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Frankreich: Generalstreik am 5. Oktober

München, 05.10.2021 | 09:48 | cge

In Frankreich stehen die Zeichen auf Streik. Mehrere große Gewerkschaften haben für den 5. Oktober zu einem Generalstreik und zu Demonstrationen aufgerufen. Betroffen ist unter anderem der öffentliche Verkehr, berichtet das Informationsportal Garda.


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In Frankreich droht am 5. Oktober ein Generalstreik.
Die Gewerkschaften im öffentlichen Transportwesen haben die Beschäftigten der französischen Bahngesellschaft SNCF zu einem landesweiten Streik aufgerufen. Weiterhin sollen auch die Angestellten der Paris Autonomous Transit Authority (RATP) vom 4. Oktober, 22 Uhr, bis zum 6. Oktober, 7 Uhr, ihre Arbeit niederlegen. Betroffen von diesem Arbeitsausstand in der Region Île-de-France sind Busse, Tram, U-Bahnen und Züge. Es ist wahrscheinlich, dass der Streik in Beeinträchtigungen wie Verspätungen und Ausfälle resultiert. Auch die Beschäftigten des öffentlichen Sektors, wie Beamte und Angestellte im Bildungswesen, sind zum Arbeitskampf aufgerufen. Hintergrund der Arbeitsniederlegungen ist der Ruf der Gewerkschaften und Arbeiter nach besserer Bezahlung und Arbeitsbedingungen sowie der Protest gegen die bevorstehende Rentenreform der französischen Regierung.
 
Hinweise für Reisende
 
Wer am 5. Oktober mit einem öffentlichen Transportmittel unterwegs sein möchte, sollte sich seine Verbindung vorab bestätigen lassen und die Fahrpläne noch einmal prüfen. Weiterhin ist es ratsam für Reisende, auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen. Aufgrund der Beeinträchtigungen im öffentlichen Verkehr und des Umstiegs auf andere Transportmittel kann es jedoch zu erhöhtem Verkehrsaufkommen auf Straßen und Autobahnen kommen. Es ist somit zu empfehlen, für die Wege längere Fahrzeiten einplanen.
 
Demonstrationen in zahlreichen französischen Städten
 
Neben dem Generalstreik wurden auch zahlreiche Demonstrationen in französischen Großstädten angekündigt. Die größte Versammlung soll in der Hauptstadt Paris am Place de la République stattfinden. Weitere Demonstrationen sind unter anderem für die Städte Bordeaux, Lyon, Marseille, Montpellier, Nizza und Toulouse bestätigt. Auch in anderen Orten des Landes sollte darüber hinaus mit Kundgebungen gerechnet werden. An diesen Versammlungsplätzen, die sich meist in den Innenstädten befinden, kann es in Folge der Demonstrationen zu Verkehrseinschränkungen und Straßensperrungen sowie zu Beeinträchtigungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln kommen.

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