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Frankreich: Bahnstreik bei der SNCF im Februar

München, 13.02.2024 | 15:54 | spi

In Frankreich droht ein Streik bei der Staatsbahn SNCF. Für ein Wochenende im Februar ist ein dreitägiger Streik geplant, berichten mehrere französische Medien. Der Ausstand überschneidet sich mit den Winterferien in vielen Regionen Frankreichs. Bei Arbeitskampfmaßnahmen sind Ausfälle und Verspätungen sehr wahrscheinlich.


Megafon Streik
In Frankreich droht ein Streik bei der SNCF den Reiseverkehr einzuschränken.
Update vom 13. Februar, 15:54 Uhr
 
Das Redaktionsnetzwerk Deutschland und dpa berichten, dass auch grenzüberschreitende ICE- und TGV-Verbindungen von und nach Deutschland vom Streik betroffen sind. Insbesondere Züge mit Start oder Ziel in Paris werden voraussichtlich ausfallen. Innerhalb Deutschlands ist für die Betroffenen die Zugbindung aufgehoben. Wer in Frankreich betroffen ist, kann seine geplante Reise bis zum 16. Februar vorverlegen.

Originalmeldung vom 6. Februar, 12:17 Uhr

Die Gewerkschaft CNA-ASCT ruft die Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter landesweit zur Arbeitsniederlegung auf. Reisende in Frankreich müssen sich auf ein Streikwochenende bei der SNCF am 16., 17. und 18. Februar einstellen. Bereits im Dezember 2022 hatte die Gewerkschaft einen Streik ausgerufen, von dem hunderttausende Bahnreisende betroffen waren.
 
Was Reisende beim Streik der SNCF beachten sollten
 
Wenn das Zugpersonal streikt, muss mit Ausfällen und Verspätungen gerechnet werden. Fahrgäste sollten daher ihre Verbindungen im Auge behalten. Betroffene Pauschalreisende sollten sich mit ihrem Reiseveranstalter in Verbindung setzen. Touristinnen und Touristen, die ihre Bahnreise individuell gebucht haben, wenden sich direkt an die SNCF.
 
Hintergrund zum Bahnstreik in Frankreich
 
Nach dem letzten Streik der Gewerkschaft CNA-ASCT im Dezember 2022 konnte eine Einigung mit dem Arbeitgeber erzielt werden. Beide Parteien einigten sich auf neue Bedingungen für das Karriereende, wie zum Beispiel das schrittweise Ausscheiden aus dem Berufsleben. Die versprochenen Änderungen wurden jedoch bis heute nicht umgesetzt. Mit einem neuen Streik im Februar will die Gewerkschaft erneut Druck auf den Arbeitgeber ausüben, um ihre Forderungen durchzusetzen.

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