Sie sind hier:

Deutsche Bahn: Warnstreik sorgt deutschlandweit für Chaos

München, 10.12.2018 | 08:37 | soe

Zum Wochenstart erwartete Bahnreisende in ganz Deutschland eine böse Überraschung. Aufgrund eines Warnstreiks bei der Deutschen Bahn wurde der Fernverkehr am Montagmorgen bundesweit seit 4 Uhr eingestellt, auch im Regionalverkehr kommt es zu massiven Einschränkungen. Der Arbeitsausstand soll noch bis 9 Uhr andauern.


Die Deutsche Bahn zahlt Entschädigungen an die Hitzeopfer aus den defekten Zügen.
Wegen eines Warnstreiks steht am Montagmorgen der gesamte Fernverkehr der Deutschen Bahn still.
Betroffen seien laut einer Bahn-Sprecherin IC-und ICE-Verbindungen, die seit dem frühen Morgen in der gesamten Bundesrepublik nicht mehr fahren. Somit fallen auch die Zugstrecken zu den Flughäfen Deutschlands weg. Passagiere sollten demnach mehr Zeit für die Anreise zum Airport einplanen und auf alternative Beförderungsoptionen umsteigen. In Bayern können auch die regionalen Strecken größtenteils nicht mehr bedient werden, viele Ausfälle gebe es zudem in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Reisenden empfiehlt die Deutsche Bahn, ihre Fahrten auf den morgigen Dienstag zu verlegen, sofern dies möglich sei. Alle für Montag gekauften Fahrkarten, auch Spar- und Flexpreistickets, behalten bis dahin ihre Gültigkeit, Zugbindungen entfallen für den gesamten morgigen Tag. Müssen Reisen wegen der Streikauswirkungen abgesagt werden, sollen die Ticketpreise erstattet werden.
 
Hintergrund der Arbeitsausstände ist der Abbruch der Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am vergangenen Samstag. Daraufhin hatte die Gewerkschaft bundesweit alle Mitglieder zum Streik aufgerufen. Sie vertritt rund 160.000 Arbeitnehmer und schließt auch weitere Streiks nicht aus, sollte die Bahn ihren Forderungen nach Lohnerhöhungen nicht stärker entgegenkommen. Auch von anderer Seite drohen dem deutschen Reiseverkehr Probleme: Laut einer Ankündigung der vergangenen Woche sind bald Streiks der deutschen Flughafen-Kontrolleure möglich.

Weitere Nachrichten über Reisen

Niederlande
29.09.2020

Niederlande verhängen strengere Corona-Maßnahmen

Die Niederlande verhängen ab dem 29. September strengere Anti-Corona-Maßnahmen. Für mindestens drei Wochen gelten im öffentlichen Leben striktere Verhaltensregeln.
Sizilien
28.09.2020

Italien: Sizilien setzt auf Corona-Test bei Einreise und Maskenpflicht im Freien

Sizilien will künftig einen Corona-Schnelltest von allen aus dem Ausland einreisenden Personen fordern. Zudem gilt ab dem 30. September eine schärfere Maskenpflicht.
Brasilien Rio de Janiero
28.09.2020

Karneval von Rio de Janeiro 2021 verschoben

Rio de Janeiro will seinen berühmten Karneval im nächsten Jahr verschieben. Wann genau der neue Termin angesetzt wird, steht noch nicht fest.
Frau mit Maske an einer Trambahn-Haltestelle in Berlin
28.09.2020

Rückkehr aus Risikogebiet: Quarantäne verschoben auf 15. Oktober

Deutschland hat die Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten verschoben. Sie gilt nun erst ab dem 15. Oktober.
Irland: Cliffs of Moher
28.09.2020

Grenzschließung: Irland, Finnland und Litauen verhängen Einreiseverbot für Deutsche

Irland, Finnland und Litauen verweigern deutschen Staatsbürgern ab dem 28. September die Einreise. Grund sind zu hohe Corona-Neuinfektionszahlen in der Bundesrepublik.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.