. Dasselbe gilt für die Winterkleidung vom letzten Jahr. Und ganz wichtig: Die aktuelle Lieblingskleidung der Kinder rechtzeitig vor dem Packen waschen.


Was unbedingt ins Gepäck muss:

  • Ausreichend Wechselkleidung
  • Reisewaschmittel
  • Bei Reise in andere Jahreszeit oder Klimazone: richtige Größe
  • Strandurlaub: (Bade-) Kleidung mit ausreichend Sonnenschutz, Sonnenhut
  • Winterurlaub: warme Socken und Unterwäsche, Mütze, Handschuhe, Schal
  • Regenkleidung
  • Lieblingskleidung

 

Es muss alles mit, was an Grenzen, Flughäfen, in Hotels und eventuellen Verkehrskontrollen vorzuweisen ist.

  • Gültige Ausweise bzw. Reisepässe, Tickets und gegebenenfalls Voucher, internationaler Führerschein, Impfpässe und Adressen am Urlaubsort.
  • Wer mit Kindern mit anderem Nachnamen reist, packt am besten auch eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes Manche Länder verlangen das Dokument sowie eine Einwilligung des nicht mitreisenden Elternteils bei der Einreise.
  • Alleinreisende oder unverheiratete Eltern sollten für Notfälle eine Vollmacht mitnehmen, um beispielsweise den Partner im Krankenhaus besuchen zu können.

 

Gesetzliche und die meisten privaten Krankenversicherungen gelten auch in allen EU-Ländern und Staaten, mit denen Deutschland ein entsprechendes Abkommen hat. Oft erwartet Patienten im Ausland aber nicht derselbe Standard wie in Deutschland. In anderen Ländern wie den USA existiert zwar ein Abkommen, doch aufgrund der hohen Arztkosten dort übernehmen die Versicherungen hierzulande meist nur einen Bruchteil der Behandlungskosten. Die Differenz müssen Sie selbst bezahlen. Auslandskrankenversicherungen schließen derlei Versorgungslücken und übernehmen in der Regel auch den Transport in ein heimisches Krankenhaus. Familientarife gibt es bereits für etwa 15 Euro pro Jahr.

Wer sich zudem gegen eventuelle Krankheiten kurz vor der Abreise und sonstige unvorhersehbare Zwischenfälle absichern möchte, ist auch mit einer Reiserücktrittsversicherung gut beraten. Je mehr Kinder zur Familie gehören, desto höher ist die Chance, dass einer der Sprösslinge just zur Urlaubszeit krank wird und desto mehr Geld kann die ganze Familie verlieren, sollte sie die Reise nicht antreten können. Die Rücktrittsversicherung gibt es ebenfalls als Jahres- und Einmaltarif und auf Wunsch auch in Kombination mit Reisekranken-, Reiseabbruch- oder Gepäckversicherung.

 

Besonders wenn eine Fernreise ansteht, sollten Sie sich rechtzeitig über vorgeschriebene und empfohlene Impfungen informieren. Denn steht noch eine Impfung aus, sollten Sie einen entsprechenden Zeitpuffer einplanen. Nur wer gesund ist, darf überhaupt geimpft werden. Bei Impfungen wie Cholera, Gelbfieber, Hepatitis oder Grippe kann es zudem sein, dass ihr Kind nach der Injektion der aktiven Impfstoffe ein wenig kränkelt. Räumen Sie Ihren Kindern also ausreichend Zeit zwischen Impfung und Abflug ein, um sich zu erholen. Sollte ihr Kind an Asthma oder anderen chronischen Krankheiten leiden, packen Sie die Medikamente nicht in den Koffer, sondern halten Sie sie griffbereit.

Für Schürfwunden, verschnupfte Nasen und sonstige Wehwehchen des Alltags, empfiehlt sich eine Reiseapotheke. Wobei sich je nach Reiseziel vieles auch vor Ort kaufen lässt, falls nötig.


Was unbedingt in jede Reiseapotheke sollte:

  • Pflaster
  • Desinfektionsspray
  • Insektenschutzspray
  • Zeckenpinzette
  • Wund- und Heilsalbe
  • Nasenspray
  • Lutschtabletten gegen Halsschmerzen
  •  Mittel gegen Durchfall
  • Sonnencreme mit ausreichend UV-Schutz für Kinderhaut
  • Salbe oder Spray zur Behandlung von Sonnenbrand
  • Saft gegen Schmerzen und Fieber (Zäpfchen schmelzen ab 30 Grad)

 

Besonders Familien, die mit Billigfliegern innerhalb von Europa unterwegs sind oder mit Babys und Kleinkindern reisen, sollten immer an Proviant für die Reise denken. Wer einen Flug ohne Verpflegung an Bord gebucht hat und belegte Brote schmiert, spart deutlich. Getränke sind wegen der nur beschränkt erlaubten Mitnahme von Flüssigkeiten kniffliger. Wer etwas sparen möchte, nimmt eine leere Flasche mit und füllt diese nach der Sicherheitskontrolle mit Leitungswasser auf oder kauft vor dem Boarding eine große Flasche in einem Restaurant, Imbiss oder Duty-Free-Shops. In manchen Ländern und manchen Airports erlauben die Sicherheitsbeamten Familien die Mitnahme geöffneter Wasserflaschen, verlassen Sie sich jedoch lieber nicht darauf! Babynahrung ist von dieser Regelung ausgenommen. Sie darf in den üblichen Mengen mitgeführt werden.

 

Damit Sie auch wirklich nichts vergessen, und das wichtigste griffbereit im Handgepäck mit ins Flugzeug nehmen, finden Sie hier zwei Packhilfe-Listen:


Ins Handgepäck sollte:
  • Zahlungsmittel Bargeld, EC- und Kreditkarten
  • Evtl. Tragetuch, Babyschale, Kindersitz
  • Wickeltasche
  • Snacks, Babynahrung
  • Getränke
  • Spiel- und Malsachen
  • Reisedokumente (Ausweise/Reisepässe, Tickets, evt. Impfpässe, internationaler Führerschein, Adressen) 
  •  Bücher

 

Ins Aufgabegepäck kann:
  • Reiseapotheke
  • Passende Kleidung
  • Baby-Hygiene: Windeln, Feuchttücher
  • Körperpflege: Zahnpasta, Shampoo etc.
  • Kinderspielzeug und -bücher
  • Hörspiele
  • Handy, Elektrogeräte, Adapter
  • Mobilität: Buggy, Sonnenblende für den Mietwagen
  • Schlafen: Kinderreisebett, Kinderschlafsack, Babyfon
  •  Babybrei und Babynahrung

Sonderausrüstung:

Strandurlaub: Badesachen mit UV-Schutz, Strandtuch, Spielzeug für den Strand, Sonnenschutz

Winterurlaub: entsprechende Kleidung, Sportausrüstung (Skier, Snowboard etc.), Sonnenschutz

Campingurlaub: Zelt, Gaskocher, Schlafsäcke, Isomatten, Geschirr

Wanderurlaub: Wanderstiefel, Kraxe, Seil

Urlaub im Ferienhaus: je nach Ausstattung und Einkaufsmöglichkeiten vor Ort z.B. Waschpulver, Lebensmittel, Bettwäsche, Handtücher

 

Sonstiges: Familie im Flugzeug - Lufthansa - schmal© Lufthansa

Damit selbst die An- und Abreise zum positiven Erlebnis werden, ist vor allem wichtig, dass die Kinder gut versorgt sind, sich nicht langweilen und gegebenenfalls zwischendurch erholen können.

 

  • Check-in:

    Familien, die vorab keine Sitzplätze reserviert haben, nutzen am besten den Online-Check-in, sobald dieser zur Verfügung steht. So können Sie bequem Plätze buchen, die nebeneinanderliegen, die Bordkarten zu Hause ausdrucken oder aufs Handy laden und müssen am Flughafen nur noch das Gepäck abgeben.

  • Sitzplatzwahl:

    Für die Wahl der Sitzplätze gibt es je nach Alter der Kinder zwei Strategien: Am Fenster haben kleine und größere Kinder etwas zu kucken und können nicht unbemerkt zu einem Spaziergang auf dem Gang ausbüxen. Doch genau die Bewegungsfreiheit am Gang kann auch der große Vorteil sein, um unruhige oder quengelige Babys und Kleinkinder in Bewegung und bei Laune zu halten.

  • Pre-Boarding clever nutzen:

    Eltern mit kleinen Kindern dürfen beim Boarding zuerst ins Flugzeug. Wer mit mindestens zwei Erwachsenen unterwegs ist und nicht mit seinen Kindern in der Kabine verharren möchte, bis alle anderen Passagiere auch eingestiegen sind, wendet folgende Strategie an: Ein Erwachsener nutzt das Pre-Boarding und verstaut das Handgepäck, der Zweite kommt erst am Ende des Boardings mit den Kindern nach.

  • Unterhaltung:

    Ob Babyrassel oder das neueste Spiel auf dem Smartphone für Teenager – das Lieblingsspielzeug muss mit, damit keine Langeweile aufkommt. Ganz wichtig: Lassen Sie Ihr Kind selbst aussuchen, was es mitnehmen möchte. Selbst wer sonst Abstand von digitaler Unterhaltung auf Smartphones und Tablets nimmt, kann sie gerade für Reisen nutzen – für Spiele, Musik, Hörspiele und Filme. Die Auswahl an durchaus pädagogisch wertvollen Apps ist groß und wer auf der Reise ein wenig Ausnahmezustand zulässt, schafft womöglich direkt eine positive Erinnerung beim Nachwuchs.

  • Kauintensive Süßigkeiten mitnehmen:

    Trockenfrüchte für die Kleinen und Gummitiere für die Älteren haben zwei entscheidende Vorteile: Sie fördern nicht nur gute Laune, sondern helfen auch beim Druckausgleich und versüßen damit der ganzen Familie die Reise.

  • Druckausgleich:

    Die Anatomie von Kinderohren unterscheidet sich von der Erwachsener. Deshalb fällt den Kleinen der Druckausgleich häufig schwerer, was zu Schmerzen und im schlimmsten Fall sogar zu einem gerissenen Trommelfell führen kann. Wenn Tricks wie Kiefer- und Kaubewegungen, Luft anhalten und schlucken nicht ausreichen, helfen spezielle Kinder-Ohrstöpsel. Sie sind in Apotheken und in vielen Bordshops erhältlich und müssen jeweils 45 Minuten vor Start und Landung eingesetzt werden, um richtig wirken zu können. Falls Ihr Kind erkältet ist, geben Sie ihm vor dem Abflug Nasentropfen.


Tipps unabhängig vom Alter der Kinder:
  • Lieblingsspielzeug/ elektronische Unterhaltung einpacken
  • Altersgerechter Proviant
  • Druckausgleich bedenken à Ohrstöpsel vorab einsetzen
  • Am Flughafen ausreichend Zeit für Check-in und Boarding einplanen
  • Im Flugzeug auf Druckausgleich achten
  • Bei Fragen und Problemen an Flughafenpersonal und Crew wenden
  • Entspannt bleiben

 

Schon im Alter von zwei Wochendürfen Säuglinge bei den meisten Fluggesellschaften mitfliegen. Ob das sinnvoll ist oder nicht, hängt aber natürlich entscheidend davon ab, ob das Baby gesund und schon ein wenig in der Welt angekommen ist.

  • Rücksprache mit dem Kinderarzt:

    Eine Konsultation des Kinderarztes ist also unabdingbar und grundsätzlich ist es sinnvoller zu warten, bis die Kleinen vier bis fünf Monate alt sind. Dann hat sich das Immunsystem schon etwas aufgebaut und Ihr Baby wird nicht so leicht krank.

  • Reise-Outfit:

    Für Wetterunterschiede am Abflug- und Zielort sowie für die kühleren Temperaturen im Flugzeug ziehen Sie Ihr Baby im Zwiebellook an und packen Sie warme Socken für den Flug ein.

  • Aufgabegepäck:

    Die Freigepäckmenge, die auch die kleinsten unter den Fluggästen mit an Bord nehmen dürfen, oder ob Zusatzartikel wie Buggys, Kinderwagen, Autositze und Babyreisebetten extra kosten, variiert stark von Airline zu Airline. Während einige auch Babys 23 kg Freigepäck zugestehen, erlauben andere nur 10 kg oder gar nur 5 kg. Besonders wenn die Eltern Low-Cost-Tarife ohne Gepäck gekauft haben, gilt dies auch für die Kinder.

  • Handgepäck:

    Halten Sie wesentliche Dinge wie Babynahrung, Wickeltasche, Kuscheldecke, ein Still- oder normales Kissen, Spielzeug und Stofftiere griffbereit.

  • Leih-Buggys:

    An vielen Flughäfen können Eltern einen Leih-Kinderwagen nutzen und ihren eigenen Buggy mit dem Gepäck aufgeben. Gibt es diesen Service nicht, verwenden Sie den eigenen Buggy bis zum Boarding und geben ihn beim Einstieg ins Flugzeug ab. Dort bekommen Sie den Wagen dann auch wieder zurück.

  • Babykorb bei Sitzplatz in erster Reihe:

    Wer einen der begehrten Sitzplätze in der ersten Reihe ergattern kann, hat die Möglichkeit für seinen Säugling einen Babykorb zu nutzen, der vor dem Sitz an der Wand befestigt ist. Da dieser keine zusätzliche Sicherung bietet, müssen Eltern das Kind aber immer auf den Schoß nehmen, wenn die Crew die Passagiere beispielsweise wegen Turbulenzen zum Anschnallen auffordert. Gegebenenfalls hat das Baby also mehr Ruhe, wenn es direkt bei den Eltern bleibt.

  • Babybetten:

    Auf Langstreckenflügen stellen viele Fluglinien eine begrenzte Anzahl von Babybetten bereit. Um sie nutzen zu können, müssen die Eltern gegebenenfalls Aufpreis für die etwas teureren Sitzplätze zahlen. Da die Babybetten nur in begrenzter Zahl vorrätig sind, solltet ihr auch diese so früh möglich reservieren.

  • Gang vs. Fenster:

    Am Fenster haben Eltern mit Säuglingen mehr Ruhe, am Gang mehr Bewegungsfreiheit.

  • Babynahrung:

    Fläschchen und Co. wärmt das Bordpersonal auf Nachfrage auf und auch Wasser für die Fläschchen stellen Airlines in der Regel kostenlos zur Verfügung.

  • Wickeln:

    Airlines haben in der Regel immer einige Ersatzwindeln an Bord. Wickeltische gibt es in den Waschräumen in der Kabine, bei Kurz- und Mittelstreckenmaschinen häufig in den Toiletten im vorderen Teil des Flugzeugs. Nutzen Sie den Mülleimer im Waschraum, um gebrauchte Windeln zu entsorgen

  • Ruhe bewahren und Hilfe annehmen:

    Besonders wenn Eltern zum ersten Mal mit Baby fliegen, ist das natürlich sehr aufregend für alle Beteiligten. Auch wenn Ihr Kind schreit, versuchen Sie möglichst ruhig zu bleiben und bitten Sie bei Fragen das Bordpersonal um Hilfe. Andere Passagiere müssen auch nicht zwingend ein zusätzlicher Stressfaktor sein – so mancher Sitznachbar hat es mit Erfahrung und Ruhe schon geschafft, ein Baby von seiner Müdigkeit abzulenken.


Checkliste Fliegen mit Baby
  • Zeitpunkt für Flug mit Bedacht wählen
  • Gesundheits-Check beim Kinderarzt durchführen lassen
  • Impfschutz beachten
  • Zwiebellook und warme Socken
  • Wechselkleidung, Windeltasche, Kuscheldecke etc. griffbereit halten
  • Babyschale, Tragetuch, Buggy

 

Kleinkinder sind schon etwas robuster als Säuglinge, dennoch gelten für sie viele der Punkte, die auch für die Allerkleinsten wichtig sind.

  • Reise-Outfit:

    Für Wetterunterschiede am Abflug- und Zielort sowie für die klimatisierte Kabine kleiden Sie Ihr Kind im Zwiebellook und packen Sie warme Socken ein, damit es im Flugzeug keine kalten Füße bekommt. Die Schuhe wiederum ziehen Sie den Kleinen an Bord am besten aus, das ist bequemer und die Füße können in luftiger Höhe etwas anschwellen.

  • Aufgabegepäck:

    Kindern bis zwei Jahre, die auf dem Schoß der Eltern mitfliegen, gewähren die meisten Airlines trotzdem ein eigenes Gepäckstück. Ab zwei Jahren brauchen die Kinder dann einen eigenen Sitzplatz. Zumindest wenn die Eltern keinen Low-Cost-Tarif ohne Gepäck gebucht haben, ist dann auch der Koffer inklusive. Buggys, Kinderwagen, Autositze und Babyreisebetten fliegen in der Regel ebenfalls kostenlos mit.

  • Handgepäck:

    Halten Sie wesentliche Dinge wie Snacks, Wickeltasche, Spielzeug und Stofftier griffbereit.

  • Kindermenü vorbestellen:

    Sollten Sie etwas länger fliegen und an Bord mehr als einen Snack serviert bekommen, erkundigen Sie sich, ob Sie vorab ein spezielles Menü für Ihre Kleinen bestellen können.

  • Leih-Buggys:

    An vielen Flughäfen können Eltern einen Leih-Kinderwagen nutzen und ihren eigenen Buggy mit dem Gepäck aufgeben. Gibt es diesen Service nicht, können Sie den eigenen Buggy bis zum Boarding nutzen und beim Einstieg ins Flugzeug abgeben. Dort bekommen Sie den Wagen dann auch wieder zurück.

  • Sitzplatzwahl:

    Wenn das Kind am Fenster sitzt, kann es nach draußen schauen und nicht so leicht auf den Gang entwischen. Die Eltern wiederum sind näher an den Gepäckfächern, um gegebenenfalls Spielzeug oder Snacks aus den Taschen zu holen.

  • Kindersitz für Kinder mit eigenem Sitzplatz:

    Eltern können selbst entscheiden, ob Sie für Kinder ab zwei Jahren einen Kindersitz nutzen wollen oder nicht. Falls ja, müssen Sie den Sitz selbst mitbringen und deshalb unbedingt im Vorfeld abklären, welche Modelle bei der jeweiligen Airline zulässig sind. Der Einsatz der Sitze ist kostenlos.

  • Unterhaltung:

    Kleinkinder haben viel Energie – spazieren Sie ruhig mal mit ihnen durchs Flugzeug. Am Platz sorgen besonders Bilderbücher, Malsachen und das Lieblingsspielzeug für Abwechslung.

  • Wickeln:

    Airlines haben in der Regel immer einige Ersatzwindeln an Bord. Wickeltische gibt es in den Waschräumen an Bord, bei Kurz- und Mittelstreckenmaschinen häufig in der Toilette im vorderen Teil des Flugzeugs. Gebrauchte Windeln entsorgen Sie einfach im Mülleimer im Waschraum.


Checkliste Fliegen mit Kleinkindern
  • Impfschutz beachten
  • Zwiebellook und warme Socken
  • Snacks
  • Kindersitz, Buggy
  • Wechselkleidung, Wickeltasche und Spielzeug griffbereit halten

 

Bei Vorschulkindern fällt das Wickeln weg, ansonsten brauchen die Kleinen vor allem eines: gute Unterhaltung.

