Frankreich: Hafenarbeiter streiken am 9. und 10. Dezember

Am 9. und 10. Dezember 2024 streiken Hafenarbeiterinnen und -arbeiter in Frankreich für 48 Stunden. Hintergrund sind Streitigkeiten um Lohnverhandlungen und Rentenregelungen, die zu landesweiten Protesten führen. Reisende sollten sich auf Verspätungen und Ausfälle im Fährverkehr einstellen, auch außerhalb der Streikzeiten sind Einschränkungen möglich.
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Der Streik könnte den Fährverkehr in Frankreich am 9. und 10. Dezember beeinträchtigen.
Der Streik der Hafenarbeiterinnen und -arbeiter wurde von der Gewerkschaft CGT Ports et Docks ausgerufen. Im Fokus stehen die jährlichen Lohnverhandlungen und die Kritik an Rentenreformen, insbesondere in Bezug auf den Umgang mit berufsbedingten Risiken wie Asbest. Ein weiteres Anliegen der Gewerkschaft ist die Ablehnung eines Angebots, das eine Gehaltserhöhung von 1,1 Prozent vorsieht, welche als unzureichend erachtet wird.
 
Welche Auswirkungen sind zu erwarten?

Während des 48-stündigen Streiks ist mit erheblichen Störungen in den französischen Häfen zu rechnen. Einschränkungen im Fährverkehr mit Verspätungen oder Ausfällen sind wahrscheinlich. Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten können Verzögerungen auftreten, da organisatorische Umstellungen notwendig sind. Reisende sollten alternative Routen prüfen und aktuelle Informationen bei Reiseveranstaltern einholen.
 
Was kommt nach dem Streik?

Ab Januar plant die CGT weitere Arbeitsniederlegungen in Form von mehrstündigen Streikaktionen an mehreren Tagen im Monat. Diese Maßnahmen könnten den Betrieb in den Häfen zusätzlich belasten. Die geplanten Ausstände sollen bis zu drei Mal pro Woche stattfinden und werden voraussichtlich Auswirkungen auf die Abfertigung in den Terminals haben.