Jetzt Punkteteilnehmer werden: 5 € sichern
Ihr Browser wird nicht mehr unterstützt.
Damit Sie auch weiterhin schnell und sicher auf CHECK24 vergleichen
können, empfehlen wir Ihnen einen der folgenden Browser zu nutzen.
Trotzdem fortfahren
Sie sind hier:

Dürre in Italien: Das sollten Urlauber beachten

München, 28.06.2022 | 14:48 | soe

Italien erwartet in den nächsten Tagen eine weitere Hitzewelle. Noch bis mindestens zum 4. Juli sollen die Temperaturen örtlich bis zu 41 Grad Celsius erreichen, wodurch sich die anhaltende Dürre im Norden des Landes noch verschärft. Urlauber und Urlauberinnen sind von den Wasserrationierungen in Norditalien derzeit nicht unmittelbar betroffen, sollen jedoch dennoch sparsam mit dem kostbaren Nass umgehen.


Stadtpanorama von Florenz
Italien leidet aktuell unter einer Hitzewelle und der Norden unter anhaltender Trockenheit.
Die norditalienische Region der Po-Ebene leidet derzeit unter der schlimmsten Trockenperiode der letzten 70 Jahre. Seit knapp vier Monaten hat es nicht mehr geregnet, der längste Fluss Italiens führt nur noch wenig Wasser. Neben der Landwirtschaft wird davon auch die Stromproduktion der Wasserkraftwerke in Mitleidenschaft gezogen. In einigen Regionen wurde der Wasserverbrauch für die Privatbevölkerung nun reglementiert. Dort darf das kostbare Nass nur noch für wichtige Lebensbereiche verwendet werden, das Waschen des Autos oder Neubefüllen des privaten Pools ist beispielsweise verboten. Einige Ortschaften unterbrechen während der Nachtstunden die Trinkwasserversorgung gänzlich.
 
Was sollten Italien-Urlauber beachten?
 
Touristinnen und Touristen in Hotels sind von den Rationierungsmaßnahmen nicht unmittelbar betroffen, dort fließt das Wasser weiterhin zu jeder Tages- und Nachtzeit aus dem Hahn. In den beliebten Urlaubszielen Rimini und Mailand sollen jedoch die Brunnen abgestellt werden, mit Ausnahme derjenigen, in denen Pflanzen und Tiere leben. Wer aktuell in der Lombardei oder den übrigen von der Dürre betroffenen Regionen Urlaub macht, sollte durch die Beachtung kleiner Tipps zum Wassersparen beitragen. Dafür genügt es bereits, zu duschen anstatt Vollbäder zu nehmen, beim Zähneputzen das Wasser nicht durchgängig laufen zu lassen und in Ferienunterkünften die Spül- und Waschmaschinen nur mit voller Beladung zu nutzen.
 
Richtiges Verhalten bei hohen Temperaturen
 
Die hochsommerlichen Temperaturen verschärfen nicht nur die anhaltende Dürre, sondern können auch selbst zur Herausforderung werden. Insbesondere in den südlichen Regionen Basilikata, Kalabrien, Apulien und Sizilien klettert das Quecksilber in den kommenden Tagen in Richtung der 40-Grad-Marke, dort herrscht eine behördliche Hitzewarnung der Stufe Rot. Auch die übrigen Landesteile Italiens erwarten noch mindestens eine Woche lang hohe Temperaturen, die mitunter von Hitzegewittern und starken Winden begleitet werden können. Italien-Reisende sollten an den heißen Tagen die direkte Sonne möglichst meiden, dies gilt besonders für die Mittagsstunden. Bei Aufenthalten im Freien schützen helle, luftige Kleidung und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor vor Sonnenbränden, außerdem sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Darüber hinaus können durch die Trockenheit örtlich Waldbrände aufflammen, zuletzt geschehen am 27. Juni östlich von Rom. In einem solchen Fall ist den Anweisungen der Behörden strikt Folge zu leisten.

Weitere Nachrichten über Reisen

Neu Delhi
12.08.2022

Indien: Wieder Corona-Maskenpflicht in Neu-Delhi

Indien hat angesichts einer neuen Corona-Welle wieder eine Maskenpflicht für öffentliche Orte in der Hauptstadt Neu-Delhi eingeführt. Zuletzt wurden an einem Tag 2.100 Neuinfektionen festgestellt.
Indonesien: Komodo
11.08.2022

Indonesien: Komodo-Nationalpark hebt Preise erst 2023 an

Der indonesische Komodo-Nationalpark hat die Erhöhung seiner Eintrittspreise auf das kommende Jahr verschoben. Ab Januar 2023 soll das Ticket rund 250 Euro kosten.
Straße wird von Starkregen überflutet
11.08.2022

Italien: Unwetter in den südlichen Regionen

In Italien kommt es derzeit zu schweren Unwettern. Insbesondere in den südlichen Regionen rund um Kampanien und Kalabrien sowie in der Hauptstadt Rom kommt es zu Einschränkungen.
Chile Osterinsel
11.08.2022

Osterinsel ist wieder für Touristen geöffnet

Die Osterinsel vor der Küste von Chile hat wieder erste Urlauber und Urlauberinnen empfangen. Zuvor war das Eiland für über zwei Jahre wegen der Corona-Pandemie gesperrt.
Namibia
10.08.2022

Namibia öffnet Landgrenze nach Südafrika

Namibia hat mehrere Grenzübergänge ins Nachbarland Südafrika wieder geöffnet. Sie waren im Zuge der Corona-Pandemie seit zwei Jahren geschlossen.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.