Winterchaos in den USA: Wintersturm bringt Schnee bis nach Florida

Ein seltener und heftiger Wintersturm hat in den Vereinigten Staaten nicht nur Norden, sondern auch Teile des Südens des Landes lahmgelegt. Von Texas bis nach Florida sowie in New York sorgen Schneefall, Eisregen und Kältewellen für außergewöhnliche Herausforderungen. Neben gesperrten Straßen wurden auch Flugausfälle gemeldet. Reisende sollten sich weiterhin auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
13724-gettyimages-575424713
Ein seltener Wintersturm legt den Süden der USA lahm.
Der Wintersturm, der am 19. Januar begann, sorgt in mehreren Südstaaten der USA für Ausnahmezustände. In Texas, Louisiana, Alabama, Mississippi und Florida herrscht der Notstand. Besonders Texas ist von erheblichem Schneefall und Verkehrseinschränkungen betroffen. Sogar in Florida wurden erstmals seit Jahren Schneefälle verzeichnet – ungewöhnliche Bilder von schneebedeckten Stränden in Pensacola sorgen nun für Aufsehen.
 
Welche Einschränkungen im Reiseverkehr gibt es?
 
Der Sturm hat den Flugverkehr in der Region stark beeinträchtigt. Flughäfen wie Houston (IAH), New Orleans (MSY) und Atlanta (ATL) mussten Hunderte Flüge streichen. Auch kleinere Flughäfen wie Pensacola (PNS) haben den Betrieb eingestellt. Insgesamt wurden landesweit bereits über 2.300 Flüge gestrichen. Reisende sollten sich vorab bei ihrer Fluggesellschaft informieren und mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Zudem wurden zahlreiche Straßen gesperrt, darunter wichtige Verbindungen wie die Interstate 10 in Texas. 
 
Weitere Wetterwarnungen in Kraft
 
Die US-Wetterbehörde warnt weiterhin vor starken Schneefällen und Temperaturen bis zu minus 30 Grad Celsius in den betroffenen Regionen. Besonders entlang der Golfküste und im Norden von New York sind zusätzliche Schneesturm- und Kältewarnungen aktiv. Menschen in der Region wird geraten, Vorsicht walten zu lassen und lokale Wetterberichte zu verfolgen.