Was sich 2025 an der Nordseeküste ändert: Höhere Preise, weniger Bürokratie und neue Angebote

An der Nordseeküste steigen 2025 vielerorts die Gästebeiträge und Preise in der Gastronomie. Urlauberinnen und Urlauber profitieren gleichzeitig von neuen Attraktionen und vereinfachten Check-in-Regelungen. Beliebte Urlaubsorte in Schleswig-Holstein und Niedersachsen setzen auf Qualitätsverbesserungen und neue Freizeitangebote.
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Neue Angebote und steigende Kosten: Nordseeurlaub 2025 bringt Veränderungen für Reisende.
Urlaub an der Nordsee wird 2025 vielerorts teurer. Die Gästebeiträge, die zur Finanzierung von Stränden, Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern sowie Veranstaltungen genutzt werden, steigen in beliebten Orten wie St. Peter-Ording und auf den Inseln Föhr und Amrum. So zahlen Gäste in St. Peter-Ording künftig vier Euro pro Tag in der Hauptsaison, während die Beiträge auf Spiekeroog auf 5,50 Euro steigen. Auch in der Gastronomie planen viele Betriebe aufgrund gestiegener Energie- und Lebensmittelpreise höhere Preise. Eine Umfrage der IHK Niedersachsen zeigt, dass etwa 40 Prozent der Gastronomiebetriebe Preissteigerungen für 2025 planen.
 
Welche neuen Angebote gibt es?
 
Urlauberinnen und Urlauber können sich 2025 auf neue Attraktionen und Veranstaltungen freuen. Auf Amrum wird der 150. Geburtstag des Leuchtturms vom 4. bis 6. Juni mit einem Fest gefeiert. Zudem eröffnet dort ein erneuerter Bohlenweg durch die Dünen. Auf Föhr lockt der neue „Grüffelo-Pfad“ im Wrixumer Forst mit interaktiven Rätseln und Wissensstationen für Kinder. Friedrichstadt wartet mit einem schwimmenden Kanusteg, Husum mit Stadtführungen in Gebärdensprache auf. Sylt wird zudem im Sommer durch eine neue Direktflugverbindung nach Wien besser erreichbar.
 
Weniger Bürokratie für Hotelgäste
 
Ein Highlight für Reisende ist die Abschaffung der Meldescheinpflicht für inländische Gäste ab dem 1. Januar 2025. Dank des neuen Bürokratieentlastungsgesetzes entfallen lästige Formulare beim Check-in in Hotels und Pensionen. Das Gesetz gilt auch abseits der Nordsee in ganz Deutschland.
 
Quelle: dpa