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Corona: Strenge Regeln in Portugal, Frankreich und Israel

München, 15.09.2020 | 09:50 | lvo

Portugal führt strengere Maßnahmen zum Entgegenwirken einer weiteren Verbreitung des Coronavirus ein. Bislang nur für den Großraum Lissabon geltende Regeln werden laut einem Bericht von Reise vor 9 aufs ganze Land ausgeweitet. Insbesondere in der Gastronomie kommt es zu neuen Beschränkungen.


Portugals Hauptstadt Lissabon
Portugal verschärft die Corona-Maßnahmen.
Seit dem 15. September darf Alkohol in Restaurants nach 20 Uhr lediglich in Kombination mit Speisen genossen werden. Auch an Tankstellen darf ab 20 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werden, im öffentlichen Raum ist der Verzehr gänzlich untersagt. Über die Schließzeiten von Bars, Restaurants und Clubs entscheiden die Lokale selbst, spätestens um 23 Uhr muss jedoch Schluss sein.

Auch in Frankreich werden die Regeln verschärft. In Bordeaux und Marseille gelten ab sofort strengere Auflagen. So hat Bordeaux den Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen verboten, in Marseille ist dieser eingeschränkt. Zudem wurde die Maskenpflicht ausgeweitet und private Treffen – unter anderem auch Hochzeiten – auf zehn Personen begrenzt.

Israel hat hingegen ein noch strikteres Vorgehen beschlossen: Das Land geht in einen zweiten Lockdown. Dieser tritt am 18. September für die Dauer von drei Wochen in Kraft. Demnach schließen Hotels, Restaurants und Einkaufszentren sowie Schulen, die Menschen sollen sich maximal 500 Meter von ihrem Zuhause entfernen. Wie sich der Lockdown auf den Tourismus auswirkt, ist bislang nicht bekannt.

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