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Italien: Umfangreiche Lockerungen im Juni geplant

München, 28.05.2021 | 12:37 | lvo

Gute Aussichten gibt es derzeit für den Urlaub in Italien. Bereits seit Mitte Mai entfällt die Quarantänepflicht für Touristen. Aufgrund weiterhin sinkender Corona-Infektionszahlen plant Italien im Lauf des Junis mehrere Lockerungen, wie das Branchenportal Tourexpi am Freitag berichtet. Darunter sind erweiterte Öffnungsmöglichkeiten in der Gastronomie sowie die Herabstufung zahlreicher Regionen in die niedrigste italienische Risikostufe Weiß.


Italien: Gardasee, Riva del Garda
In Italien ist ab Juni mit zahlreichen Lockerungen zu rechnen.
Ab dem 1. Juni sind in Italien schrittweise Öffnungen geplant. Während Unterkünfte, Kultureinrichtungen und die Außengastronomie bereits wieder zugänglich sind, dürfen auch Innenbereiche in Restaurants dann wieder für Gäste öffnen. Die italienischen Regionen werden nach einem Farbsystem in vier Risikostufen aufgeteilt – Rot steht für dabei für das höchste Risiko, Weiß für das geringste. Derzeit ist das gesamte Land als Gelb, die zweitniedrigste Kategorie, eingestuft. Ausgenommen ist lediglich die Region Aostatal, die der Risikostufe Orange angehört.

Neue Warnstufen für Italien im Juni

Im Lauf des kommenden Monats sollen mehrere Regionen sukzessive in die niedrigste Kategorie Weiß aufsteigen. Das betrifft zunächst voraussichtlich ab der ersten Juniwoche die Gebiete Friaul, Molise und Sardinien. Eine Woche darauf sollen die Abruzzen, Ligurien sowie Venetien folgen. Nach und nach ist dann – bei weiterhin stabilen und sinkenden Corona-Infektionszahlen – mit einer Lockerung in fast allen Regionen zu rechnen. In der niedrigsten Kategorie sind bis auf die üblichen Abstands- und Hygieneregeln keine Besonderheiten mehr zu beachten. Lediglich die landesweite nächtliche Ausgangssperre zwischen 23 und 5 Uhr ist noch in Kraft. Für gelbe und weiße Regionen soll diese voraussichtlich am 7. Juni entfallen.

Einreisebestimmungen für Italien

Die Einreise nach Italien ist grundsätzlich erlaubt, sofern Touristen ein vorab ordnungsgemäß ausgefülltes Eigenerklärungsformular vorweisen. Zudem muss bei der Einreise ein maximal 48 Stunden alter, negativer Corona-Test vorgelegt werden, dabei sind sowohl PCR- als auch Antigentests zulässig. Wer keinen Test vorweisen kann, muss für zehn Tage in Quarantäne. Für die Einreise in einige Regionen können die Regelungen abweichen. Italien gilt laut dem Robert Koch-Institut derzeit als Risikogebiet, seitens des Auswärtigen Amtes besteht daher eine Reisewarnung.

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