Erdbeben im Osten Indonesiens: Was Reisende beachten sollten

Ein Erdbeben der Stärke 5,0 hat am frühen Morgen des 11. Novembers den Watubela-Archipel in Indonesien getroffen. Auch wenn keine größeren Schäden oder Verletzungen gemeldet wurden, raten die Behörden zur Vorsicht und zur Überprüfung von Gebäuden und Infrastruktur in der Region. Für Reisende in Maluku und West-Papua könnte es aufgrund von Nachbeben zu kurzfristigen Einschränkungen kommen.
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Nach einem Erdbeben in Indonesien sollten Reisende in den kommenden Tagen Vorsicht walten lassen.
Das Erdbeben mit einer Stärke von 5,0 ereignete sich in der Nähe des indonesischen Watubela-Archipels, etwa 107 Kilometer nordwestlich von Tual. Es gab Berichte über leichte Erschütterungen in den Provinzen Maluku und West-Papua. Erste Einschätzungen deuten darauf hin, dass größere Schäden unwahrscheinlich sind. Aufgrund der Tiefe des Bebens von zehn Kilometern ist jedoch mit Nachbeben in den kommenden Tagen zu rechnen.
 
Sicherheitsvorkehrungen für Reisende

Reisenden, die sich in der Region aufhalten, wird geraten, besonders vorsichtig zu sein und sich auf mögliche Nachbeben vorzubereiten. Im Falle von Nachbeben sollten mehrstöckige Gebäude vorerst gemieden sowie die Anweisungen der lokalen Behörden abgewartet werden. Auch die Infrastruktur wird derzeit auf mögliche Schäden überprüft; deshalb können kurzzeitige Unterbrechungen im Transport- und Versorgungsnetz auftreten.
 
Empfehlungen für Reisende

Urlauberinnen und Urlauber sollten die örtlichen Nachrichten verfolgen und die Hinweise von Behörden beachten. Um die Sicherheit von Gebäuden zu gewährleisten, wird empfohlen, sich während eines Nachbebens im Freien aufzuhalten und alle strukturellen Schäden von offizieller Seite bestätigen zu lassen, bevor man Gebäude betritt. Es ist erhöhte Wachsamkeit angebracht.