Sie sind hier:

Berlin: Streik im öffentlichen Nahverkehr

München, 14.02.2019 | 08:57 | soe

Reisende und Anwohner in Berlin werden am Freitag, 15 Februar, auf eine Geduldsprobe gestellt. Die Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) treten in einen rund achtstündigen Streik. Er soll mit Betriebsbeginn des Verkehrsdienstleisters um 3:30 Uhr nachts starten und bis mittags um 12 Uhr andauern. Betroffen sind Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen. U-Bahnhöfe und Busbahnhöfe bleiben geschlossen.
 


Berlin Reichstag
Reisende in Berlin müssen durch einen Streik der Berliner Verkehrsbetriebe am Freitag, 15. Februar, mit Verkehrsbehinderungen rechnen.
Durch den Streik wird während der morgendlichen Hauptstoßzeit voraussichtlich der gesamte Verkehr in der Hauptstadt zum Erliegen kommen. Bis auf wenige Buslinien in den Berliner Randbezirken, die von Subunternehmern bedient werden und deshalb weiterhin fahren, können Reisende keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Davon ausgenommen sind allerdings die S-Bahnen, die von der Deutschen Bahn betrieben werden. Für Anreisen zu Flughäfen per Taxi oder Privatfahrzeug sollte generell mehr Zeit eingeplant werden, da sich ein Großteil des Reiseverkehrs auf die Straßen verlagern wird. Die wahrscheinliche Folge sind Staus und stockender Verkehr.

Rund 14.000 Mitarbeiter der BVG wurden von der Gewerkschaft Verdi dazu aufgerufen, sich an der Arbeitskampfmaßnahme zu beteiligen. Da für den Betrieb des Leitstellensystems ein hoher Personalaufwand nötig ist, kann kein Notfallplan in Kraft treten. Auch nach dem vorgesehenen Streikende um 12 Uhr sind weitere Verzögerungen im Fahrplan wahrscheinlich, denn der Betrieb benötigt laut BVG einige Zeit, um sich wieder zu normalisieren.
 

Weitere Nachrichten über Reisen

Traumstrand auf den Seychellen
23.09.2020

Corona-Entspannung: Kuba, Seychellen und Sri Lanka keine Risikogebiete mehr

Das Robert Koch-Institut stuft seit dem 23. September mehrere Staaten außerhalb des Schengen-Raumes nicht mehr als Risikogebiete ein. Die Corona-Lage auf Kuba, Sri Lanka und den Seychellen hat sich entspannt.
Portugals Hauptstadt Lissabon
23.09.2020

Neue Reisewarnungen: Lissabon, Kopenhagen und Dublin sind Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am 23. September neue Risikogebiete zu seiner Liste hinzugefügt. Für die Regionen Lissabon, Dublin und Utrecht sowie weitere Ziele gelten nun Reisewarnungen.
Tschechien: Prag Karlsbrücke
23.09.2020

Reisewarnung: Fast ganz Tschechien ist Risikogebiet

Nach landesweit starker Verbreitung des Coronavirus wurde Tschechien am Abend des 23. September vom Robert Koch-Institut fast gänzlich zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung.
Österreich: Vorarlberg Kleinwalsertal
23.09.2020

Sperrstunde in Österreich: Lokale schließen 22 Uhr

Ab Freitag, 25. September, gilt in Teilen Österreichs eine Sperrstunde. Lokale müssen dann spätestens um 22 Uhr schließen.
Grossbritannien: London Eye Themse LVO
22.09.2020

Großbritannien verschärft Corona-Maßnahmen

Großbritannien verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab Donnerstag gibt es eine Sperrstunde in Lokalen, auch der Service wird eingeschränkt.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.