Ausflugsziel Blautopf in Blaubeuren bis 2028 gesperrt

Der See Blautopf in Blaubeuren, eine der bekanntesten Attraktionen der Schwäbischen Alb, wird aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten bis Ende 2028 gesperrt. Die Bauarbeiten sollen das Gebiet modernisieren und die Sicherheit erhöhen. Für Besucherinnen und Besucher ist die Einrichtung einer Aussichtsplattform im Gespräch.
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Der beliebte See Blautopf in Blaubeuren ist wegen Bauarbeiten bis 2028 nicht mehr zugänglich.
Seit August 2024 ist das Areal rund um den Blautopf für Besucherinnen und Besucher gesperrt. Die Sanierungsarbeiten, die in zwölf Bauabschnitte unterteilt sind, umfassen unter anderem die Erneuerung der historischen Hammerschmiede, den Neubau einer Brücke sowie die Modernisierung von Wegen und Einrichtungen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Barrierefreiheit und der Sicherung des Geländes vor Hangrutschen.

Finanzierung und Zeitplan

Die Kosten für die Sanierung werden auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Mindestens 40 Prozent der Summe trägt die Kommune selbst, während der Rest durch Fördermittel von Bund und Land gedeckt wird. Neben der finanziellen Unterstützung fließen auch 2,2 Millionen Euro aus einem Tourismusinfrastrukturprogramm des Landes in das Projekt.

Aussichtsplattform für Besucherinnen und Besucher geplant

Um den Besucherinnen und Besuchern auch während der Bauarbeiten weiterhin einen Blick auf den Blautopf zu ermöglichen, plant die Stadt die Errichtung einer Aussichtsplattform. Diese soll an der Klostermauer entstehen und einen Blick auf das Naturwunder von oben bieten. Der Gemeinderat wird im September über die Umsetzung entscheiden. Die Plattform soll den Tourismus während der vierjährigen Sperrung unterstützen und das Interesse an der Region aufrechterhalten.