  • Reise-Outfit:

    Für Wetterunterschiede am Abflug- und Zielort sowie für die meist kühleren Temperaturen im Flugzeug ziehen Sie Ihr Kind im Zwiebellook an und packen sie warme Socken ein, falls es im Flugzeug kalte Füße bekommt. Die Schuhe wiederum ziehen Sie den Kleinen am besten aus, das ist bequemer und außerdem können die Füße in luftiger Höhe etwas anschwellen.

  • Aufgabegepäck:

    Was das Gepäck betrifft, fliegen Ihre Kinder jetzt ausnahmslos „wie die Großen“, also auch mit der bei der jeweiligen Airline üblichen Menge an Freigepäck. Zumindest wenn die Eltern keinen Low-Cost-Tarif ohne Gepäck gebucht haben. Buggys, Kinderwagen, Autositze und Kinderreisebetten können Sie in der Regel weiterhin kostenlos aufgeben.

  • Handgepäck:

    Halten Sie Snacks, Spielzeug, Malsachen und Stofftier griffbereit.

  • Kindermenü vorbestellen:

    Sollten Sie etwas länger fliegen und an Bord mehr als einen Snack serviert bekommen, erkundigen Sie sich, ob Sie vorab ein spezielles Menü für Ihre Kleinen bestellen können.

  • Leih-Buggys:

    An vielen Flughäfen können Eltern einen Leih-Kinderwagen nutzen und ihren eigenen Buggy mit dem Gepäck aufgeben. Gibt es diesen Service nicht, können Sie den eigenen Buggy bis zum Boarding nutzen und beim Einstieg ins Flugzeug abgeben. Dort bekommen Sie den Wagen dann auch wieder zurück.

  • Sitzplatzwahl:

    Wenn das Kind am Fenster sitzt, kann es nach draußen schauen und nicht so leicht auf den Gang entwischen. Die Eltern wiederum sind näher an den Gepäckfächern, um gegebenenfalls Spielzeug oder Snacks aus den Taschen zu holen.

  • Kindersitz für Kinder mit eigenem Sitzplatz:

    Eltern von Vorschulkindern können selbst entscheiden, ob Sie einen Kindersitz nutzen wollen oder nicht. Falls ja, müssen sie den Sitz selbst mitbringen und deshalb unbedingt im Vorfeld abklären,welche Modelle bei der jeweiligen Airline zulässig sind. Der Einsatz der Sitze ist kostenlos.

  • Unterhaltung:

    Am Platz sorgen besonders Bilderbücher, Malsachen, Hörbücher und das Lieblingsspielzeug für Abwechslung. Mit kinderfreundlichen Kopfhörern im Gepäck hält auch das Entertainmentprogramm an Bord die Kleinen bei Laune. Wenn die Airline bei Ihrem Flug ein Unterhaltungsprogramm anbietet, gibt es in der Regel auch ein spezielles Kinderprogramm mit Filmen, Serien und Hörbüchern. Bei der Lufthansa können Sie beispielsweise vorab ein Dokument mit Spielideen für Kinder ab drei und sechs Jahren herunterladen – von „Ich sehe was, was du nicht siehst“ bis „Ich packe meinen Koffer“. Bei einem Ausflug durch das Flugzeug wiederum kann sich Ihr Kind ein wenig bewegen.


Checkliste Fliegen mit Vorschulkindern
  • Zwiebellook und warme Socken
  • Snacks, Spielzeug etc. griffbereit halten
  • Unterhaltung: Spielzeug, Bilderbücher, Malsachen, Reise-Apps für Kinder
  • Kindersitz, Buggy

 

Ist Ihr Kind einmal in der Schule, gehört es schon ein wenig zu den Großen und wird auf Flug- und anderen Reisen zunehmend pflegeleichter. Für Teenager gilt das natürlich umso mehr – sie werden mit jedem Jahr selbstständiger. Wenn Ihr Kind zwölf ist, helfen Sie sicher noch beim Packen, wenn es 17 ist, wahrscheinlich nicht mehr. Und: Bei den meisten Fluggesellschaften können Kinder bereits ab fünf Jahren sogar allein fliegen.

  • Alleinreisende Kinder:

    Bis zum zwölften Geburtstag müssen Sie Ihr Kind bei der Airline anmelden, wenn es allein reisen soll. Ein kostenpflichtiger Betreuungsdienst kümmert sich während der Reise um das Wohl Ihres Kindes. Falls Ihr Kind sogar ins Ausland fliegt, achten Sie auf die Ein- und Ausreisebedingungen für alleinreisende Minderjährige. Diese bringen Sie bei der zuständigen Botschaft in Erfahrung.

  • Reise-Outfit:

    Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder auch im Sommer einen Pulli oder eine Jacke im Handgepäck haben, falls es im Flugzeug kalt wird. Für größere Wetterunterschiede am Ausgangs- und Zielort bietet sich der Zwiebellook an.

  • Aufgabegepäck:

    Von der Freigepäckmenge her besteht kein Unterschied zu erwachsenen Reisenden.

  • Handgepäck:

    Auch Grundschüler und Teenager freuen sich, wenn Sie den ein oder anderen leckeren Snack aus dem kleinen Rollkoffer zaubern. Für Spielsachen, MP3-Player, Bücher etc. können die Kinder das eigene Handgepäck nutzen. Lassen Sie die Kinder selbst aussuchen, was sie zur Unterhaltung mitnehmen möchten.

  • Kindermenü:

    Je nach Airline und Flugstrecke sowie Alter und Präferenzen des Kindes können Sie ein Kindermenü vorbestellen.

  • Kindersitze:

    Extra Sitze für den Flug sind jetzt nicht mehr nötig

  • Unterhaltung:

    Lassen Sie Ihr Kind alles einpacken, was es bei Laune hält: Bücher, Hörspiele, Musik, Malsachen, Spiele, Spielzeug und die eigenen Kopfhörer für Tablets und Co. sowie das Entertainment an Bord.


Checkliste Fliegen mit Schulkindern
  • Unterhaltung: Bücher, Musik, Spiele, Malsachen, Tablet, Kopfhörer
  • Snacks

 

Wer im Urlaub Land und Leute entdecken möchte oder einfach nur besonders flexibel und mobil sein will, der kann sich auch mit Kindern einen Mietwagen nehmen. Dabei sollten Sie nur einige wenige Dinge beachten, denn die kleinen benötigen - je nach Alter - unterschiedliches Zusatzequipment im Wagen, dass Sie entweder dazubuchen oder von zu Hause mitbringen können.

  • Kindersitz:

    Wer direkt mit dem Mietwagen verreist oder am Urlaubsort einen gemietet hat, muss vor allem daran denken, für Kinder bis zu einer Körpergröße von 150 cm einen Kindersitz zu organisieren. Wer zuerst fliegt, kann den eigenen Sitz bei fast allen Airlines kostenfrei als Sperrgepäck aufgeben oder - je nach Modell - sogar als Kindersitz in der Flugzeugkabine nutzen. Achten Sie darauf, den Sitz ordentlich zu verpacken. Ansonsten erkundigen Sie sich beim Vermieter, ob Sie den Kindersitz als Sonderausrüstung hinzubuchen können.


    Hinweis
    Nicht alle Sitze können in der Flugzeugkabine genutzt werden. Erfragen Sie daher vorab bei der Airline, ob Ihr Modell kompatibel ist.

  • Sonnenblenden:

    Auf Sonnenblenden für die Autofenster können Sie getrost verzichten. Ein ins Fenster geklemmtes Halstuch oder T-Shirt tut es auch. Alternativ gibt es auch zusammenfaltbare Sonnenblenden, die in jede Hosentasche passen.

  • Unterhaltung:

    Zur Unterhaltung bei Fahrten mit dem Mietwagen eignet sich alles, was keine Übelkeit verursacht. Sprich: Reise-Apps mögen verführerisch und sehr praktisch sein, eignen sich aber nur für magenstabile Kinder. Dasselbe gilt für Bücher. Ansonsten können Eltern auf die altbewährten Klassiker zurückgreifen – vom Kinderliederhören und singen, über Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst, bis zu Hörspielen.

 

Wie üblich – auf die Kleinsten muss man besonders gut achten.

  • Babyschale:

    Entweder die Eigene mitnehmen oder beim Vermieter reservieren. Wenn Sie eine Schale mieten, nehmen Sie ein Spielzeug oder eine Kette mit, die Sie am Griff der Schale befestigen können. So schaut Ihr Baby nicht nur auf das eher langweilige Autodach, sondern hat etwas zum Anschauen und Anfassen.

  • Fahrtrichtung und Sitzplatz:

    In Deutschland sind Babys nach § 21 StVO bis zum Alter von 15 Monaten entgegen der Fahrtrichtung zu transportieren. So sind sie bei ruckartigen Bewegungen des Autos besser vor den Fliehkräften geschützt. Der Rücksitz und dort besonders der Platz direkt hinter dem Fahrer gelten als besonders sicher. Die Babyschale dürfen Sie nur dann auf dem Beifahrersitz platzieren, wenn Sie den Airbag vorher deaktivieren. Unabhängig von der jeweiligen Gesetzeslage sind diese Vorschriften auch im Ausland sinnvoll.

  • Schlafrhythmus nutzen:

    Wenn es nicht gerade um kurze Strecken geht, fahren Sie am besten dann, wenn Ihr Baby üblicherweise schläft. Für mehrstündige Strecken machen Sie sich am besten nachts auf den Weg.

  • Pausen machen:

    Das Liegen in der Schale ist für Babys anstrengend. Gönnen Sie Ihrem Kind regelmäßig etwas Erholung und halten Sie öfter mal für eine Pause an. Es sei denn natürlich, Ihr Baby schläft friedlich.

  • Proviant:

    Falls Sie nicht noch voll in der Stillzeit sind, packen Sie ausreichend Nahrung und Getränke ein.

  • Wickeltasche und Co.:

    Denken Sie auch an Wickeltasche, Stillkissen, Wechselkleidung, Stofftiere und evtl. eine wärmende Decke.

 

Bei Kleinkindern ist das größte Problem meist, dass sie ungern über einen längeren Zeitraum still sitzen. Das bedeutet: Den Kleinen wird schnell langweilig und dann werden sie entsprechend quengelig. So kommen Sie trotzdem entspannt ans Ziel:

  • Kindersitz:

    Entweder den Eigenen nutzen oder beim Vermieter reservieren.

  • Sitzplatz:

    Die Rückbank ist für Kinder sicherer.

  • Schlafrhythmus nutzen:

    Wenn es nicht gerade um kurze Strecken geht, fahren Sie am besten dann, wenn Ihr Kind sowieso ein Nickerchen machen würde. Mehrstündige Fahrten legen Sie am besten direkt in die Nacht.

  • Pausen machen:

    Gönnen Sie Ihrem Kind regelmäßig etwas Erholung und halten Sie öfter mal an.

  • Proviant:

    Packen Sie ausreichend belegte Brote, Snacks und Getränke ein.

  • Wickeltasche:

    Falls Ihr Kind noch nicht windelfrei ist, denken Sie an die Wickeltasche.

  • Unterhaltung und Komfort:

    Machen Sie Ihrem Kind die Fahrt so angenehm wie möglich. Packen Sie Decken und Kissen ein, damit es bequem sitzt, und sorgen Sie für Unterhaltung. Ob mit Spielsachen, Lieder singen oder Kinderhörspielen.

 

Schulkinder kennen das Autofahren meist schon sehr gut. Achten Sie trotzdem auf ausreichende Pausen und etwas Unterhaltung, damit keine schlechte Laune aufkommt.

  • Kindersitz:

    Entweder den Eigenen nutzen oder beim Vermieter reservieren.

  • Sitzplatz:

    Die Rückbank ist für Kinder sicherer.

  • Pausen machen:

    Gönnen Sie Ihrem Kind regelmäßig etwas Erholung und halten Sie öfter mal an.

  • Proviant:

    Packen Sie ausreichend belegte Brote, Snacks und Getränke ein.

  • Unterhaltung und Komfort:

    Machen Sie Ihrem Kind die Fahrt so angenehm wie möglich. Packen Sie Decken und Kissen ein, damit es bequem sitzt, und sorgen Sie für Unterhaltung. Ob mit Spielsachen, Musik oder Hörspiele hören.

  • Spezialtipp für Staus:

    Wen man nicht oder nur stockend vorankommt, kann die Stimmung im Auto leicht kippen. Ein Glück gibt es den Klassiker unter den Stauspielen: das Nummernschilder-Raten. Drücken Sie Ihrem Kind ruhig mal das Tablet oder Smartphone in die Hand und lassen Sie es bei der gratis App „iCarSign“ kontrollieren, ob das Nummernschild richtig erraten wurde und wo der jeweilige Ort liegt.

Mauritius - Schildkröte - Schmal

Einmal angekommen kann das unbeschwerte Urlaubsvergnügen beginnen. Nur ist das manchmal nicht ganz so einfach. Kinder reagieren empfindlicher auf Veränderungen, sei es das Klima, die Umgebung oder der Tagesablauf. Insofern ist es wichtig, ihnen etwas Zeit zum Eingewöhnen einzuräumen. Während die Eltern teilweise vor allem nach Erholung lechzen, freut sich der Nachwuchs auf Action und darauf, die Eltern mal ganz für sich zu haben. Wer weniger selbst organisieren und sich entspannen möchte, bucht am besten ein Hotel mit Kinderbetreuung und Unterhaltungsangeboten. Wer selbst Lust auf ein wenig Action hat, nutzt die Angebote gemeinsam mit den Kindern oder geht mit ihnen im und um den Urlaubsort auf Entdeckungstour.

 

  • Zimmer:

    Machen Sie es Ihren Kindern gemütlich. Eine ungewohnte Umgebung ist für sie meist besonders aufregend, ein Kuscheltier oder das Lieblingsbuch geben dem Hotelzimmer einen Hauch von Heimat.

  • Etwas Routine beibehalten:

    Es muss nicht der Rhythmus von Werktagen sein, denken Sie vielleicht an ein Wochenende zu Hause und achten Sie darauf, die Essens- und Schlafenszeiten so zu gestalten, dass sich alle erholen, aber die Umstellung zurück in den Alltag nach dem Familienurlaub keine allzu großen Probleme bereitet.

  • Kulinarische Entdeckungen:

    Ob im Hotel oder außerhalb – lassen Sie sich inspirieren und entdecken sie die Küche anderer Kulturen. Es muss ja kein Fünf-Gänge-Menü im teuersten Restaurant der Stadt sein, ein landestypischer Snack tut es auch.

  • Kulinarische Vorsichtsmaßnahmen:

    Die Hygienestandards in Hotels sind heutzutage in der Regel so hoch, dass Eltern sich keine Sorgen um Reisedurchfall machen müssen. Andererseits ist das Verdauungs- und Immunsystem von Kindern noch etwas empfindlicher und kann dementsprechend auch mal gegen allzu viel Neues rebellieren. Sollte Ihr Kind Probleme bekommen, halten Sie sich an folgende Faustregel: gekochte Gerichte – ja, Salat und Früchte, die sie nicht selbst geschält haben – nein.

  • Leitungswasser:

    Selbst in manchen südeuropäischen Ländern ist das Leitungswasser nicht immer auch Trinkwasser. Meiden Sie das Leitungswasser im Zweifel auch beim Zähneputzen und geben Sie Kindern nur Getränke aus geschlossenen Flaschen.

 

Nutzen Sie die Angebote im Familienhotel oder vor Ort. Ob Kinderclub, Aquapark, Kinderanimation, Reit-, Surf- oder Skikurs, gönnen Sie Ihren Kindern und sich selbst ein bisschen Freiheit, damit jeder das machen kann, was er gerne tut. Manche Hotels haben sich explizit auf ein umfassendes Unterhaltungsangebot für Kinder spezialisiert und bieten jede Menge Abwechslung. Ganz besonders beliebt sind dabei Anlagen mit eigenen Wasser- und Aquaparks. Ob auf der Rutsche oder im Miniclub – die Kinder haben meist jede Menge Spaß, toben sich nebenher ordentlich aus, finden schnell neue Freunde und Sie haben Zeit, selbst aktiv zu werden oder sich gebührend zu entspannen.

 

Sie müssen sich nicht vorab festlegen oder alles verplanen, aber es schadet nicht, einen kleinen Strauß an Möglichkeiten für die ein oder andere familienfreundliche Aktivität im Hinterkopf zu haben:

  • Kinder über Aktivitäten und Essen entscheiden lassen
  • Reisetagebuch mit den Kindern führen
  • Spiel- und Entspannungstage ohne Unternehmungen einplanen
  • Kinderfreundliche Ausflüge zum Schwimmbad, Vergnügungspark, mit dem Zug oder Bus
  • Auf Kinderermäßigungen achten
  • Gemächliches Reisetempo: Planen Sie nicht zu viel und nehmen Sie sich für alles genug Zeit, damit es für die Kinder nicht stressig wird
  • Bewegung: Lassen Sie es gleichzeitig nicht zu ruhig angehen, auch Bewegungsmangel macht Kinder quengelig

 

Im und am Wasser spielen ist und bleibt ein Dauerrenner für Kinder im Urlaub. Ganz besonders beliebt sind deshalb auch Hotels mit eigenem Aquapark. Viel braucht es meist gar nicht, aber das ein oder andere Utensil und natürlich Sonnenschutz machen den Badespaß vollends zum unbeschwerten Erlebnis.


Checkliste für Strand und Aquapark
  • Strandspielzeug mitnehmen oder vor Ort kaufen
  • Schwimmflügel
  • Taucherbrille
  • Flossen
  • Schnorchel
  • UV-Zelt und Badekleidung mit UV-Schutz für Baby und Kleinkinder nicht vergessen


Tolle Hotels mit eigenem Wasserpark

Reisen mit Kind: Familie - Gepäck - Auspacken - Urlaub - schmal

Für die Rückreise müssen Eltern im Grunde vor allem darauf achten, dass die Kinder rechtzeitig packen und nichts am Urlaubsort vergessen. Ansonsten gelten dieselben Hinweise wie bei der Hinreise.

  • Spezialausrüstung sachgerecht verstauen:

    Wenn Sie z. B. campen, surfen oder Skifahren waren, verstauen Sie Zelt, Surfbrett, Skistiefel und Co. so, dass sie direkt für den nächsten Einsatz bereitliegen.

  • Planung:

    Idealerweise haben Sie so gebucht, dass Ihre Familie mindestens einen Tag Puffer zwischen der Heimreise und der Rückkehr in Kindergarten, Schule und zum Arbeitsalltag hat.

  • Urlaubsgefühl mit in den Alltag bringen:

    Damit Sie der Urlaubs-Blues nicht sofort erwischt, gibt es einiges Tipps. Gönnen Sie sich und Ihrer Familie ein bisschen Urlaubsflair zu Hause, schauen Sie gemeinsam Urlaubsfotos an, stellen Sie mit den Kindern ein Fotoalbum zusammen oder kochen Sie ein Gericht, das Sie beim Familienurlaub für sich entdeckt haben.

Mallorca fuer Jedermann: Familien

Jede Reiseart hat ihre Besonderheiten. Trotzdem bleiben für den organisatorischen Ablauf einige Gemeinsamkeiten. Beachten Sie deshalb auch unsere allgemeinen Tipps zur Buchung, Vorbereitung, Hin- und Rückreise sowie für das Urlaubsvergnügen vor Ort.


Sonstiges: Strand - Familie - Handy

Einfach mal raus aus dem Alltag und mit Ihren Kindern ab in den Wochenendurlaub. Wenn Sie einen Brückentag clever nutzen, um mit der Familie ein paar Tage in den Strandurlaub zu fliegen, ist auch bei einem Kurztrip wichtig, dass die Anfahrt nicht zu lange dauert, beziehungsweise im Verhältnis zur Aufenthaltsdauer steht.

