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Digitale Einreise: Die wichtigsten Details zur Anmeldung ab 8. November

München, 02.11.2020 | 09:57 | lvo

Ab dem 8. November soll die digitale Einreiseanmeldung endlich auch in Deutschland funktionieren. Reise-Rückkehrer aus ausländischen Risikogebieten müssen sich dann vor der Heimkehr online registrieren. Die wichtigsten Informationen darüber, wie das System „Digitale Einreise“ funktionieren wird, lesen Sie hier.


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Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss sich ab 8. November online registrieren.
Wer ab dem 8. November aus einem Corona-Risikogebiet aus dem Ausland zurückkommt, muss sich vorab online für die Einreise anmelden. Dies geschieht über einen digitalen Fragebogen, in dem folgende Daten anzugeben sind: Name, Adresse, Telefonnummer, Herkunfts- und Zielort, der Zeitpunkt der Wiedereinreise und bei Flugreisen auch die Flugnummer. Die Preisgabe dieser Daten ist im Infektionsschutzgesetz geregelt. Nicht nur Flugreisende, auch wer auf anderem Wege in die Bundesrepublik einreist, muss sich registrieren.

Wer sich angemeldet hat, erhält eine elektronische Bestätigung, die bei einer Kontrolle vorgezeigt werden muss. Kann man sie nicht vorweisen, drohen hohe Bußgelder. Die digitale Einreiseanmeldung hilft dabei, die neue Quarantänepflicht, die ebenfalls ab dem 8. November in Kraft tritt, umzusetzen. Rückkehrer aus Risikogebieten müssen dann in eine zehntägige Isolation, die durch die digitale Registrierung besser kontrolliert werden kann. Zudem werden die Daten automatisch an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt. Die Quarantäne darf frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen COVID-19-Testergebnis verkürzt werden. In jedem Fall ist ein Testergebnis ebenfalls dem Gesundheitsamt zu melden. Die Testpflicht unmittelbar nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet bleibt bestehen, die Kosten dafür sind jedoch ab dem 8. November von Reisenden selbst zu tragen (ausgenommen Bayern).

EU-weit verfügen bislang elf Staaten über digitale Einreiseanmeldungen, die auch als Passenger Locator Forms bekannt sind. Die Formulare sollen helfen, mögliche Infektionsketten besser nachvollziehen zu können. In Deutschland werden bislang sogenannte Aussteigekarten in Papierform genutzt, diese sind im Flugzeug erhältlich.

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