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Strengere Regeln für Bergsteiger am Mount Everest

München, 16.08.2019 | 09:01 | lvo

Kaum zu glauben, aber um auf dem höchsten Gipfel der Welt stehen zu können, müssen Bergsteiger in 8.848 Metern Höhe teilweise stundenlang anstehen. Damit der Andrang auf den Mount Everest reguliert wird, will die Regierung Nepals strengere Regeln einführen. Eine Art Höhenführerschein soll künftig als Erlaubnis vorliegen, wie das Branchenportal FVW schreibt.


Nepal: Himalaya
Nepal will strengere Regeln für die Besteigung des Mount Everest einführen.
Nepal will nicht mehr jeden auf den Everest lassen. Wer den Himalaya-Gipfel besteigen möchte, muss zuvor einen mehr als 6.500 Meter hohen Berg erfolgreich erklommen haben. Nur mit dieser Höhenerfahrung soll der Gipfelsturm auf den Everest genehmigt werden. Zusätzlich soll ein vernünftiges Training absolviert und nachgewiesen werden, dass die Bergsteiger bei guter Gesundheit sind und eine Versicherung haben, welche die Kosten für einen möglichen Rettungseinsatz deckt. Außerdem darf der Everest nur mit einem erfahrenen nepalesischen Guide erklommen werden. Die maximale Anzahl Bergsteiger am Tag soll bei 150 liegen und die Gebühr für den Berg von bislang 11.000 US-Dollar auf 35.000 US-Dollar erhöht werden.

Eine nepalesische Regierungskommission ist bemüht, die Besteigung sicherer zu machen. Grund dafür ist die diesjährige Saison, die geprägt war durch einen gefährlichen Massenansturm auf den Gipfel und viele Unglücke. Nach bisherigen Erkenntnissen verstarben die meisten Bergsteiger an Höhenkrankheit, Herzstillstand oder Erschöpfung.

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