Sie sind hier:

Skipässe in Deutschland und Österreich werden teurer

München, 13.10.2016 | 13:25 | mja

Skiurlauber, die in der kommenden Saison zum Wintersport in die Berge fahren wollen, müssen tiefer in die Tasche greifen. Wie das Branchenmagazin FVW am Mittwoch mitteilte, geht aus dem Vergleich des Portals Snowplaza hervor, dass Winterurlauber im Schnitt 5,30 Euro mehr für einen sechstätigen Skipass zahlen müssen. Von der Preiserhöhung sind die Skigebiete in Deutschland und Österreich betroffen.


Skifahrer im Winter in Sotschi
Insgesamt wurden 130 Skigebiete in Deutschland, Österreich und der Schweiz miteinander verglichen.
In der Schweiz sollen die Pässe laut Medienberichten hingegen etwas günstiger werden. Das liege zum einen daran, dass die Bergbahnen im Nachbarland ihre Preise nicht erhöht haben und zum anderen, dass der Franken im Vergleich zum Euro nicht mehr ganz so gut dastehe wie noch 2015. Deswegen sparen Skifahrer aus Deutschland im Schnitt ein Prozent, wenn sie in der Schweiz die Bergbahnen nutzen.

FVW zufolge hat Snowplaza insgesamt 130 Skigebiete der Alpen und der Mittelgebirge miteinander verglichen. Dabei hat das Portal festgestellt, dass die deutschen und österreichischen Bergbahnen ihre Preise um drei Prozent angehoben haben. Im Durschnitt bezahlen Skifahrer in einem der beliebtesten österreichischen Wintersportgebiete 242,20 Euro für einen Sechs-Tage-Pass. Das ist ein Plus von 2,8 Prozent. Am teuersten bleibt Sölden in Tirol. Hier müssen Skifahrer 269 Euro bezahlen.

In Deutschland ist der Preisanstieg nicht ganz so hoch wie in Österreich. Die Bergbahnen in Oberstdorf-Kleinwalsertal etwa verlangen für einen sechstägigen Pass 220 Euro – ein Plus von 1,9 Prozent. Am teuersten ist dagegen das Skilift-Karussell in Winterberg. Hier zahlen Wintersportler in der kommenden Saison 4,5 Prozent mehr, heißt es in der Mitteilung weiter.

 

Weitere Nachrichten über Reisen

Stopp-Schild
09.04.2020

EU empfiehlt Einreisesperre bis 15. Mai

Die Europäische Union empfiehlt ihren Mitgliedsstaaten, die aktuell geltende Einreisesperre für Nicht-Staatsbürger bis zum 15. Mai zu verlängern. Die Entscheidung liegt bei jedem Land selbst.
Strand auf Phuket in Thailand
09.04.2020

Thailand: Insel Koh Lanta wird gesperrt

In Thailand greifen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus weiter um sich. Nun soll die Urlaubsinsel Koh Lanta abgeriegelt werden.
Italien: Venedig Rialto
08.04.2020

Saubere Gewässer: Positiver Einfluss der Corona-Pandemie auf die Umwelt

Bei all den besorgniserregenden Nachrichten haben die Folgen der Corona-Pandemie mancherorts auch etwas Positives: So führt der Shutdown dazu, dass Gewässer wieder sauberer werden.
Fidschi
07.04.2020

Südsee-Sturm: Zyklon Harold trifft Fidschi

Zyklon Fidschi fegte am Wochenende mit enormer Kraft über die Solomonen und Vanuatu. Nun nimmt der Sturm Kurs auf Fidschi.
Türkei: Bodrum
03.04.2020

Türkei verschiebt Start der Urlaubssaison auf Ende Mai

Das Tourismusministerium der Türkei hat angekündigt, den Beginn der Urlaubssaison 2020 auf Ende Mai zu verschieben. Damit reagieren die Behörden auf den verlängerten Einreisestopp für Ausländer.