Deshalb bietet sich ein Urlaub mit Kindern in Deutschland besonders an, um sich eine möglichst entspannte Auszeit mit der Familie ohne viel organisatorischen Aufwand zu gönnen. Zumal Reisen mit Kind ohne Pass auch innerhalb der EU nur in Deutschland bzw. im jeweiligen Heimatland möglich sind.

Wer bereits Pässe für seine Kinder hat oder den Aufwand nicht scheut und in der Nähe eines der neun Nachbarländer wohnt, kann sich natürlich auch dort nach günstigen Angeboten umschauen. Gerade für frischgebackene Eltern ist ein Kurzurlaub ohne weite Wege optimal, um das Reisen mit Baby ohne viel Aufwand und mit der Option zu testen, im Notfall auch schnell wieder nach Hause fahren zu können.


Gründe für einen Kurzurlaub mit Kindern
  • Kleiner Tapetenwechsel für schnelle Erholung im Alltag
  • Kurze Anreise
  • Geringer Aufwand
  • Optimal für frischgebackene Eltern
  • Vorteil Kurzurlaub in Deutschland: kein Kinderreisepass nötig

Damit alle Familienmitglieder auch auf einer kurzen Reise die Akkus wieder aufladen können und der Urlaub nicht im Stress ausartet, solltet ihr einfach folgende unserer Tipps beherzigen:

  • Reiseziel mit kurzer Anfahrt wählen
  • Das richtige Transportmittel wählen:

    Auto: viel Stauraum für Gepäck und Flexibilität

    Zug: für Reisen mit wenig Gepäck und als besonderes Erlebnis für etwas ältere Kinder. Alternativ können Sie die großen Koffer per Kurier schon ans Ziel liefern lassen und reisen nur mit Handgepäck

    Flugzeug: höherer organisatorischer Aufwand, besonders für lange Wochenenden oder einen Kurzurlaub über vier oder fünf Tage

  • Kinder bei Wahl von Urlaubsziel und Aktivitäten miteinbeziehen

  • Familienfreundliches Hotel wählen

  • Planen Sie Ihren Kurzurlaub mit Kind dort, wo es viel Natur zum Spazieren, Wandern, Radfahren und für sonstige Aktivitäten im Freien gibt oder in der Nähe von Freizeitparks, Spaß- und Erlebnisbädern und Zoos

  • ErkundigenSie sich nach familienfreundlichen Veranstaltungen und Events am Urlaubsort, damit auch ein Kurzurlaub mit der Familie zum Erlebnis wird

  • Balance zwischen Aktivitäten und Erholung wahren und sich Pausen gönnen

 

Tipps für Urlaubsziele für Kurztrips mit Kind
  • Norddeutschland:

    Lüneburger Heide, Nordsee, Emsland, Ostfriesland

  • Süddeutschland:

    Bodensee, Schwarzwald, Schwäbische Alb, Odenwald, Altmühltal, Franken, Oberbayern, Bayerischer Wald

  • Ostdeutschland:

    Ostsee, Mecklenburgische Seenplatte, Sächsische Schweiz, Harz

  • Westdeutschland:

    Teutoburger Wald, Hunsrück, Mosel, Eifel, Rhön


 

Flugzeug: Kind - Fensterplatz

Die Königsdisziplin unter den Reisen mit Kindern, schlichtweg aus pragmatischen Gründen. Denn abhängig vom gewählten Urlaubsland ist wegen des Langstreckenflugs der Preis für die Reise höher und auch die üblicherweise längere Aufenthaltsdauer sowie die jeweiligen Einreisebedingungen erfordern mehr organisatorischen Aufwand. Das bedeutet aber nicht, dass eine Fernreise mit Kind in Stress ausarten oder unbezahlbar sein muss. Im Gegenteil.

Gut ausgestattete Familienhotels, günstige Pauschalangebote und natürlich das besondere tropisch-exotische Flair machen Länder wie Thailand, Mexiko und die Dominikanische Republik zu beliebten Fernreisezielen für Familien. Das A und O für eine gelungene Fernreise mit Kindern ist eine gewissenhafte Planung. Nimmt man die in Kauf, erwartet die Familie meist ein ganz besonderes Erlebnis. Nützliche Informationen für Buchung, Check-in und Flug finden Sie in den allgemeinen Tipps auf dieser Seite , konkrete Empfehlungen für einen angenehmen Langstreckenflug in der Check24-Reisewelt.


Gründe für eine Fernreise mit Kind:
  • Besondere Erlebnisse schweißen die Familie zusammen
  • Die Abenteuer auf einer Fernreise fördern die Entwicklung der Kinder
  • In vielen Ländern sind die Bewohner besonders kinderfreundlich und sorgen so für positive Erlebnisse und Urlaubserinnerungen bei den kleinen Touristen
  • Je nach Urlaubsziel sind die Preise vor Ort sehr günstig

Eine Fernreise mit den Kindern kann für die ganze Familie zum Erlebnis werden. Damit Sie nur gute Erinnerungen sammeln und der Urlaub nicht zum Fiasko verkommt, gibt es auch hier einiges zu beachten:

  • Frühzeitig über Einreisebestimmungen informieren:

    Zur Grundausstattung bei einer Fernreise gehört ein Reisepass für jedes Familienmitglied. Erkundigen Sie sich am besten noch vor der Buchung, wie lange das Dokument bei Reiseantritt noch gültig sein muss, wie lange Sie ohne Visum im Urlaubsland bleiben dürfen, beziehungsweise ob direkt ein zusätzliches Visum oder der Erwerb einer Touristenkarte bei der Einreise erforderlich ist. Am besten konsultieren Sie hierfür die Reisehinweise des Auswärtigen Amts.

  • Gültigkeit von Reise- und Kinderreisepässen rechtzeitig prüfen und gegebenenfalls neu beantragen:

    Sobald Sie wissen, wie lange die Dokumente noch gültig sein müssen, prüfen Sie das Ablaufdatum in Ihren Pässen und beantragen Sie gegebenenfalls neue.

  • Vollmachten prüfen:

    Alleinreisende oder unverheiratete Eltern sollten für Notfälle eine Vollmacht mitnehmen, um beispielsweise den Partner im Krankenhaus besuchen zu können. Wer mit Kindern mit anderem Nachnamen reist, packt am besten auch eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes Manche Länder verlangen das Dokument sowie eine Einwilligung des nicht mitreisenden Elternteils bei der Einreise.

  • Impfungen bedenken:

    Insbesondere, wenn die Fernreise in tropische Gefilde führt, sollten Sie mindestens zwei Monate vor der Abreise einen Tropenmediziner oder ein Institut für Reisemedizin konsultieren. So können nötige Impfungen noch durchgeführt werden.

  • Versicherungen abschließen:

    Wer weit und dadurch in der Regel auch länger verreist, zahlt in der Regel mehr und tut deshalb gut daran, sich entsprechend zu versichern. Auslandskrankenversicherungen übernehmen in der Regel auch den Transport in ein heimisches Krankenhaus. Familientarife gibt es bereits für etwa 15 Euro pro Jahr. Wer sich zudem gegen eventuelle Krankheiten kurz vor der Abreise und sonstige unvorhersehbare Zwischenfälle absichern möchte, ist auch mit einer Reiserücktrittsversicherung gut beraten. Je mehr Kinder zur Familie gehören, desto höher ist die Chance, dass einer der Sprösslinge just zur Urlaubszeit krank wird und desto mehr Geld kann die ganze Familie verlieren, sollte sie die Reise nicht antreten können. Die Rücktrittsversicherung gibt es ebenfalls als Jahres- und Einmaltarif und auf Wunsch auch in Kombination mit Reisekranken-, Reiseabbruch- oder Gepäckversicherung.

  • Packen:

    Grundsätzlich gelten dieselben Empfehlungen wie bei allen Reisen (siehe Checkliste Packen). Nur, dass eine Fernreise mit Kindern gegebenenfalls noch ein paar Extras erfordert, die allerdings sehr vom konkreten Reiseziel abhängen. Wer in die USA reist, muss zwar an Adapter für das Laden von Elektrogeräten und das Einreiseformular ESTA denken, sich aber eher keine Sorgen um Malariaprophylaxe machen. Wichtig ist vor allem

  • alles, was die Gesundheit Ihrer Familie betrifft:

    • Impf- und Blutgruppenpässe
    • Versicherungspolicen
    • Adresse von einem Kinderarzt oder -krankenhaus vor Ort
    • Adresse von deutscher Botschaft oder deutschem Konsulat vor Ort
    • ein Mückennetz
    • Sonnenschutz
    • Gut ausgestattete Reiseapotheke

  • Hausmittel:

    Vor Ort ggf. auf Hausmittel zurückgreifen und auf die Hygiene achten (kein Leitungswasser trinken, kein ungeschältes Obst essen), um Reisekrankheiten zu vermeiden.

  • Jetlag vermeiden und abmildern:

    Schon die Wahl der Flugzeiten kann hier einiges bewirken. Auch wer sich bei der Anreise schon nach der Zeit am Zielort richtet, leidet anschließend weniger unter Jetlag. Gönnen Sie Ihren Kindern nach der Ankunft einige ruhige Tage, damit sie sich an den neuen Rhythmus gewöhnen können.


Urlaubsziele für Fernreisen mit Kindern
  • Thailand
  • Mexiko
  • Dominikanische Republik
  • USA

 

Sonstiges: Kinderbetreuung am Pool

Sie suchen das ultimative Rundum-sorglos-Paket? Ob Sie für den Badeurlaub mit Ihren Kindern ein kleines Hotel mit Halbpension buchen, oder direkt einen All-inclusive-Urlaub mit Kinderbetreuung im großen Clubhotel am Meer, hängt in erster Linie von Ihren persönlichen Präferenzen und Bedürfnissen ab. Grundsätzlich bedeutet Pauschalreise schlichtweg: Ein Angebot, das Beförderung, Unterbringung und gegebenenfalls andere touristische Leistungen umfasst. Der große Vorteil daran: Sie müssen weniger organisieren und zahlen oft auch weniger als bei einer Individualreise. Unter unseren Rubriken zu den verschiedenen Stationen der Reiseplanung und des Reiseverlaufs finden Sie alle übrigen Informationen, die Sie für einen gelungen Pauschalurlaub mit Kindern brauchen – von der Buchung, über das Packen und die Anreise bis hin zum unbeschwerten Urlaubserlebnis vor Ort.


Gründe für einen Pauschal- und Cluburlaub mit Kindern
  • Transfer inklusive:

    Im Gegensatz zu einer Individualreise übernimmt bei Pauschalreisen der Veranstalter die Organisation der Fahrten zwischen Flughafen und Hotel und die Leistung ist im Reisepreis inbegriffen. Achten Sie bei der Buchung darauf, entsprechende Angebote auszuwählen.

  • Günstige Preise für mitreisende Kinder:

    Kinder bis zwei Jahre, die im Zimmer der Eltern übernachten und beim Flug keinen eigenen Sitzplatz nutzen, reisen bei manchen Veranstaltern sogar ganz umsonst und andernfalls zu besonders günstigen Preisen mit. Bei älteren Kindern steigt der Preis zwar, aber viele Anbieter berechnen auch für sie einen günstigen Kinderfestpreis. Die jeweiligen Konditionen variieren von Veranstalter zu Veranstalter und hängen zudem vom Alter der Kinder und der Anzahl der mitreisenden Kinder ab.

  • Weniger Organisation:

    Sobald Sie sich für ein Angebot entschieden haben, ist ein Pauschalurlaub mit Kindern organisatorisch unkompliziert – Sie bekommen alle nötigen Informationen vom Veranstalter und müssen nur noch rechtzeitig am Abflughafen erscheinen. Bis Sie dort wieder ankommen, sind Sie wohl betreut und haben feste Ansprechpartner. Auch im Beschwerdefall haftet der Veranstalter.

  • Kinderbetreuung und Unterhaltungsangebote:

    Besonders bei einem Cluburlaub mit Kind können Sie vor Ort in der Regel eine Fülle von Betreuungs- und Unterhaltungsangeboten nutzen.

  • Rechtssicherheit:

    Der Reiseveranstalter trägt das volle Risiko für die Durchführung einer Pauschalreise. Geht das gebuchte Hotel pleite oder fällt der Flug aus, muss sich der Veranstalter um Ersatz kümmern. Da der Veranstalter zudem alle Leistungen der Reise abdeckt, ist er in der Regel auch der einzige Ansprechpartner im Not- und Beschwerdefall.

    Ausnahmen sind Dinge, die unmittelbar mit dem Flug zu tun haben. Etwa kurzfristige Verspätungen sowie Annullierungen, die erst am Airport bekannt werden. Oder falls ihr Gepäck beschädigt oder abhandenkommt. Dann haben Sie gegenüber der durchführenden Airline einen Anspruch auf schnellstmögliche Ersatzflüge sowie eine Ausgleichszahlung.

    Für Pauschalreisen gilt das deutsche Reisevertragsrecht – im Ernstfall auch für Ansprüche auf Ausgleichszahlungen bei einer Auslandsreise. Bei einer Individualreise hingegen gilt das Recht des jeweiligen Urlaubslandes. Zusätzlich sind Sie über den Sicherungsschein, den Sie mit der Buchungsbestätigung erhalten, auch gegen eine Insolvenz des Reiseveranstalters abgesichert.

  • Familienfreundliche Bezahlungsfristen:

    Wer seinen Pauschal- oder Cluburlaub mehr als 30 Tage vor der Abreise bucht, zahlt zunächst 20 bis 40 Prozent des Gesamtbetrags an. Der Restbetrag wird bis vier Wochen vor der Abreise fällig.


Vor allem mit kleineren Kindern spricht vieles für einen Pauschal- oder Cluburlaub. Dennoch gibt es ein paar wenige Tipps, mit denen der Urlaub noch etwas entspannter abläuft:

  • Auf günstig gelegene Flughäfen und familienfreundliche Flugzeiten achten:

    Das gilt besonders, wenn Sie mit Babys und Kleinkindern unterwegs sind. Älteren Kindern können Sie durchaus etwas mehr zumuten und sich im Zweifel für einen besonders günstigen Cluburlaub mit Kindern an einem weiter entfernten Flughafen entscheiden.

  • Auswahl eines passenden Hotels:

    Achten Sie bei der Buchung darauf, dass das Hotel für Ihre Pauschalreise in Sachen Lage, Verpflegung, Ausstattung sowie beim Betreuungs- und Unterhaltungsangebot zu den Bedürfnissen Ihrer Familie passt.


Tipps für Urlaubsziele für eine Pauschal- und Clubreise mit Kindern
  • Spanien (Balearen und Kanaren)
  • Griechenland 
  • Ägypten
  • Thailand
  • Malediven
  • Türkei

 

Mallorca für Jedermann - Jungle Parc Kletter Park

Wenn Ihre Familie Freude an Erlebnissen und Bewegung an der frischen Luft hat, ist ein Aktiv- oder Abenteuerurlaub genau das Richtige für Sie. So ist für das Programm schon gesorgt und Sie müssen sich auch keine Sorgen machen, dass Ihre Kinder sich womöglich langweilen. Die Abenteuerkomponente decken diese Reisearten wahlweise über die Bewegung oder die Umgebung und die dort angebotenen Aktivitäten ab.

Besonders die Klassiker Wandern, Rad- und Skifahren eignen sich auch für Familien mit jüngeren Kindern, da sich der Umfang der sportlichen Betätigung an die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kleinen anpassen lässt. Aktivitäten an Seen und am Meer wie Wind- und Kitesurfen, Segeln, Tauchen, Schnorcheln oder die Angebote von Hotels mit eigenen Fitness-, Tennis-, oder Golfanlagen sind dagegen besonders für aktive Eltern, Schulkinder und Teenager interessant.

Die Möglichkeiten für einen erlebnisreichen Urlaub sind vielfältig und lassen sich ganz individuell anpassen. Viele beliebte Reiseziele für einen Aktivurlaub mit Kindern haben sich auf die Bedürfnisse von Familien eingestellt. Wer sich vorab darüber informiert, was in der jeweiligen Urlaubsregion geboten ist – von Badeseen über besondere Spielplätze bis hin zu Familienprogrammen sowie Natur- und Freizeitparks – kann gezielt auswählen und sichergehen, dass der Aktivurlaub zu einem besonderen Erlebnis für Groß und Klein wird.


Gründe für Aktivurlaub mit Kindern
  • Bewegung und frische Luft sind gesund und bieten Unterhaltung. Und: Gut unterhaltene Kinder sind zufriedene Kinder.
  • Die Aktivitäten strukturieren das Urlaubsprogramm von selbst.
  • Aktiv- und Abenteuerreisen sind optimal, um Natur und Landschaft zu erkunden.

Selbst wenn Sie mit Ihren Kinder zu Hause von klein auf aktiv waren und fast jede freie Minute in der Natur verbringen, gelten im Urlaub andere Regeln. Was für Groß und Klein Entspannung bedeutet, geht oft weit auseinander:

  • Belastung und Anstrengung:

    Entscheidend ist bei einem Aktivurlaub immer die Frage, was Sie Ihren Kindern zumuten können und wollen. Tasten Sie sich im Zweifel vorsichtig an die sportliche Materie heran und wählen Sie erst leichtere Wander- und Radtouren, damit Sie Ihre Kinder nicht direkt überfordern.

  • Die richtige Ausrüstung:

    A und O für einen gelungenen Aktivurlaub ist natürlich funktionale Kleidung und die richtige Ausrüstung. Was Sie genau brauchen, hängt wiederum von der jeweils geplanten Reise ab.

  • Wanderurlaub:

    Wer mit einem Baby oder Kleinkind wandern geht, muss nicht zwingend auf längere Touren verzichten: Mit einer Kraxe „wandern“ die Kleinen auf Ihrem Rücken mit. Egal ob mit kleinen oder älteren Kindern, denken Sie immer an ausreichend Verpflegung und packen Sie auf jeden Fall ein Seil mit in den Rucksack, falls es steil oder rutschig wird, können Sie Ihr Kind so sichern.

  • Radurlaub:

    Je kleiner Ihre Kinder sind, umso mehr gilt – die Pausen sind wichtiger als die Strecke. So können sich die Kleinen zwischendurch erholen und am Wegesrand eine Runde spielen. Wer die Strecke zudem so plant, dass das Ziel attraktiv ist – zum Beispiel ein Spielplatz, ein Schwimmbad oder ein Bauernhof – hält seine Kinder eher bei Laune. Achten Sie zudem unbedingt darauf, dass die Räder Ihrer Kinder gut in Schuss sind und natürlich auf die Sicherheit. Das beginnt bei der Wahl der Strecke, geht mit Fahrradhelmen und Warnwimpeln weiter und endet damit, wie Sie ihre Radgruppe organisieren: Das Schlusslicht sollte immer ein Erwachsener bilden, der somit alle im Blick hat. Die Führung übernimmt idealerweise auch ein Erwachsener oder ein älteres Kind, die Kleinen fahren in der Mitte.


