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Ägypten: Hohe Geldstrafe für Belästigung von Touristen

München, 27.04.2018 | 11:08 | lvo

Ein neues Gesetz soll Urlaubern in Ägypten einen ruhigeren Besuch der Touristenhochburgen ermöglichen. Künftig ist es verboten, ausländische Gäste zu belästigen, anzubetteln oder ihnen Waren und Dienstleistungen aufzudrängen. Verstöße gegen die neuen Regelungen werden mit hohen Geldstrafen bis zu 460 Euro geahndet werden, wie die britische Zeitung Guardian auf ihrer Website berichtet.


Pyramide und Sphinx in Ägypten
An den Pyramiden wird es dank des neuen Gesetzes gegen Belästigung für Touristen ruhiger.
Rund um die Pyramiden von Gizeh, im Tal der Könige und an weiteren Touristenzentren dürfte der Besuch für Urlauber somit künftig entspannter ablaufen. Verboten ist es dem Bericht nach, Souvenirs, Führungen oder Kamelritte aggressiv anzubieten. Generell soll jegliche Form penetranten Verhaltens gegenüber Besuchern geahndet werden. Die ägyptische Tourismusindustrie ist gerade dabei, sich zu erholen. Die Regierung in Kairo hofft, den Tourismus mit dem neuen Gesetz weiter anzukurbeln.

Erst in der vergangenen Woche hatte das Auswärtige Amt (AA) davon abgeraten, mit dem E-Visum nach Ägypten einzureisen. Bei dem Onlineformular auf der Website könne es vorkommen, dass der Visaantrag bei Rechtschreibfehlern oder zu langen Namen automatisch abgelehnt wird. Die Gebühr von 25 US-Dollar wird in diesem Fall nicht erstattet. Das AA empfiehlt Ägypten-Urlaubern daher aktuell, das altbekannte Visum on Arrival am Flughafen zu nutzen.
 

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