Expo 2025 in Japan: Osaka verhängt Rauchverbot an öffentlichen Orten

Mit dem Start der Weltausstellung Expo 2025 in Japan rückt Osaka ins Rampenlicht – und verschärft seine Regeln für Raucherinnen und Raucher. Seit dem 27. Januar gilt in der japanischen Millionenstadt ein umfassendes Rauchverbot in der Öffentlichkeit. Straßen, Parks und Plätze sind nun rauchfreie Zonen, Verstöße werden mit einer Geldstrafe von 1.000 Yen (rund 6 Euro) geahndet.
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Osaka verschärft seine Tabakgesezte: Ab sofort ist das Rauchen im öffentlichen Raum in verboten.
Die Stadtverwaltung von Osaka hat die neuen Regelungen als Maßnahme zur Verbesserung des Stadtbildes und des Wohlbefindens von Einheimischen sowie Touristinnen und Touristen eingeführt. Ziel ist es, Osaka als internationale Destination attraktiver zu machen. Neben Zigaretten sind auch E-Zigaretten und Vapes von dem Verbot betroffen. Die Stadt stellt eine Karte mit ausgewiesenen Raucherbereichen zur Verfügung, um Alternativen zu bieten.
 
Japan verschärft Tabakgesetze weiter
 
Bereits vor den Olympischen Spielen 2020 hatte Tokio ähnliche Maßnahmen eingeführt. In ganz Japan sind Raucherzahlen rückläufig: Laut WHO hat sich der Anteil der Tabakkonsumentinnen und -Konsumenten seit 2000 von 32 % auf 16 % halbiert. Die japanische Regierung strebt an, die nationale Raucherquote weiter zu senken. Dennoch gibt es weiterhin spezielle Raucherräume an Bahnhöfen, Flughäfen und anderen öffentlichen Gebäuden.
 
Expo 2025: Osaka im Fokus der Weltöffentlichkeit

Die Expo 2025, die vom 13. April bis 13. Oktober stattfinden wird, bringt Vertretungen aus 158 Ländern nach Osaka. Die Stadt investiert rund 1,16 Milliarden US-Dollar in Infrastrukturmaßnahmen, um sich bestmöglich zu präsentieren. Das Rauchverbot ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets zur Modernisierung und Verschönerung der Metropole.