Urlaubsziele für Aktivreisen mit Kindern
  • Deutschland: Ostsee, Mecklenburger Seenplatte, Harz, Bodensee

  • Alpen: Bayern, Südtirol, Österreich

  • Spanien: Balearen und Kanaren

 

Reisen mit Kind: Familie - Städtereise

Ja, auch eine Städtereise mit Kindern kann ein schönes Abenteuer für die ganze Familie sein, solange Sie den Urlaub sinnvoll planen und gemächlich angehen. Babys können dank Tragetüchern und Kinderwagen sogar sehr unkomplizierte Reisepartner bei einem Städtetrip sein. Ein günstiger, leichter Reisebuggy erspart Ihnen allzu großen Ärger, sollte dieser auf der Reise beschädigt oder abhandenkommen. Mit kleinen Kindern bietet es sich an, zuerst eine deutsche Stadt zu erkunden. So können Sie das Ganze in Ruhe und ohne Sprachbarrieren in einer nicht allzu fremden Umgebung testen.

Wichtig ist vor allem, dass Sie Ihre Kinder – egal ob groß oder klein – nicht mit kilometerlangen Fußmärschen, ausgedehnten Shopping-Touren oder einem umfangreichen Kulturprogramm für Erwachsene überfordern. Planen Sie kinderfreundliche Unterhaltungspunkte und genügend Pausen an Spielplätzen, Cafés, Eisdielen oder Parks ein und kündigen Sie Ihren Kindern diese kleinen Highlights schon vorab an, um sie bei Laune zu halten.

Viele Städte in Deutschland und Europa haben sich auch in touristischer Hinsicht auf die Bedürfnisse von Familien eingestellt, sodass Sie Kindermuseen und -feste besuchen, oder spezielle Programme und Führungen für Kinder in den klassischen Museen und Sehenswürdigkeiten nutzen können.


Gründe für eine Städtereise mit Kindern
  • Viele Kinder kommen im urbanen Umfeld problemlos zurecht, besonders diejenigen, die ohnehin in einer Stadt leben
  • Städte bieten eine Vielzahl an Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten
  • Lassen Sie sich von Ihren Kindern inspirieren, sehen und entdecken Sie die Stadt durch ihre Augen

Ein Städtetrip ist eigentlich für alle Altersklassen geeignet. Es gibt jedoch einige Dinge, auf die Sie mit Babys und Kleinkinder auf großer Fahrt in die Metropolen dieser Welt achten sollten. Zudem ersparen Sie sich mit einigen Kniffen bei der Planung das ein oder andere graue Haar während der Reise.

  • Städtetrip mit Baby:

    Wer seinen Säugling ohnehin meist im Tragetuch befördert, kann genau dasselbe einfach auch bei der Reise machen. Für ein Nickerchen zwischendurch ist ein Kinderwagen aber natürlich sehr praktisch. Wählen Sie deshalb eine Stadt, in der sich die Gehwege und öffentlichen Verkehrsmittel gut mit Buggy nutzen lassen und die nicht gar zu hügelig ist. Nutzen Sie ansonsten die Schlafenszeiten des Babys am Tag für Museumsbesuche etc.

  • Städtetrip mit Kleinkind:

    Tasten Sie sich erst mal an die Materie heran, vermeiden Sie Sprachprobleme und planen Sie eine Reise zu einer Stadt im Inland.

  • Kleine Städte bereisen:

    Es muss nicht gleich Paris oder London sein. Etwas kleinere Städte haben ein paar entscheidende Vorteile: Weniger Touristen, kürzere Wege, günstigere Hotels und übersichtlicher sind sie auch. Denken Sie beispielsweise an Bremen, Dresden, Freiburg, Heidelberg oder Nürnberg – alle nicht ganz so riesig, aber kein bisschen weniger schön als die großen Metropolen.

  • Städte mit Strand:

    Barcelona, Porto oder Kopenhagen, nur weil man einen Städteurlaub macht, heißt nicht, dass man auf Strand und Sonne verzichten muss. Viele Städte liegen am Meer, viele davon haben auch einen Strand und so können Sie den kulturellen Input direkt beim Bau Ihrer familieneigenen Sandburg verarbeiten.

  • Unterkunft:

    Wählen Sie ein möglichst zentral gelegenes oder gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angebundenes Familienhotel und buchen Sie am besten nur mit Frühstück oder Halbpension mit Frühstück und Abendessen. So sind Sie tagsüber nicht an die Essenszeiten des Hotels gebunden.

  • Lange Wegstrecken vermeiden oder praktische und spannende Verkehrsmittel nutzen:

    Wenn Sie mit einem Kleinkind verreisen, das gerne Laufrad fährt, nehmen Sie das Rad mit. So haben Sie eine Alternative, wenn Ihr Kind müde Beine bekommt. Aber auch Grundschulkinder und Teenager können lange Strecken zu viel werden und dann fangen sie schnell an zu maulen. Achten Sie darauf, dass die Städtereise nicht regelmäßig zur beschwerlichen Asphaltwanderung ausartet, und nutzen Sie Alternativen wie Fahrräder, Rikschas, Boote, Sightseeing-Busse und Straßenbahnen.

  • Günstige Rundfahrt:

    Erkundigen Sie sich, ob es in der Stadt reguläre Linien von Bussen oder Straßenbahnen gibt, die an vielen Sehenswürdigkeiten oder durch interessante Stadtteile führen – wie die Buslinien 100 und 200 in Berlin. So bekommen Sie zwar keine Informationen über den Lautsprecher oder Audio-Guides, Sie zahlen aber auch deutlich weniger.

  • Stadtführung mal anders:

    Bei einem klassischen, eher faktenlastigen Rundgang mit viel Zuhören wird auch älteren Kindern schnell langweilig. Erkundigen Sie sich nach speziellen Stadtführungen für Kinder oder zu bestimmten Themen, oder erkunden Sie die Straßen einer fremden Stadt bei einer Runde Geocaching. Die moderne GPS-Schnitzeljagd hält Ihre Familie garantiert auf Trab und bei Laune.

  • Geschichten erzählen:

    Ja, auch Ihr eigenes kreatives Talent ist gefordert. Erfüllen Sie Ihren Bildungsauftrag, informieren Sie sich vorab ein wenig über die Geschichte und kuriose Anekdoten der Stadt und halten Sie Ihre Familie unterwegs mit Ihrem Fachwissen bei Laune.

  • Tickets vorab kaufen:

    Vermeiden Sie lange Schlangen vor wichtigen Sehenswürdigkeiten und kaufen Sie – wo möglich – Ihre Eintrittskarten vorab online.

  • Ausflüge ins Grüne:

    Gönnen Sie Ihren Kindern und sich selbst eine Verschnaufpause im Grünen oder am Wasser – sei es bei einem Picknick im Englischen Garten in München oder bei einer Bootsfahrt auf der Themse in London.

  • Aussichtspunkte:

    Kinder wechseln gern die Perspektive. Betrachten Sie die Stadt einmal von höherer Warte und erklimmen Sie Hochhäuser, Kirch- und Fernsehtürme oder sonstige Aussichtspunkte.

  • Mini-Fotografen:

    Geben Sie größeren Kindern eine Kamera, um eigene Urlaubsfotos zu machen. Dabei kann das liebste Kuscheltier als wiederkehrendes Motiv Inspiration geben.

  • Landestypische Snacks:

    Wenn sich Müdigkeit oder grummelige Laune anbahnen, geben landestypische Snacks nicht nur neue kulinarische Erfahrungen, sondern sie heben auch die Stimmung.

  • Planen ist Silber, improvisieren ist Gold:

    Ja, machen Sie Pläne, aber halten Sie nicht zu beharrlich an Ihnen fest. Bei einer Städtereise mit Kindern werden Sie ohnehin mehr improvisieren müssen, als wenn Sie nur mit Erwachsenen unterwegs sind. Lassen Sie Ihrer Familie also ein wenig Freiraum für spontane Pausen und Planänderungen.


Tipps für Städtereisen mit Kindern
  • Hamburg:

    Miniatur Wunderland, Tierpark Hagenbeck, Indoor-Spielplatz Rabatzz, JUMP House Trampolinpark, Internationales Maritimes Museum, Fun Arena

  • Prag:

    Spiegellabyrinth auf dem Petřín Berg, Spielzeugmuseum im Prager Schloss, Schokoladenmuseum, historische Tram-Linie Nr. 23

  • Rom:

    Bioparco, Explora Kindermuseum, Villa Borghese, Time Elevator, Zoologisches Museum

  • Budapest:

    Aquarena-Wasserpark, Tropicarium, Fahrt mit der Kindereisenbahn, Vidám-Park

  • Paris:

    Miniatur-Segelboote im Jardin du Luxembourg, Zoo und La Ménagerie, Grande Galerie de l’Évolution, Spielplatz im Parc Floral, Disneyland

  • London:

    Madame Tussauds, Sightseeing-Tour mit typischem Doppeldeckerbus, London Dungeon, Zoo, Sea Life London Aquarium

  • Amsterdam:

    Grachtenfahrt, Anne-Frank-Haus, Kinderbauernhöfe in Amsterdamer Parks, Nemo Science Center, Artis Zoo


 

Sonstiges: Bikinioberteil - Strand

Auch FKK-Fans können problemlos einen Urlaub mit Kindern planen. Grundsätzlich bestehen zwei Möglichkeiten:

1. Sie buchen Ihren Urlaub ganz normal, aber in der Nähe von FKK-Stränden – zum Beispiel an der Ostsee, aber auch in Spanien und Kroatien gibt es Urlaubsorte für Nacktbader. Wer einen FKK-Urlaub auf Mallorca plant, kann direkt den Check24-Strandguide konsultieren.

2. Sie buchen direkt einen Urlaub in einer FKK-Anlage.

Wer mit Teenagern einen FKK-Urlaub machen möchte, fragt sicherheitshalber doch vorab noch mal nach, ob das den Kindern auch recht ist. Selbst wenn Ihre Kinder das Nacktbaden von klein auf gewöhnt sind, in der Pubertät herrschen andere Regeln. Wenn die Kinder den Urlaub über vor allem peinlich berührt sind, bedeutet das Stress und Konfliktpotenzial für alle Beteiligten.


Urlaubsziele für einen FKK-Urlaub mit Kindern
  • Ostsee
  • Spanien
  • Kroatien

 

Sonstiges: Kind am Flughafen - Reisepass

Wer alleine mit einem Kind unterwegs ist, hat andere Ansprüche an den Urlaub – ganz einfach deshalb, weil Mama oder Papa allein für das oder die Kinder verantwortlich ist. Das wiederum macht Hotels mit guter Kinderbetreuung und unterhaltsamem Kinderprogramm ganz besonders attraktiv. So wissen Sie, dass Ihr Nachwuchs gut versorgt ist, und können sich aber selbst auch entspannen, Sport treiben und – mithilfe eines Babysitter-Services – auch mal abends ausgehen und neue Kontakte knüpfen.

Erkundigen Sie sich auch nach speziellen Angeboten für Alleinerziehende und Sonderreisen beispielsweise zu Silvester, Ostern oder Weihnachten – viele Veranstalter berücksichtigen die Bedürfnisse von modernen Patchwork-Familien und haben besondere Angebote, bei denen sie Singles und alleinerziehende mit Kind zusammenbringen. So können sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder neue Kontakte knüpfen und gemeinsam mit anderen feiern.

Falls Sie mit Kindern mit anderem Nachnamen reisen, packen Sie am besten auch eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes ein. Manche Länder verlangen das Dokument sowie eine Einwilligung des nicht mitreisenden Elternteils bei der Einreise.

In den folgenden Ländern und Regionen gibt es eine gute Auswahl an Hotels mit günstigen Preisen und besonders umfassenden Betreuungsangeboten für Kinder:


Ziele für Alleinerziehende mit Kindern
  • Balearen
  • Kanaren
  • Italien
  • Ägypten
  • Türkei
  • Dominikanische Republik

 

Sonstiges: Filmabend - Familie

Ferienwohnungen sind die richtige Unterkunft für alle Familien, die gern selbst über ihren Tagesablauf entscheiden, selbst kochen und es lieber etwas ruhiger haben – oder auch nicht. Denn die Veranstalter haben längst bemerkt, dass manche Familien zwar gerne auch im Urlaub ihr eigenes Häuschen mit allem Drum und Dran haben, aber trotzdem nicht auf eine schöne Poolanlage, Animation und Betreuung verzichten wollen.

Weiterer Vorteil: Ferienwohnung sind meist geräumiger und kompletter ausgestattet als Hotelzimmer, sodass Ihnen auch bei schlechtem Wetter die Decke nicht auf den Kopf fällt. Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf deren Lage und, zumindest wenn Sie mit mehreren Kindern verreisen, auf eine günstige Verteilung der Zimmer.


Urlaubsziele mit Kindern in der Ferienwohnung
  • Österreich
  • Mallorca
  • Kroatien
  • Italien
  • Deutschland (Nordsee/Ostsee)
  • Dänemark

 

Sonstiges: Kind mit Tablet im Auto

Heute hier morgen dort – eine Mietwagenrundreise hat den großen Vorteil, dass Sie individuell entscheiden können, wann Sie welche Orte besuchen wollen. Besonders Teenager können viel Freude an einem Roadtrip haben.

Achten Sie dabei aber darauf, dass die Fahrtzeiten nicht zu lang sind und gehen Sie das Ganze auch sonst mit Ruhe an. Sie müssen nicht jeden Tag in einem neuen Hotel übernachten. Suchen Sie sich zwischendurch immer wieder eine Basis für ein paar Nächte, von der aus Sie die jeweilige Umgebung erkunden können, ohne gleich due Unterkunft zu wechseln.

Planen Sie außerdem Ziele ein, an denen sowohl Eltern als auch Kinder auf ihre Kosten kommen, oder wechseln Sie diese ab. Es ist niemandem geholfen, wenn die Eltern sich die Kulturschätze eines Landes besichtigen und dabei gelangweilte und quengelige Kinder im Schlepptau haben. Stellen Sie Ihre eigenen Ansprüche jedoch auch nie komplett hinter denen Ihrer Kinder an. Sonst sind auch Sie schnell von der Reise genervt.

Für die Fahrt an sich, beachten Sie die Tipps für Reisen mit Kindern im Mietwagen.

Reisen mit Kind: Familie - Karte - Stadtplan - schmal

Die Welt ist groß, die Urlaubswelt auch. Hier finden Sie Tipps und Angebote für die besten Ziele für einen Familienurlaub mit Kindern jeden Alters und zu verschiedenen Jahreszeiten.

Hier finden Sie außerdem Empfehlungen zum Reiseverlauf von der Buchung bis zur Rückreise und für verschiedene Reisearten.


Klarheit ist Trumpf bei der Wahl des richtigen Ziels für den Familienurlaub. Gehen Sie in sich und überlegen Sie, was Ihnen und ihren Kindern wichtig ist. So können Sie zielgerichtet Angebote suchen und finden garantiert den perfekten Urlaubsort für Ihre individuellen Bedürfnisse. Wer erst mal ein paar Ideen braucht, kann sich vom CHECK24-Urlaubsfinder inspirieren lassen.


Tipps
  • Mit mitreisenden Erwachsenen absprechen:

    Sei es der Partner, die Großeltern oder Freunde, sammeln Sie Vorschläge und gehen Sie auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse ein.

  • Dasselbe gilt für ältere Kinder:

    Beziehen Sie sie in die Planung ein und fragen Sie nach, worauf die Kinder Lust haben.

  • Prioritäten definieren:

    Was ist Ihnen bei einem Urlaubsziel besonders wichtig? Anreisezeit, Preis, Unterkunft, Wetter, Aktivitäten vor Ort – die Ansätze können ganz unterschiedlich sein, wählen Sie bis zu drei Dinge aus, die für Sie besonders entscheidend sind.

  • Flexibel bleiben:

    Vielleicht wollten Sie gern wieder in das schöne Hotel in Südtirol, aber Ihre Kinder wollen lieber mal nach Spanien. Keine Sorge – auch dort gibt es schöne Hotels und günstige Angebote. Deshalb: Klare Vorstellungen – ja. Verbissen an ihnen festhalten – nein.

 

Die Allerkleinsten reagieren einerseits am sensibelsten auf Umstellungen wie größere Zeitverschiebungen oder eine ungewohnte Umgebung, andererseits schlafen sie noch viel, sind mit Babytuch und Kinderwagen problemlos mobil und vor allem dann zufrieden, wenn die Eltern entspannt sind. Die Wahl des richtigen Urlaubsziels hängt also in erster Linie davon ab, womit die Eltern sich wohlfühlen. Manche nutzen die Elternzeit, um gleich eine lange Fernreise mit Baby zu machen, zumal Kinder bis zwei Jahre ja auch noch gratis oder wesentlich billiger auf dem Schoß der Eltern mitfliegen. Für alle, die es etwas ruhiger und organisatorisch weniger aufwendig angehen wollen, bieten sich vor allem Urlaubsziele in Deutschland und im europäischen Ausland an.


Unter diesen Links finden Sie weitere nützliche Tipps:

Während der Buchung

Packen und planen

Fliegen mit Baby

Reisen im Mietwagen mit Baby


Tipps für einen Urlaub mit Baby
  • Verreisen Sie möglichst außerhalb der Schulferien. So finden Sie meist günstigere Angebote und einen ruhigeren Urlaubsort
  • Buchen Sie unbedingt ein familienfreundliches Hotel.

  • Kinderfreundliches Klima:

    Das gilt besonders für warme Reiseziele. Achten Sie darauf, dass die Umstellung für Ihr Kind nicht allzu drastisch ist.

  • Medizinische Versorgung im Reiseland:

    Wer mit seinem Baby ins Ausland reist, sollte vorab sicherstellen, dass die medizinische Versorgung vor Ort gewährleistet ist und wie diese funktioniert. Erkundigen Sie sich außerdem, ob Sie eine zusätzliche Reisekrankenversicherung brauchen und was in die Reiseapotheke gehört.

  • Reisedauer:

    Für den Tapetenwechsel zwischendurch oder wenn Sie das erste Mal mit Ihrem Baby unterwegs sind, bietet sich ein Kurztrip in die nähere Umgebung an. So können Sie das Reisen mit Säugling erstmal ganz bequem und ohne viel Aufwand testen. Falls Sie sich und Ihrem Kind dagegen in aller Ruhe Zeit zum Eingewöhnen geben wollen, machen Sie lieber eine längere Reise.

  • Fernreise mit Baby – die Abenteuervariante:

    Nutzen Sie die Gelegenheit und legen Sie die Elternzeit so, dass Sie mit Ihrem Kind auf Fernreise gehen können. Sprich: Wenn ihr Säugling schon etwas älter ist. Denn: Auf dem Schoß der Eltern fliegen Kinder bis zwei Jahre in der Regel kostenlos mit und auch im Hotel kommt Ihr Baby normalerweise gratis unter, sofern es mit Ihnen im Bett schläft. Wer den organisatorischen Aufwand einer Fernreise mit Baby nicht scheut, findet hier hilfreiche Tipps.

  • Heimat- oder Europa-Urlaub mit Baby – die entspannte Variante:

    Insbesondere, wenn es sich um das erste Kind handelt, bieten sich Ziele mit geringer Zeitverschiebung und Flugdistanz an oder noch einfacher – ein Urlaub mit Kind in Deutschland. Denn je kürzer die Anreisezeit und je gewohnter die Umgebung für die Eltern, desto entspannter die ganze Familie. Außerdem müssen Sie so weniger organisieren und unerwartete Zwischenfälle lassen sich in der Heimat oder einem Urlaubsland, das sie gut kennen, meist besser regeln.

