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Frankreich: Neuer Corona-Lockdown in Paris und Nizza

München, 19.03.2021 | 11:59 | cge

In Frankreich steigen die Corona-Neuinfektionszahlen derzeit stark an. Im Zuge dessen verschärft die Regierung des Landes erneut die Corona-Maßnahmen. 16 Regionen, darunter der Großraum Paris und die Metropole Nizza, werden in einen vierwöchigen Lockdown geschickt.


Paris Panorama
Frankreich geht ab dem 20. März erneut in einen Corona-Lockdown.
Ab dem 20. März müssen in den betroffenen Gebieten alle Geschäfte schließen. Geöffnet bleiben lediglich Läden, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten. Zu diesen gehören im neuen Lockdown auch Buchhandlungen und Musikgeschäfte. Schulen bleiben ebenfalls geöffnet.
 
Neu: Verschärfte Ausgangsbeschränkungen

Neben dem Großraum Paris gilt der neue Lockdown in weiteren 15 Départements. Dazu gehören zahlreiche Gegenden im Norden des Landes sowie die Region Alpes-Maritimes, in der sich die Metropole Nizza am Mittelmeer befindet. Die Bewohner der betroffenen Gebiete unterliegen künftig wieder strengeren Ausgangsbeschränkungen. Ausflüge ins Freie können zwar ohne zeitlich begrenzte Dauer durchgeführt werden, jedoch nur innerhalb eines Radius von zehn Kilometern. Die nächtliche Ausgangssperre wurde hingegen um eine Stunde ausgedehnt und ist nun zwischen 19 Uhr und 6 Uhr morgens in Kraft. Zu dieser Zeit darf das Haus nur aus triftigem Grund verlassen werden.
 
Corona-Lage in Frankreich

Frankreich ist von der Corona-Pandemie stark betroffen. Vor allem in den vergangenen Wochen hat sich die Lage noch einmal verschärft. Ursache hierfür ist laut Angaben des französischen Premierministers Jean Castex die starke Verbreitung der britischen Mutation des Coronavirus. Diese Mutante gilt als deutlich ansteckender als der ursprüngliche Erregerstamm. Kontinental-Frankreich gilt aus Sicht des Robert Koch-Instituts als Corona-Risikogebiet. Die Grenzregion Moselle wird zudem als Virusvariantengebiet gewertet. Darüber hinaus gelten auch sechs der französischen Karibikregionen als Risikogebiete. Dazu zählen unter anderem St. Martin und Guadeloupe. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in diese Regionen. 

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