Die Malediven verbieten die Einfuhr von E-Zigaretten

Die Malediven verschärfen ihre Einfuhrbestimmungen: Ab dem 15. November 2024 ist die Mitnahme von E-Zigaretten, Shishas und aromatisierten Tabakprodukten untersagt. Reisende dürfen weiterhin eine limitierte Menge herkömmlicher Zigaretten einführen, müssen diese jedoch am Flughafen deklarieren.
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Ab dem 15. November 2024 verbieten die Malediven die Einfuhr von E-Zigaretten.
Die neuen Bestimmungen der Malediven zur Einfuhr von E-Zigaretten, Shishas und aromatisierten Zigaretten treten am 15. November 2024 in Kraft. Nach Angaben des Auswärtigen Amts erstreckt sich das Verbot auf „jedwede Art von E-Zigaretten“ und deren Zubehör, was auch alle Formen von Tabakerhitzern einschließt.
 
Mitnahme klassischer Zigaretten limitiert
 
Normale Tabakprodukte dürfen weiterhin in einer begrenzten Menge mitgeführt werden. Die Einfuhr erlaubt Personen ab 18 Jahren mit Touristenvisum maximal 200 Zigaretten oder 25 Zigarren beziehungsweise bis zu 250 Gramm Tabak. Darüber hinaus ist die Einfuhr von Götterabbildungen wie zum Beispiel Buddha-Statuen verboten. Die vorgenannten Waren könnten jedoch deklariert und bei der Einreise am Flughafen gegen Quittung deponiert werden. Die Rückgabe erfolgt bei der Ausreise.
 
Internationale Vergleiche und strikte Einfuhrregelungen
 
Auch in anderen Reiseländern bestehen bereits strikte Einfuhrregelungen für E-Zigaretten. Thailand etwa verbietet E-Zigaretten und Tabakerhitzer und ahndet Verstöße mit Geld- oder sogar Haftstrafen. Singapur und Australien haben ebenfalls ein Einfuhrverbot für Vapes und E-Zigaretten ausgesprochen. Vor Antritt einer Fernreise empfiehlt sich daher die vorherige Information über geltende Regelungen im Zielland.

Quelle: dpa