 

Ziele für einen Urlaub mit Baby

1. Nord- und Ostsee – heimische Küsten

Deutschland: Ostsee - Strand - Strankörbe

Für den unkomplizierten Strandurlaub im Sommer sind die deutschen Küsten an Nord- und Ostsee optimal. Die Infrastruktur ist gewohnt gut, die Strände schön und die umliegende Natur üppig grün – so können sowohl Eltern als auch der Nachwuchs entspannt die Meeresluft und das ein oder andere Bad genießen. Gar zu exotisches Essen und Tropenkrankheiten sind kein Thema und die Auswahl an Hotels und Ferienhäusern verschiedenster Komfort- und Preisklassen ist groß. Wie wäre es zum Beispiel mit einem innerdeutschen Inselurlaub mit Baby auf Sylt, Rügen oder Usedom?

Wer in der nördlichen Landeshälfte wohnt, kann bequem mit dem Auto anreisen. Wer aus dem Süden kommt und keinen Inlandsflug nutzen möchte, fährt bei Nacht oder plant einen Zwischenstopp mit Übernachtung ein. Wer dagegen einen Flug zu den Airports in Heringsdorf auf Usedom, Stralsund, Rostock-Laage, Lübeck, Sylt oder Cuxhaven bucht, kann dafür gleich das Fliegen mit Baby auf einer Kurzstrecke testen.



2. Harz, Bodensee und Allgäu – heimische Berge und Seen

Deutschland: Allgäu

Deutsche Urlaubsregionen an Seen oder in Mittelgebirgen sind ein absoluter Klassiker für Familienreisen rund ums Jahr. Auch hier lautet die Devise: gewohnte Umgebung, gesicherte Infrastruktur und viel Natur. Ob es nun der Harz, der Bodensee oder das Allgäu sein soll, hängt natürlich von Ihren persönlichen Vorlieben und von Ihrem Wohnort ab. Denn Sie müssen ja nicht weiter fahren, als nötig.

Die drei Klassiker haben trotz ihrer unterschiedlichen Lage eines gemeinsam: Hohe Berge, kristallklare Seen, schöne wie entspannte Städtchen für ein wenig Kultur und Sightseeing sowie jede Menge familienfreundliche Hotels. Hinzukommen gut ausgebaute Rad- und Wanderwege, auf denen Sie auch mal mit Kinderwagen auf Tour gehen können.



3. Balearen und Kanaren – Spaniens schöne Inseln

Spanien: Teneriffa

Spanien ist nicht umsonst der Deutschen zweitliebstes Urlaubsland – direkt nach der Bundesrepublik. Ganz besonders beliebt sind dabei die spanischen Inseln. Die Balearen und Kanaren sind äußerst dankbare Ziele für einen Strandurlaub mit Baby – die Spanier sind überaus kinderfreundlich und die Infrastruktur ist besonders auf Mallorca derart gut auf Urlauber aus Deutschland eingestellt, dass Sie sich eigentlich um nichts Sorgen machen müssen. Sie können hier genauso bei Lidl, Aldi und Müller einkaufen gehen und es gibt jede Menge deutsche Ärzte für den Notfall. Nur, dass Sie eben doch in Spanien sind und auch Paella essen können.

Ob es nun die Balearen oder Kanaren sein sollen, hängt in erster Linie davon ab, wann Sie verreisen wollen. Die Balearen sind vor allem von Mai bis Ende September optimal für einen Strandurlaub. In der Nebensaison wird es zum Baden etwas frisch, dafür sinken auch die Hotelpreise deutlich, die Inseln sind weniger überlaufen, aber nicht minder schön und die Flugzeit nach Mallorca, Ibiza und Menorca ist mit etwa zweieinhalb Stunden angenehm kurz.

Wer auf die Kanaren fliegt, muss dagegen schon mit einem dreieinhalb- bis vierstündigen Flug rechnen. Dafür herrscht hier rund ums Jahr feinstes Badewetter, sodass Sie auch im Winter etwas Sonne und Wärme tanken können.



4. Thailand – kinderfreundliche Tropen

Thailand: Krabi

Ein schlagendes Argument, auch mit Baby eine Fernreise zu wagen lautet: Elternzeit. Denn die meisten werden so schnell nicht wieder so viel freie Zeit am Stück haben. Legen Sie die Elternzeit zudem auf den Winter, bietet sich Ihnen die optimale Gelegenheit die kalten Temperaturen hierzulande auch für mehrere Wochen gegen viel Sonne und traumhaft schöne, kilometerlange Sandstrände einzutauschen und die Familienseele mal so richtig schön in tropischen Gefilden baumeln zu lassen. Und zwar in Thailand. Die touristische Infrastruktur ist exzellent, die medizinische Versorgung ebenfalls und die Hotels so familienfreundlich wie günstig. Dank der warmen Wassertemperaturen kann auch das jüngste Familienmitglied problemlos das ein oder andere Bad im Meer genießen. Beachten Sie unbedingt unsere Tipps für Fernreisen mit Kind und die richtige Reisezeit: In der trockenen Phase von Dezember bis Februar lässt es sich wunderbar überwintern. Der Zeitraum von März bis Mai hingegen eignet sich aufgrund hoher Temperaturen und Luftfeuchtigkeit nicht für eine Thailandreise mit den ganz Kleinen.



5. USA – born to be wild

USA: New York Empire State Building

Auch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten bietet sich für eine Fernreise mit Baby während Elternzeit an. Die USA sind so groß und vielseitig, dass sich hier diverse Möglichkeiten für einen Urlaub bieten: Lassen Sie es sich an den Stränden von Florida gut gehen, erkunden Sie die nicht minder berühmten Küsten Kaliforniens und die Nationalparks des „Golden State“, machen Sie einen Abstecher nach New York und bereisen Sie von dort aus die Ostküste. Oder machen Sie direkt Ihren ultimativen Roadtrip und erkunden Sie zumindest einen Teil der Vereinigten Staaten bei einer Rundreise mit dem Mietwagen oder Wohnmobil. Um Hygiene, Infrastruktur und medizinische Versorgung müssen Sie sich hier keine Sorgen machen, solange Sie eine Reisekrankenversicherung abschließen. Diese wiederum ist für eine Fernreise in die USA – ob mit Kind oder ohne – unabdingbar. Weitere hilfreiche Hinweise finden Sie bei unseren Tipps für Fernreisen mit Kind



Zwischen einem und drei Jahren machen Kinder gewaltige Entwicklungsschritte und auch rein organisatorisch vollzieht sich hier eine wichtige Wende: Denn ab dem 2. Geburtstag brauchen die Kleinen im Flugzeug einen eigenen Sitzplatz. Reisen mit Kleinkindern zwischen zwei und drei Jahren werden dementsprechend teurer. Trotzdem haben die Kinder zwischen eins und drei vor allem eines gemeinsam: Sie werden zunehmend mobiler. Hat Ihr Kind einmal angefangen zu laufen, ist das größte Problem meist, dass es sich lieber bewegt, als stundenlang still zu sitzen. Insbesondere wer einen Urlaub mit längerer Anreise plant, legt Fahrt- und Flugzeiten am besten auf die Nacht.

Zum Ausgleich werden die Kinder aber auch zunehmend robuster und sobald sie anfangen zu sprechen, ist auch die Kommunikation auf der Reise um einiges leichter. Der Kinderwagen bleibt in diesem Alter ein treuer und praktischer Reisebegleiter, gegebenenfalls auch ein Laufrad, denn wichtig ist in diesem Alter auch die richtige Balance zwischen Bewegung und Erholung. Deshalb sind grundsätzlich alle Ziele optimal, bei denen sich ein Kleinkind nach Lust und Laune ausprobieren und austoben, aber auch das Ausruhen – vor allem zum Mittagschlaf – problemlos möglich ist.


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Während der Buchung

Packen und planen

Fliegen mit Kleinkindern

Reisen im Mietwagen mit Kleinkind


Tipps für einen Urlaub mit Kleinkind
  • Meiden Sie die Schulferien und nutzen Sie so günstigere Angebote und weniger Trubel am Urlaubsort.

  • Altersgrenze nutzen und beachten:

    Ob für den Flug, bei dem Kinder bis zwei Jahre auf dem Schoß der Eltern in der Regel kostenlos für einen geringen Prozentsatz des regulären Flugpreises mitfliegen oder die Unterkunft: Sobald Ihr Kind während der Reise zwei Jahre alt wird, müssen Sie mit höheren Preisen rechnen. Airlines berechnen dann den vollen Flugpreis, da zweijährige und ältere Kinder einen eigenen Sitzplatz benötigen. Planen Sie den Urlaub entsprechend, wenn Ihr Kind auf die magische Zweijahresgrenze zusteuert, aber schummeln Sie nicht bei der Buchung. Sie wären nicht die Ersten, die am Ende umbuchen oder einen Zuschlag zahlen müssen. Wer den organisatorischen höheren Aufwand einer Fernreise mit Kleinkind nicht scheut, findet hier hilfreiche Tipps.

  • Familienfreundliches Hotel buchen:

    je nach Wunsch auch mit Betreuungsangebot für die Kleinen.

  • Kinderfreundliches Klima:

    Auch Kleinkinder reagieren noch empfindlich auf größere Umstellungen beim Wetter. Wenn Sie in ein warmes Land reisen möchten, sollten Sie darauf achten, dass der Unterschied zu den Temperaturen zu Hause nicht zu groß ist. Reisen Sie in kältere Gefilde, hilft entsprechend warme Kleidung.

  • Medizinische Versorgung im Reiseland:

    Stellen Sie vorab sicher, dass Ihre Kleinen im Notfall auch im Urlaubsland problemlos medizinisch betreut werden können, ob Sie eine zusätzliche Reisekrankenversicherung brauchen und was Sie in ihre Reiseapotheke packen sollten.

  • Reisedauer:

    Während sich mit einem Baby auch ein Kurztrip anbietet, können Sie mit einem Kleinkind durchaus auch schon einen mehrwöchigen Urlaub planen.

  • Europas Strände entdecken:

    Zwar sind Ziele mit kürzerer Reisezeit für einen Urlaub mit Kleinkind immer noch besonders geeignet, doch kann man ihnen Stück für Stück etwas mehr zumuten. Kurz- und Mittelstreckenflüge bewältigen Kleinkinder problemlos. Ein Strand- und Badeurlaub bietet sich dabei besonders an, denn wo es Wasser, Sand und ein wenig Spielzeug gibt, sind die Kleinen glücklich und die Eltern können sich umso besser entspannen. Nicht umsonst sind die Strände am Mittelmeer oder Seen bei Familien besonders beliebt: Sie fallen vielerorts sanft ab, sodass man sich mit den Kindern entspannt in die seichteren Wassertiefen vorwagen kann. Auch starker Wellengang oder gefährliche Strömungen sind am Mittelmeer in der Regel kein Thema.

 

Ziele für einen Urlaub mit Kleinkind

1. Österreich – der freundliche Nachbar

Österreich - Kärnten

Für einen sanften Übergang vom Urlaub mit Kindern in Deutschland zur Auslandsreise ist Österreich optimal. Die Sprache bleibt gleich, klingt aber anders, auch die Küche ist ähnlich, bietet jedoch die ein oder andere Möglichkeit für kindliche Neuentdeckungen. Daher – und aus vielen weiteren Gründen – hat unser Nachbarland eine Fülle an Möglichkeiten für einen schönen Familienurlaub zu bieten. Die Infrastruktur ist ausgezeichnet und die österreichische Tourismusbranche hat längst gelernt, auch auf die Bedürfnisse von Familien mit kleinen Kindern einzugehen.

Berge und Seen bieten eine optimale Umgebung, um sich an der frischen Luft zu erholen – und das zu jeder Jahreszeit. Aktive Eltern packen eine Kraxe ein und erklimmen die Alpengipfel mit dem Kind auf dem Rücken. Hinzu kommen jede Menge Freizeitangebote von Spielplätzen über Burg- und Schlossführungen über bis hin zu Naturlehrpfaden, die für Unterhaltung sorgen. Wer möchte, kann bei einem Abstecher nach Innsbruck, Salzburg oder Graz auch die dortigen Zoos und das ein oder andere Museum erkunden.



2. Mallorca – die Lieblingsinsel für Groß und Klein

Mallorca für Jedermann - Cala S Amonia

Günstige Flüge, schöne und familienfreundliche Hotels von preiswert bis exklusiv, auf Mallorca haben Sie die Qual der Wahl. Traumhafte, flach abfallende Strände, malerische Berglandschaften und Dörfer sowie eine Fülle an Freizeitparks, Märkten und kinderfreundlichen Aktivitäten machen die Insel zudem zum idealen Ziel für Familien mit Kindern jeden Alters. Denn hier erleben Sie spanisches Flair und genießen vom deutschen Supermarkt, über das deutschsprachige Inselradio bis hin zu Ärztezentren eine Infrastruktur, wie Sie sie von zu Hause gewohnt sind. Doch ganz besonders für einen Urlaub mit Kleinkindern. Die Flugzeit ist mit zwei bis zweieinhalb Stunden angenehm kurz und die vielen kleinen und größeren Buchten mit viel flachem Wasser sind optimal für Familien, die mit Knirpsen unterwegs sind.



3. Griechenland – eine Insel für jeden Geschmack

Griechenland: Mykonos

Griechenland vereint südländische Entspanntheit mit gut organisierter Aufgeräumtheit und auch Kleinkinder sind hier immer und überall willkommen. Dazu kommen viel Sonne und sage und schreibe 3.054 Inseln. Auch wenn längst nicht alle auf Tourismus bauen, bleibt die Auswahl riesig und von lebendig bis beschaulich gibt es die richtige Insel für jeden Geschmack. Die Kombination aus warmem Wetter und einer frischen Meeresbrise macht das Klima angenehm kinderfreundlich.

Auf beliebten Urlaubsinseln wie Korfu, Kreta und Rhodos können Sie davon ausgehen, dass die Hotels bestens auf die Bedürfnisse von Familien mit Kleinkindern eingestellt sind. Junior-Menüs und Kinderstühle gehören zum Standardprogramm. Jede Insel hat dabei ihre Besonderheiten, doch schöne Strände, idyllische Örtchen mit mediterranem Charme, bunten oder den typischen blauweißen Häusern und viel malerische Natur haben sie gemeinsam. Hinzukommen unzählige historische Sehenswürdigkeiten für den ein oder anderen Ausflug für kleine und große Entdecker.



4. Bulgarien – Balkan und Schwarzes Meer

Bulgarien: Goldstrand - Albena - Varna

Es muss aber nicht immer das Mittelmeer sein – wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit einem Familienurlaub an der bulgarischen Schwarzmeerküste? Denn auch hier lassen sich exzellente Sandburgen bauen und ein überzeugendes Argument für Bulgarien sind die günstigen Preise. Besonders der Goldstrand bei Nessebar und der Sonnenstrand bei Warna locken viele Badeurlauber an, allerdings wird hier im Juli und August auch viel gefeiert, sodass diese beiden Klassiker für einen Urlaub mit Kleinkind vor allem im Juni und September optimal sind.

Aber an den insgesamt 378 Kilometern Schwarzmeerküste in Bulgarien gibt es noch jede Menge andere Orte mit malerischen Buchten und schönen, familienfreundlichen Hotels, in denen es auch im Hochsommer etwas ruhiger zugeht. Zudem bieten zum Beispiel die Hafenstädte Sozopol und Nessebar mit ihrer malerischen Lage und historischen Sehenswürdigkeiten die Gelegenheit, den Strandurlaub bei einem Ausflug mit ein wenig Kultur zu kombinieren.



5. Dominikanische Republik

Dominikanische Republik: Punta Cana II

Traumhafte, kilometerlange Karibikstrände, familienfreundliche Hotels sowie sehr günstige Frühbucherpakete für Familien mit All-inclusive-Angeboten – die Dominikanische Republik in der Karibik ist für eine Fernreise mit Kleinkind optimal. Das gilt besonders für diejenigen, die mit einem Kind unter zwei Jahren verreisen, denn dann fliegt der Knirps auf dem Schoß der Eltern noch kostenlos mit. Falls möglich, buchen Sie Nachtflüge. So macht Ihr Kind den rund zehnstündigen Flug einfach im Schlaf mit

Einmal vor Ort ist die Anreise ohnehin schnell vergessen, denn die Karibikinsel bietet alles, was das Familienurlauberherz begehrt: traumhafte Natur auch abseits der palmengesäumten Strände, ein vielfältiges Freizeitprogramm, eine gute Infrastruktur sowie eine sichere Umgebung für Sie und Ihren Nachwuchs. Gerade für einen Strandurlaub in der kalten Jahreszeit eignet sich die Dominikanische Republik gut, denn die beste Reisezeit liegt hier zwischen Dezember und Mai.



Aufgepasst – Ihr Kind ist jetzt bereit, die Welt zu erobern und will seinen Bewegungsdrang unbekümmert ausleben. Zwar sind Vorschulkinder dann doch noch etwas klein für ausgiebige Aktivurlaube oder kilometerlange Fußmärsche in touristischer Mission, aber der ein oder andere Spaziergang am Strand und kleine Wanderungen in den Bergen, Ausflüge zu Spielplätzen und durchaus auch kürzere, kindgerechte Sightseeing-Touren bieten Unterhaltung und Abwechslung für Groß und Klein. Längere Reisezeiten sind für die Kleinen wegen ihres Bewegungsdrangs immer noch eher beschwerlich, wer kann, legt die Fahrt- und Flugzeiten am besten weiter auf die Nacht.

Eltern, die auch am Urlaubsort mobil sein wollen, packen – je nach Alter und Vorliebe des Kindes – Buggy, Laufrad oder Fahrrad ein. So bleiben die Kleinen bei Laune und halten leichter und länger mit den Erwachsenen mit. Ein Riesenvorteil: Die Kinder sind jetzt groß genug, dass viele Hotels und Clubanlagen nicht nur tatsächlich Betreuungsangebote für ihre Altersklasse anbieten, die Kleinen haben jetzt auch wirklich Spaß an unbeschwerten Tagen mit Freunden aus aller Welt im Mini-Club.


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Während der Buchung

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Fliegen mit Vorschulkindern

Reisen im Mietwagen mit Vorschulkind


Tipps für einen Urlaub mit Vorschulkind
  • Ein Urlaub außerhalb der Schulferien garantiert günstigere Angebote und ruhigere Urlaubsorte.

  • Familienfreundliches Hotel buchen:

    Achten Sie jetzt auch gezielt auf Unterhaltungs- und Betreuungsangebote für die Kleinen.

  • Kinderfreundliches Klima:

    Vorschulkinder haben den Wechsel der Jahreszeiten schon ein paar Mal hinter sich gebracht und verkraften den ein oder anderen Wechsel deshalb schon besser als Kleinkinder. Wer allzu große Schwankungen zwischen Heimat- und Urlaubsland vermeidet, verreist trotzdem entspannter.

  • Medizinische Versorgung im Reiseland:

    Das Immunsystem Ihres Kindes ist jetzt wesentlich stabiler, aber wer kennt es nicht vom Kindergarten – Schnupfen und Co. gehören durchaus zum Vorschulkinderalltag. Bei derartigen Erkrankungen und Schürfwunden genügt meist eine gut sortierte Reiseapotheke. Klären Sie trotzdem im Vorfeld ab, ob die medizinische Betreuung im Urlaubsland gewährleistet ist und ob Sie eine zusätzliche Reisekrankenversicherung abschließen sollten.

