Jetzt Punkteteilnehmer werden: 5 € sichern
Ihr Browser wird nicht mehr unterstützt.
Damit Sie auch weiterhin schnell und sicher auf CHECK24 vergleichen
können, empfehlen wir Ihnen einen der folgenden Browser zu nutzen.
Trotzdem fortfahren
Sie sind hier:

Frankreich: Streik am 4. Februar

München, 03.02.2021 | 09:57 | soe

In Frankreich wurde für den 4. Februar ein landesweiter Generalstreik angekündigt. Er soll bereits heute um 20 Uhr beginnen und bis zum 5. Februar um 6 Uhr andauern. In dieser Zeit wird es mit großer Wahrscheinlichkeit zu Störungen im Transportwesen und Flugverkehr kommen, auch Einschränkungen durch Demonstrationen sind in mehreren Städten möglich.


Paris Panorama
In Frankreich wurde für den 4. Februar ein landesweiter Generalstreik angekündigt.
Der Aufruf zu dem Streik erfolgte durch die französische Arbeitergewerkschaft General Confederation of Labour (CGT), der sich mehrere weitere führende Arbeitnehmerorganisationen anschlossen. Ebenfalls beteiligt sind die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes wie Beamte und Gesundheitspersonal. Auch Lehrer und Kindergärtner wollen die Arbeit niederlegen, weshalb mehrere Schulen sowie Betreuungseinrichtungen in Frankreich am 4. Februar geschlossen bleiben. Wie die europäische Luftfahrtsicherheitsbehörde Eurocontrol mitteilt, können Verspätungen im Flugverkehr ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.
 
Mehrere Demonstrationen erwartet
 
Im Zuge der Protestaktion wurden zudem mehrere Demonstrationen im ganzen Land angekündigt. So soll am 4. Februar um 14 Uhr in Paris am Place de la Republique eine Versammlung stattfinden, zeitgleich in Lille am Porte de Paris und in Nizza am Bahnhof Nice-Ville. Es muss mit weiteren, auch unangemeldeten, Kundgebungen gerechnet werden, vorsorglich werden zusätzliche Polizeikräfte eingesetzt. Derzeit unterliegen öffentliche Versammlungen in Frankreich Corona-Beschränkungen. Werden diese nicht eingehalten, wird die Polizei die Demonstrationen möglicherweise auflösen.
 
Protest gegen Corona-Maßnahmen
 
Grund für die Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen ist der Unmut vieler Arbeitnehmer über die Corona-Maßnahmen der französischen Regierung. In zahlreichen Branchen wird um das Fortbestehen der Arbeitsplätze und die Lohnentwicklungen gefürchtet. Frankreich verzichtet derzeit trotz steigender Infektionszahlen auf einen erneuten Lockdown, dennoch sind viele Bürger unzufrieden. Während die einen an der Notwendigkeit der bestehenden Beschränkungen zweifeln, fühlen sich andere nicht ausreichend geschützt. So sind sowohl Schulen, als auch Kindergärten trotz der ungünstigen Pandemie-Entwicklung in Frankreich geöffnet.

Weitere Nachrichten über Reisen

Verker auf der Tower Bridge
21.10.2021

England verhängt keine neuen Corona-Maßnahmen - trotz steigender Infektionszahlen

England bleibt bei seiner Abschaffung der Corona-Maßnahmen. Trotz der ansteigenden Inzidenzwerte wird es laut Gesundheitsministerium keine Nachweis- oder Maskenpflicht geben.
Sofia Alexander-Newski-Kathedrale
21.10.2021

Bulgarien verschärft Corona-Beschränkungen

Bulgarien führt zum 21. Oktober striktere Corona-Maßnahmen ein. Für die Innenbereiche von Restaurants und Einkaufszentren wird künftig ein Zertifikat benötigt.
Lettland
21.10.2021

Lettland im Lockdown seit 21. Oktober

Lettland ist am 21. Oktober in den Lockdown getreten. Ab sofort gilt unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre, ebenso müssen nicht lebensnotwendige Geschäfte schließen.
Island: Fjaðrárgljúfur
20.10.2021

Island beendet Corona-Beschränkungen im November

Island will Mitte November alle verbliebenen Corona-Auflagen abschaffen. Bereits seit heute gilt auf der Insel keine Maskenpflicht mehr.
Maske_Koffer_Reisen
20.10.2021

COVID-Zertifikat der EU auch außerhalb Europas nutzbar

Das digitale COVID-Zertifikat der EU findet auch außerhalb des europäischen Raumes zunehmend Anwendung. Länder wie Marokko und die Türkei erkennen den Nachweis bereits an.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.