Sie sind hier:

Erdbeben in Ecuador: Auch Urlaubsregionen betroffen

München, 21.12.2016 | 09:41 | mja

Am Montag hat in Ecuador ein Erdbeben mit der Stärke 5,8 für schwere Schäden gesorgt (alle Zeitangaben sind Ortszeiten). Wie die Katastrophenschutzbehörde des Landes (SGR) am Dienstag mitteilte, ist vor allem die nordwestliche Provinz Esmeraldas betroffen. Auch in den Urlaubsorten Atacames und Tonsupa richtete das Beben erhebliche Schäden an. Insgesamt wurden 37 Nachbeben erfasst.


Ein Baum ist durch einen Sturm auf ein Gebäude gestürzt
In den Kantonen Muisne und Quinindé wurden ebenfalls Erdbeben registriert.
Die SGR registrierte auch in den Kantonen Muisne und Quinindé schwere Erdstöße. Außerdem mussten mehr als 500 Menschen in Notunterkünften untergebracht werden; 145 Gebäude wurden zerstört. Aufgrund der Erschütterungen starben der ecuadorianischen Katastrophenschutzbehörde zufolge drei Menschen an den Folgen eines Herzinfarktes.

„Die Schäden sind erheblich. Ich konnte mir das Ausmaß der Zerstörung, die ich gesehen habe, nicht vorstellen“, sagte Präsident Rafael Correa. Besonders betroffen sind die Ferienorte Atacames und Tonsupa in der Provinz Esmeraldas an der Pazifikküste. Diese wurden bereits bei dem schweren Erdbeben im April dieses Jahres verwüstet. Mit einer Stärke von 7,8 war die Erschütterung im Frühjahr der stärkste Erdstoß in dem südamerikanischen Land seit 1979. Ecuador-Reisende mussten damals mit Einschränkungen im Flugverkehr rechnen, weil der Airport Manta aufgrund seines beschädigten Kontrollturms gesperrt werden musste.
 

Weitere Nachrichten über Reisen

Niederlande
29.09.2020

Niederlande verhängen strengere Corona-Maßnahmen

Die Niederlande verhängen ab dem 29. September strengere Anti-Corona-Maßnahmen. Für mindestens drei Wochen gelten im öffentlichen Leben striktere Verhaltensregeln.
Sizilien
28.09.2020

Italien: Sizilien setzt auf Corona-Test bei Einreise und Maskenpflicht im Freien

Sizilien will künftig einen Corona-Schnelltest von allen aus dem Ausland einreisenden Personen fordern. Zudem gilt ab dem 30. September eine schärfere Maskenpflicht.
Brasilien Rio de Janiero
28.09.2020

Karneval von Rio de Janeiro 2021 verschoben

Rio de Janeiro will seinen berühmten Karneval im nächsten Jahr verschieben. Wann genau der neue Termin angesetzt wird, steht noch nicht fest.
Frau mit Maske an einer Trambahn-Haltestelle in Berlin
28.09.2020

Rückkehr aus Risikogebiet: Quarantäne verschoben auf 15. Oktober

Deutschland hat die Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten verschoben. Sie gilt nun erst ab dem 15. Oktober.
Irland: Cliffs of Moher
28.09.2020

Grenzschließung: Irland, Finnland und Litauen verhängen Einreiseverbot für Deutsche

Irland, Finnland und Litauen verweigern deutschen Staatsbürgern ab dem 28. September die Einreise. Grund sind zu hohe Corona-Neuinfektionszahlen in der Bundesrepublik.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.