  • Reisedauer:

    Solange Sie Ihrem Kind nicht direkt eine Rundreise mit täglich wechselndem Übernachtungsort zumuten, können Sie sich bei der Urlaubsdauer jetzt ganz frei fühlen.

  • Mut zur Mittelstrecke:

    Jetzt gibt es für Ihre Kinder endgültig keinen Rabatt mehr für längere Flüge. Andererseits sind Sie noch etwas zu klein, als dass sie die Eindrücke einer Fernreise nachhaltig in Erinnerung behalten. Sparen Sie sich längere Reisen in weiter entfernte Gefilde also ruhig ein wenig auf und begeben Sie sich in und um Europa auf Entdeckungsreise.

  • Berge, Seen und Meer:

    Frische Luft und viel Natur sind bei Vorschulkindern besonders beliebt. Bedeutet viel Natur auch noch, dass es einen Badestrand am See oder Meer gibt, sind die Kleinen meist fast von selbst selig – Hauptsache sie können nach Herzenslust planschen oder Sandburgen bauen. Deshalb sind Spielplätze in diesem Alter auch ganz hoch im Kurs. In der richtigen Umgebung bekommen die Kinder fast von selbst genug Bewegung und Unterhaltung und das macht den Urlaub für die ganze Familie zum entspannten Erlebnis.

  • Hotels mit Kinderbetreuung – keine Angst vor dem Mini-Club:

    Vorschulkinder sind es in der Regel längst gewöhnt, einen Teil des Tages von familienexternen Erwachsenen betreut zu werden und sie haben zunehmend Lust, ausgiebig mit anderen Kindern zu spielen. Deshalb: Haben Sie keine Scheu vor den Betreuungsangeboten in Hotels. Solange Sie Ihrem Kind genug Zeit zum Eingewöhnen geben, werden Sie unter Umständen selbst erstaunt sein, wie gut es auch ohne seine Eltern klarkommt. Und die wiederum haben so auch mal etwas freie Zeit für sich.

 

Ziele für einen Urlaub mit Vorschulkind

1. Italien – der Klassiker für die ganze Familie

Italien: Toskana - Herbst

Sei es ein Urlaub in Südtirol mit Spaziergängen oder kleinen Wanderungen, mit viel Wasserspaß am Gardasee oder an den Stränden der Toskana oder der Adria – „Bella Italia“ ist ein absoluter Dauerbrenner bei deutschen Urlaubern. Das gilt auch für Familien mit Kindern im Vorschulalter. Besonders gut eignen sich die Strände in der südlichen Toskana, wo Pinienwäldchen nicht nur für Ambiente sorgen, sondern auch Schatten und somit Schutz vor der Sonne spenden. Mit dem Kinderwagen oder Laufrad ausgestattet lassen sich zudem durchaus ein paar kulturelle Programmpunkte für die Eltern oder eine Burgbesichtigung für Groß und Klein einbauen, Italien ist schließlich voller spannender Sehenswürdigkeiten. Aus kulinarischer Sicht gehören Spaghetti und Pizza ohnehin zu den Top-Hits der Kinderküche und sollte der Nachwuchs doch quengelig werden, hilft auch mal ein original italienisches „Gelato“ weiter.



2. Türkei – zu Gast bei den Kinderfreunden

Türkei: Bodrum

Gönnen Sie Ihrem Kind das gewisse Extra an Aufmerksamkeit und reisen Sie in die Türkei. Denn wo in heimatlichen Gefilden doch mal mit den Augen gerollt wird, treffen die Kleinen hier auf viel freundliches Wohlwollen und keinerlei Berührungsängste – sie werden angelächelt, getätschelt und sind überall willkommen. In der Türkei ist es durchaus üblich, dass Kellner und Verkäufer Ihre Kinder entspannt auf dem Arm herumtragen, während die Eltern nicht minder entspannt essen oder in Ruhe shoppen. Hinzu kommen die vielen exzellent ausgerüsteten Hotelanlagen am Mittelmeer. Hochstühle, Betreuung, Animation, Kinderpools und Kinderzimmer gehören hier zum Standard. Große Hotels haben häufig sogar ihre eigenen Ärzte. Die Strände sind schön und flach abfallend, das Umland grün, vielerorts hügelig-idyllisch und die Preise günstig. Sei es Izmir, Bodrum, Side oder Antalya – an der türkischen Ägäis und Riviera findet jede Familie ein passendes Plätzchen.



3. Kroatien – ein Traum aus tausend Inseln

Kroatien: Split

Insgesamt 1.244 wunderschöne Mittelmeerinseln, umgeben von dem strahlend blauen Wasser der Adria sowie ein nicht minder schönes Festland, mit so spektakulären Nationalparks wie den Plitvicer Seen mit seinen sattgrünen Wäldern und quietschtürkisen, von Wasserfällen getränkten Seen – ein Urlaub mit Kindern in Kroatien ist ungeheuer vielfältig. Wer für seinen Urlaub mit Vorschulkind vor allem Ruhe sucht, findet diese garantiert. Denn auch wenn es an den Fährhäfen und größeren Städten wie Pula, Zadar, Split und Dubrovnik in den Sommermonaten mal etwas voller wird, die großen Touristenströme lassen sich hier problemlos umgehen. Griechen, Römer, Osmanen und Habsburger haben ihr kulturelles und kulinarisches Erbe in Kroatien hinterlassen, sodass es auch diesbezüglich Einiges zu sehen, probieren und erleben gibt. Egal ob Sie sich für die Halbinsel Istrien, ein Hotel auf dem Festland in Mitteldalmatien oder doch eine der idyllischen Inseln wie Krk oder Brač entscheiden, die Hotels sind meist nicht zu groß, entsprechend familiär und eignen sich besonders für Eltern, die mit ihren Kindern auch außerhalb der Anlage auf Entdeckungstour gehen möchten.



4. Kanaren – der Familienklassiker fürs ganze Jahr

Inselguide Kanaren: La Palma - Gebirge - Wandern

Sieben Inseln, jede mit ihren ganz besonderen Eigenheiten und Vorteilen sowie einer großen Gemeinsamkeit: gutes Wetter, das ganze Jahr. Die Sommer sind ohnehin warm und sonnig, aber wer den Urlaubsort mit Bedacht wählt, kann auf den Kanaren auch im Winter einen Strandurlaub planen. Für eine Reise mit Kindern zwischen drei und sechs Jahren eignen sich vor allem die größeren und touristisch gut ausgestatteten Inseln Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Hier gibt es jede Menge schöner Hotels mit umfassenden Unterhaltungs- und Betreuungsangeboten für die Kleinen, so viele wie vielfältige Strände – mal mit weißem, mal mit schwarzem Sand, beeindruckende Vulkanlandschaften und jede Menge familienfreundliche Freizeitaktivitäten – vom Kaktusgarten bis zum Tierpark. Buchen Sie am besten für ein paar Tage auch einen Mietwagen für Ihren Kanarenurlaub und gehen Sie mit Ihrer Familie bei einer Rundfahrt auf Entdeckungstour.



5. Ägypten – der Zauber des Orients

Ägypten: Marsa-Alam - Quseir

Kinder lieben Geschichten. Und was könnte besser geeignet sein als das Land der eindrucksvollen Pyramiden und Legenden über Pharaonen, um die kindliche Fantasie anzuregen? Vom Tal der Könige über die Pyramiden von Gizeh bis hin zu den herrlichen Stränden am Roten Meer und ausgezeichnet auf Urlauber eingestellten Badeorten wie Hurghada, Sharm el Sheik oder Marsa Alam – ein Urlaub mit Kindern in Ägypten beschert Ihnen ein Abenteuer im Orient. Auch wenn Sie das Ganze in einem der vielen exzellent ausgestatteten, schön und häufig arabisch-exotisch gestalteten Hotels eher ruhig angehen lassen, hier können Sie und Ihre Familie in eine andere Welt eintauchen. Erwachsene und ältere Kinder auch wortwörtlich: Denn die Unterwasserwelt an den Küsten des Roten Meeres ist optimal zum Tauchen und Schnorcheln.



Die Phase, in der Sie sich die Reisezeit frei aussuchen konnten, ist nun endgültig vorbei, da Sie sich nun bei der Planung für einen Urlaub mit Schulkind nach den Ferien richten müssen. Im Gegenzug lässt sich vor allem für Kinder jenseits des Grundschulalters sagen: Das Reisen mit Kind wird immer unkomplizierter.

Im Grunde machen schon Schulkinder alles mit, was auch die Eltern gerne machen – sei es ein Aktivurlaub mit erster Skistunde, Wanderungen oder eine Reise mit Kulturprogramm. Natürlich müssen Sie weiter darauf achten, dass Sie das Pensum kindgerecht halten, aber schließlich kennt niemand Ihren Nachwuchs besser als Sie selbst. Und da Ihr Kind jetzt zunehmend selbstständiger wird, können und sollten Sie es durchaus auch häufiger nach seiner Meinung oder individuellen Wünschen fragen und diese auch berücksichtigen.


Unter diesen Links finden Sie weitere nützliche Tipps: 

Während der Buchung

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Fliegen mit Schulkindern

Reisen im Mietwagen mit Schulkindern


Tipps für einen Urlaub mit Schulkind
  • Stimmen Sie das Zielgebiet mit den Wünschen der Kinder ab und legen Sie es gemeinschaftlich fest, damit jeder was vom Urlaub hat.

  • Familienfreundliche Hotels mit Betreuungsangebot buchen:

    Auch im Alltag zu Hause wird Ihr Kind jetzt immer selbstständiger und kommt zunehmend ohne Aufsicht klar, trotzdem wird es sich über Spiel- und Unterhaltungsangebote freuen. Viele Hotels haben sich genau darauf eingestellt und bieten entsprechende Kinderanimationen und Kids Clubs an, bei denen sich die nicht mehr ganz so Kleinen nach Herzenslust mit Altersgenossen austoben können. Und das Gute ist: Ihr Kind wird Ihnen problemlos mitteilen können, worauf es Lust hat und worauf nicht.

  • Angenehmes Urlaubsklima:

    Halten Sie sich schlichtweg an folgende Faustregel: Was Ihnen selbst guttut, tut auch Ihrem Kind gut. Was Ihnen zu viel ist, ist höchstwahrscheinlich auch Ihrem Kind zu viel.

  • Medizinische Versorgung im Reiseland:

    Das Immunsystem Ihres Kindes ist inzwischen sehr stabil. Packen Sie eine gut sortierte Reiseapotheke ein und informieren Sie sich im Zweifel im Vorfeld über die medizinische Versorgung im Reiseland und klären Sie ab, ob Sie zusätzliche Reisekrankenversicherung abschließen sollten.

  • Reisedauer:

    Vom Kurztrip bis zum mehrwöchigen Sommerurlaub ist jetzt alles drin.

  • Sanfte Unterhaltung und weiter Mut zu Pausen:

    Die Zeiten für einen regelmäßigen Mittagschlaf sind jetzt endgültig vorbei und Ihr Kind kann problemlos den ganzen Tag unterwegs sein. Was nicht bedeutet, dass sich mit einem Siebenjährigen eine komplette Tagestour über Alpengipfel anbietet oder ein Schulkind begeistert stundenlang auf Sightseeing-Tour in einer Großstadt geht. Aber Langeweile kann die Urlaubsfreude jetzt genauso trüben. Halten Sie sich und Ihren Nachwuchs also bei Laune, aber planen Sie weiter genug Pausen und Freiräume ein.

  • Aktivurlaub und Städtetrips:

    Ein Strandurlaub ist und bleibt der absolute Klassiker für einen Sommerurlaub mit Kindern jeden Alters. Sportbegeisterte und kulturell interessierte Eltern können diese Vorlieben mit Schulkindern vermehrt auch im Urlaub ausleben. Sei es beim Skikurs im Winterurlaub, bei einem Schnorchelausflug am Meer oder einem Städtetrip übers Wochenende.

 

Ziele für einen Urlaub mit Schulkind

1. Wandern und Wintersport in Südtirol und Österreich

Österreich: Salzburg - Auto

Die Berge von Österreich und Südtirol sind optimal für einen aktiven Urlaub mit Schulkind in nicht allzu weiter Ferne und zu jeder Jahreszeit. Die Anreisezeit hält sich in Grenzen, Frühjahr, Sommer und Herbst sind perfekt für einen Wanderurlaub, der sich dank der guten Infrastruktur in beiden Urlaubsregionen problemlos an die Fähigkeiten des Kindes anpassen lässt. Im Winter bieten Skipisten und Rodelbahnen Spaß, Bewegung und Unterhaltung.

Hinzu kommen viele kinderfreundliche Hotels in idyllischer Lage und zahlreiche Möglichkeiten, sich bei einem Ausflug in eine historische Stadt oder eine Burg in der Umgebung, in Zoos, zu Spielplätzen oder einem Erlebnisbad auch anderweitig bei Laune zu halten. Zudem ist die Sprachbarriere weder in Österreich noch im mehrsprachigen Südtirol ein Thema und mit Germknödel, Spaghetti und Co. ist auch die jeweilige Landesküche überaus kinderfreundlich.



2. Mallorca – immer wieder Lieblingsinsel

Spanien: Palma de Mallorca

Vielseitig und sehr unkompliziert für einen Familienurlaub mit Schulkind ist auch Mallorca – und zwar je nach den persönlichen Präferenzen zu jeder Jahreszeit. Der absolute Klassiker ist und bleibt zwar ein Badeurlaub im Sommer, aber gerade wer etwas mehr Ruhe schätzt, kann diesen durchaus auch auf die Pfingst- und gegebenenfalls sogar die Herbstferien legen. Denn im Mai und Juni sowie im September und Oktober ist es auf der Baleareninsel zwar nicht ganz so warm wie im Juli und August, aber das Wetter ist trotzdem in der Regel gut genug für ausreichend Zeit an einem der vielen traumhaften und flach abfallenden Strände. Diese sind jenseits des Hochsommers auch wesentlich leerer – genau wie der Rest der Insel. Für Familien, die gerne Ausflüge und Wanderungen machen, sind dagegen explizit der Frühling, Herbst und sogar Winter optimal für einen Mallorca-Urlaub mit einer Extra-Portion mediterraner Sonne.



3. Algarve – schönes Portugal

Portugal: Algarve - Benagil-Grotte

Die Algarve ist eine der kinderfreundlichsten Regionen in Europa – und das gleich auf mehreren Ebenen: Die Hotels sind hervorragend auf die Bedürfnisse von Familien eingestellt und die Portugiesen reagieren wesentlich gelassener und hilfsbereiter auf weinende oder bockige Kinder als der Durchschnittsdeutsche. Zudem ist die Region nicht zu groß, aber trotzdem vielseitig. Die Strände fallen sanft ins etwas, aber nicht zu wellige Wasser ab und sind genau wie das Hinterland wunderschön. Erkunden Sie die skurrilen Felsformationen nicht nur vom Strand aus, sondern bei einer Bootsfahrt durch die malerischen Grotten. Oder lassen Sie den Strand mal hinter sich und spazieren Sie zum Cabo de São Vicente oder der benachbarten Ponta da Sagres – den südwestlichsten Punkten des europäischen Festlands – oder besuchen Sie die bunten Märkte der Region, zum Beispiel in Loulé oder Silves.



4. Ab nach Arabien – Tunesien, Dubai, Abu Dhabi

VAE: Abu Dhabi II

Tauchen Sie mit der ganzen Familie ein in die Märchen aus 1001 Nacht. Ob nun in Tunesien oder einem der Vereinigten Arabischen Emirate – die Einheimischen haben in der Regel selbst viele Kinder und sind dementsprechend kinderfreundlich, sodass die Kinder so laut und lebhaft sein dürfen, wie sie wollen. Kinderecken in den Hotelrestaurants, Kinderpools, Spielbereiche, Betreuungsangebote und Animationen gehören genauso zum Standard wie Ermäßigungen bei der Übernachtung und Verpflegung. Die Strände sind weitläufig, schön und fallen sanft ins türkisblaue Wasser ab. In Tunesien bietet das Hinterland die Möglichkeit für Ausflüge und Abwechslung von entspannten Tagen am Meer. In den Emiraten gibt es viele Parks, die mit Minigolfanlagen, Bootsteichen, Spielplatz, Bimmelbahn und Rummel zum kinderfreundlichen Erlebnis werden.



5. Sardinien, Kreta, Madeira – internationale Inselträume

Italien: Sardinien - Cala Goloritze - Strand

Bei all ihren Vorzügen – es müssen nicht immer die Balearen oder Kanaren sein. Die Meere um Europa sind voller traumhafter Urlaubsinseln, auf denen es viel zu erleben und zu entdecken gibt. Viele davon sind nicht zu groß und warten mit hervorragenden Familienhotels zu günstigen Preisen auf.

Entdecken Sie die paradiesischen Strände der Smaragdküste auf Italiens Trauminsel Sardinien oder begeben Sie sich auf Kreta nach einem ausgiebigen Strandbesuch auf historische Spurensuche der den alten Griechen. Alternativ können Sie Ihren Kindern jede Menge Abwechslung und neue Eindrücke verschaffen, bei einem Badeurlaub auf der portugiesischen Blumeninsel Madeira, mit Ausflügen in die üppige wie malerische Landschaft.



Wer mit Teenagern verreist, steht vor ganz neuen Herausforderungen. Denn „die Kleinen“ – das ist jetzt endgültig vorbei. Wer die Halbstarken dementsprechend behandelt und respektiert, aber sie gleichzeitig positiv fördert und fordert, vermeidet Diskussionen und Streitereien. Gleichzeitig bietet ein Urlaub mit Teenagern eine wunderbare Gelegenheit für die „fast Großen“, sich auszuprobieren und Selbstständigkeit zu üben und so wichtige Entwicklungsschritte fürs Erwachsenenleben zu machen – auch, beziehungsweise sogar ganz besonders auf Reisen. Denn wo könnte man besser lernen, in einer neuen Umgebung zurechtzukommen und sich ungewohnten Herausforderungen konstruktiv zu stellen, als in einem anderen Land mit eigener Sprache und Gepflogenheiten?


Unter diesen Links finden Sie weitere nützliche Tipps: 

Während der Buchung

Packen und planen

Fliegen mit Schulkindern und Teenagern


Tipps für einen Urlaub mit Teenager
  • Neue Ziele ansteuern und absprechen:

    Das Hotel, in das Ihre Kinder jahrelang mit Begeisterung gefahren sind, wird ihnen jetzt stinklangweilig vorkommen. Teenager brauchen Abwechslung, gönnen Sie Ihnen frischen Wind mit einem neuen Urlaubsziel oder einer anderen Urlaubsart und geben Sie ihnen Mitspracherecht bei der Auswahl.

  • Eigene Zimmer buchen:

    Machen Sie sich das Leben nicht unnötig schwer und gönnen Sie älteren Kindern möglichst Ihre Privatsphäre und ein elternfreies Hotelzimmer. Dann hat Ihr Teenager seine Ruhe und Sie ärgern sich nicht auch noch im Urlaub über das unaufgeräumte Zimmer.

  • Respekt zeigen, Rechte geben, Pflichten einfordern:

    Je älter Ihr Kinder werden, desto weniger werden sie sich als solche sehen und behandeln lassen wollen. Das sollten Eltern respektieren und besonderes älteren Teenagern mehr Freiheiten und Rechte einräumen – aber sie gleichzeitig auch in die Verantwortung nehmen: Wer mitbestimmt, wohin die Reise geht, muss seine Sachen auch selbst packen.

  • Demokratisches Wunschkonzert:

    Lassen Sie Ihre Teenager mitentscheiden, aber nicht bei jeder Kleinigkeit. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie sich über Freizeitgestaltung und Restaurantwahl in ewigen Diskussionen verlieren. Besser ist folgende Strategie: Jedes Familienmitglied hat jeweils an einem Tag die Entscheidungshoheit und die anderen müssen mitmachen.

  • Freiheit gönnen:

    Lassen Sie Ihre Teenager ruhig mal selbst auf Erkundungstour gehen oder allein im Hotel bleiben, während Sie entspannt Abendessen gehen.

  • Schlafen lassen, aber nicht ständig:

    Sie wollen früh auf Achse gehen, Ihre Halbstarken möchten aber lieber ausschlafen? Auch hier heißt die Zauberformel: Mut zum Kompromiss. Wenn Sie Teenager auch mal ausschlafen lassen, stehen sie am nächsten Tag mit weniger Murren wieder früh auf.

  • Abwechslung bei den Reisezielen:

    Jedes Jahr ins selbe schöne Hotel am Mittelmeer – was bei jüngeren Kindern noch genau das Richtige war, kehrt sich bei Teenagern schnell ins Gegenteil um: Statt Wiedersehensfreude beim Anblick der gewohnten Umgebung, sehen Sie dann lange Gesichter aus denen es mault: laaaangweilig! Zumal sind die Kinder nun endgültig zu alt für den Kids-Club. Bringen Sie also wieder etwas Schwung in Ihr Urlaubsleben, suchen und buchen Sie neue Reiseziele und -arten für Ihre Familie.

  • Städtetrips:

    Eines Ihrer Kinder ist ein glühender Fan eines Fußballclubs im europäischen Ausland? Sei es Rom, Liverpool oder Barcelona – warum nicht einen Städtetrip mit einem Besuch des Heimstadions in den 10 schönsten Fußballmetropolen Europas verbinden? Im Teenager-Alter werden Städte immer interessanter für Ihre Kinder – und nicht zwingend nur, sobald sie das Nachtleben für sich entdeckt haben. Kino, Kunst, Konzerte, Museen, andere Geschäfte, Restaurants und Leute, jede Menge Sport- und Freizeitangebote und in der Regel gute Verbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – so gestaltet sich der Familienurlaub fast von selbst und Langeweile kommt so schnell nicht auf.

 

Ziele für einen Urlaub mit Teenager

1. Spanisches Festland – Strand und Kultur

Spanien: Sevilla - Gärten des Alcazar

Ob Baskenland, Galizien, Katalonien oder Andalusien – geben Sie dem spanischen Festland eine Chance! Es hat sie nämlich redlich verdient und gerade für einen Strandurlaub mit Teenager sind die acht Küstenprovinzen Spaniens optimal – denn sie sind exzellent auf Urlauber eingestellt und bieten gleichzeitig die Gelegenheit das Land jenseits der Tourismusbranche zu erkunden. Wählen Sie also die Autonome Region aus, die am besten zu Ihrer Familie passt. Die Nordküste wartet mit etwas milderen Temperaturen, grüner Landschaft und vor allem im Baskenland mit berühmt-berüchtigter Gastronomie auf. Katalonien lockt mit der Kombination aus Pyrenäen und Mittelmeer und seiner schillernden Hauptstadt Barcelona. In Andalusien wiederum gibt es traumhaft schöne Strände, mit Sevilla, Córdoba und Granada so spannende wie historische Städte und natürlich die Quintessenz all dessen, was typisch spanisch ist: Tapas, Stierkampf und Flamenco.



2. Europas Metropolen entdecken – Städtetrip

Portugal: Lissabon - Ausblick

Je älter Ihr Kind wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass es selbst eine gewisse Neugier für Paris, London, Dublin, Lissabon, Madrid und Co. entwickelt. Denn schließlich hat so eine Hauptstadt jede Menge zu bieten und ist in der Regel nicht umsonst das kulturelle und politische Zentrum eines Landes. Falls Sie diese Neugier teilen – umso besser!

Machen Sie einen gezielten Kurztrip in eine von Europas Metropolen, gehen Sie zusammen und je nach Alter Ihres Teenagers auch mal getrennt auf Achse – sei es zum Sightseeing, Einkaufen, für Museumsbesuche und Konzerte oder auch einfach mal zum Leutekucken. Lassen Sie dabei ruhig auch Ihr Kind zum Zug kommen und regen Sie es an, Programmpunkte, Aktivitäten und Wege selbst zu recherchieren. Auf unseren jeweiligen Städteseiten finden Sie bereits einige Anregungen.



3. Balaton – ab in den wilden Osten

Ungarn: Plattensee

Der Plattensee in Ungarn hat unabhängig vom Alter Ihrer Kinder einige schlagende Argumente für einen Familienurlaub: flaches warmes Wasser, rund 2.000 Sonnenstunden pro Jahr und eine riesige Auswahl unterschiedlichster Freizeitangebote und Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung. Hier trifft Badespaß auf Abenteuerparks (für die Kinder) sowie Wellness (für die Eltern) und das alles im Vergleich zu anderen Urlaubsregionen zu besonders günstigen Preisen. Für ältere Jugendliche gibt es auch schon die ein oder andere Bar mit Musik und Unterhaltung unter freiem Himmel, in der sie abends ein wenig mit Altersgenossen tanzen können.



4. Kenia – auf Safari

Afrika: Zebras

Sie wollen sich und Ihrer Familie ein unvergessliches Erlebnis gönnen? Dann ist ein Urlaub in Kenia mit Strand und Safari genau das Richtige. Denn das ostafrikanische Land bietet diesbezüglich wahrlich alles, was das Herz begehrt: traumhaft schöne, einsame Buchten am Indischen Ozean – palmengesäumt und mit weißem Sand. Direkt hinter der Küstenregion beginnt das Grasland, in dem Elefantenherden, Löwen und Geparden zu Hause sind. Tropischen Urwald, Vulkane, Gletscher, urige Dörfer und die wuselige Hauptstadt Nairobi – Kenia bietet all das und das macht seine Magie aus. Ihr Teenager wird derart mit all diesen Eindrücken beschäftigt sein, dass Langeweile erst gar keine Option ist und der große Vorteil: Ihr Kind ist jetzt in einem Alter, in dem es das Besondere der Reise auch ein- und wertschätzen kann.


5. USA – den Duft der Freiheit schnuppern

USA: Kalifornien - Big Sur - Highway 1

Die Zahl der Urlaubsmöglichkeiten in den USA wie das Land selbst: praktisch unbegrenzt. Egal, ob Sie einen Städtetrip nach New York oder eine Kombination aus Strand, Nationalparks und Kultur in Florida oder Kalifornien in Erwägung ziehen, entscheidend ist: Wenn Sie den organisatorischen Mehraufwand und höhere Kosten auf sich nehmen und mit der Familie über den Atlantik fliegen, lohnt sich das umso mehr, wenn Ihre Kinder ein Alter erreicht haben, in dem sie neue Kulturen und Erfahrungen besser einordnen und so mehr vom Urlaub mit nach Hause nehmen können. Dafür wiederum eignen sich die Vereinigten Staaten perfekt, um unvergessliche Erinnerungen zu schaffen. Denn das Land ist extrem groß und vielseitig, bietet jede Menge neue Anreize und gleichzeitig unterscheiden sich die Gepflogenheiten nicht so stark von der Heimat, als das Ihr Kind gar keine Anknüpfungspunkte hätte. Und welcher Teenager würde seinen Freunden nach den Sommerferien nicht gern von seinen USA-Abenteuern erzählen?


Reisen mit Kind: Jahreszeiten - Schmal

Sie wollen im Sommer mit Ihren Kindern ans Meer reisen, aber wissen nicht wohin? Sie suchen nach den besten Wintersport- und Sonnenzielen in der kalten Jahreszeit? Ihnen fehlt etwas Inspiration für Ihren Urlaub mit Kindern im Frühjahr und Herbst? Nicht verzagen – mit unseren Tipps und Empfehlungen für Reiseziele finden Sie genau das richtige Ziel für Ihren Urlaub mit Kind zu jeder Jahreszeit.


Der Sommerurlaub ist meist das große Highlight für die ganze Familie. Vor allem für Eltern mit Kindern, die bereits die Schule besuchen, bieten sich die Sommerferien für den großen Jahresurlaub an. Der Klassiker unter den Reisearten für die warme Jahreszeit ist dabei ein Strandurlaub.


Tipps
  • Beschaffenheit des Strands:

    Für alle, die mit Kleinkindern, Nichtschwimmern und Schwimmanfängern unterwegs sind, gilt: Der Strand sollte möglichst flach abfallen.

  • Clubanlagen:

    Sie sind das ultimative Komplettpaket aus Service, Unterhaltung, Sport und speziellen Angeboten für Familien und Kinder – inklusive professioneller Kinderbetreuung. Zudem wissen Sie bei den Clubanlagen von Robinson, Iberostar, Aldiana, Landal und Center Park genau, was Sie bekommen.

  • Abreisetag und -zeit gut planen:

    Vermeiden Sie Staus auf den Autobahnen und überfüllte Sicherheitskontrollen am Flughafen und legen Sie die Abreise möglichst nicht auf das erste oder letzte Wochenende der Sommerferien.

 

Ziele für Reisen mit Kind im Sommer

1. Griechenland – viel Strand und viel Geschichte

Griechenland: Zakynthos

Die griechischen Inseln sind nicht umsonst sagenumwoben – es gibt immerhin ganze 3.054 von ihnen. Egal, ob lebendig oder beschaulich, hier finden Sie garantiert das richtige Eiland für Ihren Sommerurlaub mit Kindern. Während Sie und Ihre Familie am Strand viel Sonne tanken, weht Ihnen gleichzeitig eine frische Meeresbrise um die Nase, was das Klima auch besonders kinderfreundlich macht.

Auch die Möglichkeiten zur Urlaubsgestaltung sind vielfältig: Bleiben Sie hauptsächlich am Strand oder begeben Sie sich auch mal auf Erkundungstour im Inselinneren und auf die Spuren der alten Griechen – ganz nach Lust und Laune. Besonders auf beliebten Urlaubsinseln wie Korfu, Kreta und Rhodos können Sie sicher sein, dass die Hotels bestens auf die Bedürfnisse von Familien vorbereitet sind.



2. Spanien – der Alleskönner

Spanien: Costa Brava - Lloret de Mar

Ob ein Inselurlaub auf den Balearen, eine Reise an die Costa del Sol im Süden des Festlands oder doch mal ins Baskenland im Norden – Spanien ist ein absoluter Urlaubs-Allrounder – besonders im Sommer. Dann regnet es kaum bis gar nicht und die Sonne scheint zwar nicht ganz wie im Lied Viva España „bei Tag und Nacht“, aber so gut wie immer. Die Spanier wiederum sind offen, lebensfroh und zudem ausgeprägte Familienmenschen, die es sich selbst gerne mit groß, klein und diversen Kühltaschen am Strand gut gehen machen.

Das macht sich auch im täglichen Umgang auf der Straße, in Restaurants und Geschäften und natürlich auch in den Hotels bemerkbar. Diese wiederum sind absolute Urlaubsprofis und bieten entsprechend einen exzellenten Service für Familien. Que viva España!



3. Italien – dolce vita mit Groß und Klein

Italien: Venedig

Gönnen Sie sich und Ihren Lieben ein wenig „dolce vita“ und reisen Sie nach Italien. Denn beim Klassiker der Urlaubsländer haben Sie die Qual der Wahl: Strandurlaub an der Adria? Wandern in Südtirol? Wasserspaß am Gardasee oder doch eine Kombination aus Baden und Kultur in der Toskana? Egal wofür Sie sich entscheiden – „Bella Italia“ ist und bleibt völlig zu Recht eines der beliebtesten Urlaubsländer weltweit.

Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, packt am besten Kinderwagen oder Laufrad ein und kann sich so auch den ein oder anderen Stadtrundgang mit ein wenig Sightseeing gönnen. Aus kulinarischer Sicht gehören Spaghetti und Pizza ohnehin zu den Top-Hits der Kinderküche und ein original italienisches „Gelato“ verschafft im Sommer ein wenig Abkühlung und versüßt Eltern und Kindern den Urlaub gleichermaßen.



4. Kroatien – Mittelmeer mal anders

Kroatien: Dubrovnik

Türkisblaues Wasser und ein Meer aus Inseln – 1.244 um genau zu sein – das und noch viel mehr ist Kroatien. Das Festland mit seinen legendären Nationalparks wie den Plitvicer Seen ist nicht minder schön als die mediterranen, idyllischen Inseln. Die Küche ist, nicht zuletzt wegen der ähnlichen geografischen Lage, ähnlich lecker wie die italienische, plus Cevapcici natürlich. Die wiederum kommen bei Ihren Kindern sicherlich hervorragend an.

Griechen, Römer, Osmanen und Habsburger waren hier zu Hause und haben entsprechend ihr kulturelles Erbe hinterlassen, was Kroatien auch für historisch und kulturell interessierte Familien zu einem optimalen Urlaubsziel macht. Egal ob Sie sich für die Halbinsel Istrien, eine Unterkunft auf dem Festland in Mitteldalmatien oder doch eine der idyllischen Inseln wie Krk oder Brač entscheiden, die Hotels sind meist nicht zu groß, entsprechend familiär und eignen sich besonders für Familien, die gerne auch mal auf Entdeckungstour gehen.



5. Mallorca – die Lieblingsinsel

Spanien: Mallorca - Port de Soller

Abseits des Ballermanns ist Mallorca eben auch die Lieblingsinsel deutscher Familien. Nicht ohne Grund: Die Flugzeiten sind mit circa zwei Stunden sehr kurz, die Strände traumhaft schön und fast alle flach abfallend, die Infrastruktur ist hervorragend und auch abseits von Strand und Hotel hat die größte Baleareninsel viel zu bieten.

Machen Sie mit Ihrer Familie einen Ausflug zu einem der vielen Märkte Mallorcas, die täglich in verschiedenen Orten stattfinden, besuchen Sie die Dörfer im Inselinneren, die Inselhauptstadt Palma, das Palma Aquarium oder einen der vielen Freizeitparks. Für aktive Familien gibt es auf dem Wasser und in den Bergen zahlreiche Möglichkeiten sich sportlich bei Laune zu halten und was die Hotels betrifft, gibt es hier alles, was das Urlauberherz begehrt: günstig, luxuriös, direkt am Strand oder in den Bergen, mit Kinderbetreuung oder ohne und nicht selten: besonders günstig.



6. Deutschland – wenn es Zuhause am schönsten ist

Deutschland: Ostsee - Insel Rügen - Kreidefelsen

Warum in die Ferne schweifen, wenn es in der direkten Umgebung genauso schön ist? Wer in der nördlichen Landeshälfte wohnt, muss gerade im Sommer nicht die lange Reise ans Mittelmeer auf sich nehmen. Die Küsten der Nord- und Ostsee liegen praktisch vor der Haustür und es ist auch in Deutschland warm und sonnig genug für einen Badeurlaub wie aus dem Bilderbuch. Mit dem Vorteil, dass nicht nur die teils kilometerlangen Sandstrände wunderschön sind, sondern auch die Umgebung üppig grün statt braun und verbrannt ist.

Die Infrastruktur kennen Sie bestens, eine Sprachbarriere kommt höchstens dialektal auf und die Auswahl an Hotels und Ferienhäusern verschiedenster Komfort- und Preisklassen ist groß. Aber auch abseits der Küsten lockt Deutschland mit vielen Urlaubsgebieten mit wunderschöner Natur und häufig einer praktischen Kombination aus Bergen und Badeseen: Bodensee, Schwarzwald, Bayerischer Wald, Allgäu, Harz, Mecklenburger Seenplatte – schauen Sie sich in der näheren oder etwas ferneren Umgebung um und lassen Sie sich inspirieren.



7. Türkei – Traumurlaub garantiert

Türkei - Antalya - Belek

Kinderfreundliche und entspannte Einheimische, gut ausgestattete Hotels an schönen Stränden und das alles zu günstigen Preisen – besonders im Sommer ist die Türkei optimal für einen Familienurlaub mit Kindern jeden Alters – denn die sind hier herzlich willkommen. Die Einheimischen begegnen vor allem den Kleinen meist sogar wohlwollender als der Durchschnittsdeutsche, nehmen sie auf den Arm, tätscheln und herzen sie, auch wenn diese mal weinen.

An der Mittelmeerküste finden sich viele exzellente Hotelanlagen entlang idyllischer, flach abfallender Strände. Hochstühle, Betreuung, Animation, Kinderpools und Kinderzimmer gehören hier zum Standard. Zusätzliche Unterhaltung bieten Ausflüge in das Hinterland, historische Stätten oder ein Tagesausflug zum Shoppen und Schlendern in die nächstgelegene größere Stadt.



Wenn der Herbst seine ersten Nebelbänder durchs Land ziehen lässt, kann einen noch mal die ganz große Sehnsucht nach Sonne und Meer packen. Oder man bekommt Lust, den „Indian Summer“ oder goldenen Oktober gebührlich zu genießen – zum Beispiel bei einem Wanderurlaub mit viel Sonne und ohne die ganz große Hitze des Sommers. Auch eine Städtereise in den Süden bietet sich jetzt besonders an, gerade weil es nicht mehr ganz so warm ist. Egal ob Ihre Familie zu den Sonnenanbetern oder den Fans des Wechsels der Jahreszeiten gehört, auch im Herbst lässt es sich glänzend mit Kindern verreisen. Der große Vorteil: Je nach Reiseziel können Sie günstigere Preise buchen als zur Hochsaison und Sie umgehen die ganz großen Touristenströme des Sommers.


Tipps
  • Aktiv in den Herbst:

    Wandern, Rad fahren oder einfach nur viel spazieren gehen und Drachen steigen lassen – der Herbst ist optimal für sportliche Aktivitäten im Freien und Familien, die es dafür gern nicht ganz so heiß haben.

  • Städtereise:

    Auch für Städtereisen ist der Herbst optimal, besonders falls es Sie und Ihre Lieben in südlich gelegene Metropolen wie Rom, Barcelona oder Athen zieht. Die Sehenswürdigkeiten lassen sich dann ohne Sonnenstichgefahr besichtigen und das Kulturprogramm geht nach der verdienten Sommerpause wieder in die nächste Saison.

  • Strand:

    Keine Sorge, auch im Herbst gibt es genug Strand- und Sonnenziele, die Sie mit Ihren Kindern bereisen können. Im September lässt es sich auch in den klassischen europäischen Mittelmeerzielen wunder baden – von Spanien bis Griechenland. Ab Oktober lohnt es sich dann, ein wenig weiter zu reisen, um es auch wirklich schön warm zu haben, beispielsweise an die afrikanische Mittelmeerküste oder die Atlantikinseln vor der westafrikanischen Küste.

 

Ziele für Reisen mit Kind im Herbst

1. Ägypten – zu Besuch beim Sonnengott Ra

Ägypten: Pyramiden Gizeh

Im Reich des altägyptischen Sonnengottes Ra können Familien sich auch im Herbst gebührend am Strand vergnügen. Badeorte wie Hurghada, Sharm el Sheik oder Marsa Alam haben eine hervorragende Infrastruktur, bieten in erstklassigen Hotelanlagen exzellenten Service für alle Familienmitglieder und das meist in prächtigem orientalischen Ambiente, aber zu günstigen Preisen. Hier können Sie und Ihre Kinder schon in der Hotelanlage in eine andere Welt eintauchen.

Erwachsene und ältere Kinder auch wortwörtlich: Denn die Unterwasserwelt an den Küsten des Roten Meeres ist optimal zum Tauchen und Schnorcheln. Von Hurghada, Safaga und Marsa Alam aus ist ein Ausflug nach Luxor mit seinen historischen Tempelanlagen durchaus eine Überlegung wert. Wer Lust auf einen besonderen Familienspaß hat, bucht eine Kameltour oder eine Fahrt mit dem Jeep durch die Dünen.



2. Tunesien – nordafrikanischer Zauber

Tunesien: Monastir

Tauchen Sie mit der ganzen Familie ein in die Märchen aus 1001 Nacht. Die Hotelanlagen in Badeorten wie Hammamet, Monastir oder die Oase Zarzis bieten alles, was das sonnenhungrige Urlauberherz begehrt: traumhafte, palmengesäumte, weitläufige Sandstrände mit flachem Übergang ins Wasser und einen Service, der exzellent auf Familien mit Kindern abgestimmt ist. Kinderecken in den Hotelrestaurants, Kinderpools, Spielbereiche, Betreuungsangebote und Animationen gehören genauso zum Standard wie Ermäßigungen bei der Übernachtung und Verpflegung.

Zudem haben die Einheimischen in der Regel selbst viele Kinder und sind dementsprechend kinderfreundlich, sodass die Kinder so laut und lebhaft sein dürfen, wie sie wollen. Wenn Ihre Familie mal etwas Abwechslung von den entspannten Tagen am Meer braucht, machen Sie einen Ausflug ins Hinterland.



3. Kap Verde – einzigartiger Inselstaat im Atlantik

Kap Verde: Ribeira

Viel Sonne, das ganze Jahr über milde Temperaturen und 15 Inseln mit einer ganz eigenen Kultur – Der Inselstaat Kap Verde ist der Geheimtipp unter den Atlantikinseln für Familien aus Mitteleuropa auf der Flucht vor herbstlicher Kälte. Vom Sand und den kargen Vulkanlandschaften von Sal bis zu den grünen Hängen von Santiago, aus geologischer und landschaftlicher Sicht sind die Inseln sehr vielfältig, sodass Sie sich für Ihren Familienurlaub im Herbst die Insel aussuchen können, die am besten zu Ihnen passt.

Eines haben sie jedoch gemeinsam: prächtige Strände und eine artenreiche und vielfältige Wasserwelt vor ihren Küsten. Das macht Kap Verde auch optimal für Bootstouren. Motivieren Sie Ihre Kinder doch auch zu einem kulinarischen Erlebnis und lassen Sie sie das Nationalgericht Cachupa probieren: Der Eintopf mit Zwiebeln, Mais, Tomaten, Kohl, Kürbis und Speck hat nämlich auch noch ein paar exotischere Zutaten: Yams, Maniok und grüne Bananen.



4. Kanaren – für Frühling im Herbst

Inselguide Kanaren: La Gomera - Klippe

Sieben Inseln, jede mit ihren ganz besonderen Eigenheiten und Vorteilen sowie einer großen Gemeinsamkeit: gutes Wetter rund ums Jahr, deswegen auch ihr Beiname „Inseln des ewigen Frühlings“. Genau das Richtige also für einen Strandurlaub mit Kindern im Herbst. Besonders auf den größeren Inseln Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote gibt es ein vielfältiges Angebot schöner Hotels, je nach Geschmack mit umfassenden Unterhaltungs- und Betreuungsangeboten für Kinder oder ohne.

Die Strände haben aufgrund des vulkanischen Ursprungs des Archipels mal weißen, mal schwarzen Sand und unabhängig von der Insel Ihrer Wahl gibt es jenseits des Meeres beeindruckende Vulkanlandschaften zu bestaunen und jede Menge familienfreundliche Freizeitaktivitäten – vom Kaktusgarten bis zum Tierpark. Buchen Sie am besten zumindest für ein paar Tage auch einen Mietwagen für Ihren Kanarenurlaub und gehen Sie mit Ihrer Familie bei einer Rundfahrt auf Entdeckungstour.



5. Wandern in Deutschland, Österreich oder Südtirol

Deutschland: Harz - Thale© CHECK24/T. Rudolph

Ob die österreichischen, südtiroler oder bayerischen Alpen oder die Hänge eines deutschen Mittelgebirges – im Herbst lässt es sich hervorragend wandern. Das Wetter ist mit etwas Glück sogar angenehmer als im Hochsommer und die Infrastruktur in den deutschsprachigen Urlaubsregionen ist sehr gut ausgebaut. In den Alpen gibt es besonders viele kinderfreundliche Hotels in malerischer Lage, aber auch im Schwarzwald, Allgäu oder Harz finden Familien problemlos eine passende Unterkunft.

Ob nun bei den Nachbarn, jenseits des Brenners oder doch in direkter Nähe in Deutschland – Neben viel Natur und frischer Luft haben Sie bei einem Wanderurlaub im Herbst auch die Option, Ihre Familie bei einem Ausflug in eine historische Stadt oder eine Burg in der Umgebung, zu Zoos, Spielplätzen oder einem Erlebnisbad anderweitig bei Laune zu halten.



Auch im Winter gilt: Wer möchte, kann den kalten Temperaturen entfliehen und in die Sonne fliegen. Allerdings müssen Sie sich und Ihrer Familien dann doch eine Fernreise gönnen. Deshalb sind die klassischen Ziele für einen Urlaub mit Kindern im Winter meistens doch genau das Gegenteil und genau die Orte, wo es vielleicht noch kälter ist und vor allem viel Schnee hat.


Tipps
  • Wintersport:

    Skifahren, Snowboardfahren, Langlaufen, Rodeln. Wer Bewegung und Schnee liebt, liebt auch den Winterurlaub mit der ganzen Familie. Das Programm ergibt sich praktisch von selbst, und solange Sie insbesondere jüngere Kinder nicht überfordern, und allen auch mal eine gemütliche Pause auf der Sonnenterrasse gönnen, tut der Zauber des Schnees sein Übriges.

  • Städtereise mit Weihnachtsmarktbesuch:

    Sie lieben den Duft von gebrannten Mandeln und schlendern gern mit Ihrer Familie durch die Gänge des heimischen Weihnachtsmarktes, kennen ihn aber schon in und auswendig? Dann machen Sie doch mal einen Kurztrip in eine andere Stadt und erkunden Sie mit Ihren Lieben einen der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands.

  • Strand:

    Wer im Winter einen Badeurlaub mit Kindern wie aus dem Bilderbuch machen möchte, wechselt am besten den Kontinent und fliegt nach Südostasien oder in die Karibik.

 

Ziele für Reisen mit Kind im Winter

1. Österreich – zu Gast bei den Nachbarn

Skigebiete: Zwei Kinder im Schnee

Insgesamt 374 Skigebiete und eine derart gute Infrastruktur, dass Sie die Daten zu jedem Einzelnen samt Pistenplan, Betriebszeiten und Bewertungen anderer Urlauber vorab bequem im Internet recherchieren können – Die Österreicher wissen, wie gelungener Winterurlaub funktioniert. Je nach Ihren Fähigkeiten und denen Ihrer Kinder können Sie so einen Ort wählen, der zu Ihren Bedürfnissen passt. Halten Sie auch Ausschau nach Rodelbahnen, Schneewanderungen und anderen Freizeitangeboten. Natürlich gehören auch familienfreundliche Hotels unterschiedlicher Kategorien zur guten Infrastruktur der Österreicher und mit Germknödel, Spaghetti und Co. ist auch die typische Alpen- und Almküche überaus kinderfreundlich.



2. Deutschland – Winterzauber in den Alpen und Mittelgebirgen

Sonstiges: Skilift

Es können, müssen aber nicht die Alpen sein. Denn auch im Schwarzwald, Erzgebirge und im Harz gibt es schöne kleine Skigebiete, die sich besonders für einen Winterurlaub mit kleinen Kindern eignen. Hier können Sie die beschauliche Seite einer Reise zur kalten Jahreszeit in Deutschland genießen und ausgedehnte Spaziergänge durch den Schnee machen und dabei mit Ihren Kindern in aller Ruhe Schlittenfahren und Schnee-Engel machen. Die absoluten Klassiker bleiben aber die schneesicheren Urlaubsorte in den bayerischen Alpen wie Oberstdorf oder Garmisch-Partenkirchen.

Neben den Pisten für Ski- und Snowboardfahrer warten die deutschen Urlaubsorte im Winter mit Rodel- und Bobbahnen oder Eislaufhallen auf, sodass Ihren Kindern garantiert nicht langweilig wird. Bei so viel Bewegung darf die Entspannung nicht fehlen – unabhängig vom Urlaubsgebiet haben Sie bei einem Winterurlaub in Deutschland gute Karten, dass Sie Ihre Muskeln am Abend in der hoteleigenen Sauna oder einer Therme entspannen und wärmen können.



3. Südtirol – der schneeglitzernde Norden Italiens

Italien: Suedtirol - Winter - Schnee - Hütte

Mit insgesamt 39 Skigebieten ist das Wintersportangebot in Südtirol vergleichsweise klein und auch die Skigebiete selbst sind nicht im Schnitt nicht ganz so groß wie in anderen Regionen. Doch auch die Südtiroler wissen, wie gelungener Winterurlaub funktioniert und zum Ausgleich geht es hier etwas beschaulicher zu – sprich – die Pisten sind nicht ganz so voll. Für einen Winterurlaub mit Kindern ein absoluter Vorteil. Rodelbahnen, Schneewanderungen, Eishallen, Thermen und Co. gehören auch hier zum Standard. Familienfreundliche Hotels gibt es hier viele in unterschiedlichen Kategorien, oft auch in spektakulär schöner Lage. Und im Land von Pizza, Pasta und Co. werden Ihre Kinder garantiert auch kulinarisch zufrieden sein.



4. Thailand – den Winter direkt vergessen

Thailand: Phuket - Patong Beach

Gerade, wenn es in Deutschland am kältesten wird und alle zunehmend keine Lust mehr auf den Winter haben, ist die Gelegenheit für einen Thailandurlaub mit Kindern am günstigsten. Denn die Trockenzeit von November bis Februar bietet das beste Klima für einen Strandurlaub in Südostasien und somit die optimale Gelegenheit die kalten Temperaturen hierzulande für ein paar Wochen gegen viel Sonne und traumhaft schöne, kilometerlange Sandstrände einzutauschen. Die touristische Infrastruktur ist exzellent, die medizinische Versorgung ebenfalls und die Hotels so familienfreundlich wie günstig. Dank der warmen Wassertemperaturen können auch Babys und Kleinkinder problemlos das ein oder andere Bad im Meer genießen. Auf den Geschmack gekommen? Dann beachten Sie auch unsere Tipps für Fernreisen mit Kind.



5. Dominikanische Republik – Palmenwedel statt Weihnachtsbaum

Dominikanische Republik: Punta Cana III

Nichts gegen den immergrünen Tannenbaum, aber ein Weihnachts- oder Winterurlaub am kilometerlangen Karibikstrand, palmengesäumt, mit feinem weißen Sand und türkis schillerndem Wasser? Das kann einen durchaus dazu inspirieren, mit der ganzen Familie die Flucht vor dem Winter anzutreten und gen Dominikanische Republik aufzubrechen. Der Inselstaat ist bekannt für seine familienfreundlichen Hotels sowie, mit rechtzeitiger Buchung und etwas Glück, sehr günstigen Familienpaketen und All-inclusive-Angebote. Das gilt besonders für diejenigen, die mit einem Kind unter zwei Jahren verreisen, denn dann fliegt der Knirps auf dem Schoß der Eltern sogar gratis mit.

Wer mit jüngeren Kindern reist, bucht am besten Nachtflüge. So macht Ihr Kind den rund zehnstündigen Flug einfach im Schlaf mit. Einmal vor Ort ist die Anreise ohnehin schnell vergessen, denn die Karibikinsel bietet alles, was das Familienurlauberherz begehrt: traumhafte Natur auch abseits der Strände, ein vielfältiges Freizeitprogramm, eine gute Infrastruktur und eine sichere Umgebung für Sie und Ihre Lieben. Unter diesen Links finden Sie Tipps zum Fliegen mit Kind und für Fernreisen mit Kindern.



Ähnlich wie der Herbst bietet auch der Frühling die Möglichkeit, Sonne zu tanken, wenn diese sich in unseren Breitengraden noch eher rarmacht, oder ohne die ganz große Hitze des Sommers einen Aktivurlaub mit Kindern zu machen. Statt bunten Wäldern und malerischen Nebelschwaden gibt es im Frühjahr blühende Wiesen und wer sich nicht entscheiden kann, sucht sich einfach ein Urlaubsziel mit Strand und Wanderwegen.


Tipps
  • Aktiv im Frühling:

    Wandern, Rad fahren oder einfach nur lange Spaziergänge durch die mallorquinische Mandelblüte – das Frühjahr ist optimal für sportliche Aktivitäten im Freien und Familien, die es dafür gern nicht ganz so heiß haben.

  • Städtereise:

    Neben dem Herbst ist das Frühjahr für Städtetrips bestens geeignet. Vor allem, wenn Sie mit Ihrer Familie eine Metropole wie Rom, Barcelona oder Athen besuchen wollen. So können Sie beim Sightseeing Sonne tanken, ohne zu sehr zu schwitzen, die Orangenbäume – sofern vorhanden – blühen und mit etwas Glück erleben Sie vielleicht sogar das ein oder andere lokale Frühlingsfest.

  • Strand:

    Eine Kurzstrecke wird für unbeschwertes Badevergnügen noch nicht ausreichen, aber schon auf der mittleren Distanz öffnet sich der Fächer der Möglichkeiten und für einen Strandurlaub in Südostasien oder der Karibik ist der Frühling sogar optimal.

 

Ziele für Reisen mit Kind im Frühling

1. Kanaren – die Inseln des ewigen Frühlings

Spanien: Kanaren - Gran Canaria - Puerte de Mogon

Sieben Inseln, jede mit ihren ganz besonderen Eigenheiten und Vorteilen sowie einer großen Gemeinsamkeit: gutes Wetter im ganzen Jahr, wodurch sie sich auch ihren Beiname „Inseln des ewigen Frühlings“ verdient haben. Nur dass der Frühling auf den Kanaren eher dem Sommer in Deutschland gleicht und sich somit wunderbar für einen Strandurlaub mit Kindern eignet. Besonders auf den größeren Inseln Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote gibt es ein vielfältiges Angebot schöner Hotels, je nach Geschmack mit umfassenden Unterhaltungs- und Betreuungsangeboten für Kinder oder ohne.

Auf den kleineren Inseln La Palma, El Hierro und La Gomera geht es etwas ruhiger und individualistischer zu, weshalb Sie sich besonders für Familien eignen, die ihren Urlaub lieber selbst gestalten und gern in der Natur unterwegs sind. Egal für welche Insel Sie sich entscheiden Strände, auch jenseits des Meeres haben die Kanaren viel zu bieten: von surrealen Vulkanlandschaften über Kaktusgärten und Tierparks.



2. Kap Verde – die afrikanischen Atlantikinseln

Kap Verde: Sal

Der Inselstaat Kap Verde liegt vor dem Senegal im Atlantik. Viel Sonne, das ganze Jahr über milde Temperaturen und 15 Inseln mit einer ganz eigenen Kultur machen Kap Verden zum Geheimtipp unter den Atlantikinseln. Während sich die spanischen Kanaren trotz aller Eigenheiten durchaus noch ähnlich sind und auch die Kultur sich nicht allzu sehr von der auf dem europäischen Festland unterscheidet, bieten die afrikanischen Vulkaninseln ganz verschiedene Landschaften und Einblick in andere Welten.

Während sich die Insel Sal wie ein Meer aus Sand aus dem türkisfarbenen Atlantikwasser erhebt und ein absolutes Paradies für Surfer und andere Wassersportler ist, laden die grünen Hänge von Santiago oder Santo Antão zum Wandern ein. Eines haben die Inseln jedoch gemeinsam: prächtige Strände und eine artenreiche und vielfältige Wasserwelt vor ihren Küsten – optimal für einen Badeurlaub im Frühling also.



3. Mallorca – die Lieblingsinsel im Frühling

Spanien: Mallorca - Mandelblüte

Der Sommerurlaub auf Mallorca ist ein absoluter Klassiker für Familien mit Kindern. Doch fragen Sie Einheimische und Kenner – im Frühling ist es auf der Insel besonders schön. Alles grünt und blüht und zumindest an den Stränden geht es wesentlich ruhiger zu. Von März bis April werden sich – mehr wegen der Wasser-, als aufgrund der Außentemperaturen – jedoch nur unerschrockene Schwimmer ein Bad gönnen. Doch auch dann lässt es sich wunderbar am Strand sitzen oder spazieren und schon im Mai können Sie problemlos einen Strandurlaub auf Mallorca verbringen.

Für aktive Familien ist der Frühling ohnehin optimal, nicht ohne Grund kommen die meisten Wander- und Radurlauber genau dann auf die Insel. Der ganz große Vorteil eines Mallorca-Urlaubs im Frühjahr: Sie umgehen die Touristenströme des Sommers und die Preise sind besonders günstig.



4. Dominikanische Republik – karibische Frühlingsgefühle

Dominikanische Republik: Punta Cana I

Traumhafte, kilometerlange Karibikstrände, familienfreundliche Hotels sowie mit rechtzeitiger Buchung und etwas Glück günstige Familienpakete mit All-inclusive-Angeboten – die Dominikanische Republik ist optimal für einen Strandurlaub im Frühjahr. Das gilt besonders für diejenigen, die mit einem Kind unter zwei Jahren verreisen, denn dann fliegt der Knirps auf dem Schoß der Eltern noch kostenlos mit. Auch wenn Sie mit etwas älteren Kindern verreisen, buchen Sie am besten einen Nachtflug. So macht Ihr Nachwuchs den rund zehnstündigen Flug einfach im Schlaf mit.

Einmal vor Ort ist die Anreise ohnehin schnell vergessen, denn die Karibikinsel bietet alles, was das Familienurlauberherz begehrt: paradiesische Natur auch abseits der palmengesäumten Strände, ein vielfältiges Freizeitprogramm, eine gute Infrastruktur und eine sichere Umgebung für Sie und Ihre Kinder.



5. Ägypten – Vorgezogener Sommer am Roten Meer

Ägypten - Nil - Boote

Im Reich des altägyptischen Sonnengottes Ra können Familien sich bereits im Frühling gebührend am Strand vergnügen. Badeorte wie Hurghada, Sharm el Sheik oder Marsa Alam haben eine hervorragende Infrastruktur und bieten in erstklassigen Hotelanlagen exzellenten Service für alle Familienmitglieder und das meist in prächtigem orientalischen Ambiente, aber zu günstigen Preisen. Hier können Sie und Ihre Kinder schon in der Hotelanlage in eine andere Welt eintauchen. Erwachsene und ältere Kinder auch wortwörtlich: Denn die Unterwasserwelt an den Küsten des Roten Meeres ist optimal zum Tauchen und Schnorcheln. Von Hurghada, Safaga und Marsa Alam aus ist ein Ausflug nach Luxor mit seinen historischen Tempelanlagen durchaus eine Überlegung wert. Wer Lust auf einen besonderen Familienspaß hat, bucht eine Kameltour oder eine Fahrt mit dem Jeep durch die Dünen.