Hitzewelle in Griechenland: Akropolis bleibt mittags geschlossen

In Südeuropa und der Türkei ächzen Einheimische sowie Reisende unter der ersten Hitzewelle des Jahres. Diese führt teilweise zu Einschränkungen für Urlauberinnen und Urlauber. Während die Türkei und Zypern bereits Waldbrände bekämpfen müssen, hat Griechenland die Akropolis in Athen über die Mittagsstunden geschlossen.
17345-athen_akropolis_gross
Die Akropolis in Athen bleibt aufgrund der Hitzewelle heute zwischen 12 und 17 Uhr geschlossen.
Bis zu 45 Grad Celsius sollen in einigen griechischen Regionen noch bis zum Freitag erreicht werden, für viele Urlaubsgebiete wie Kreta, die Kykladeninseln Santorini, Mykonos und Paros sowie die Halbinsel Peloponnes werden mindestens 40 Grad erwartet. Der Grund für die Extremtemperaturen liegt in heißer Luft, die aus Nordafrika heranzieht und auch in den Nächten keine Abkühlung ermöglicht. So sinkt das Quecksilber derzeit laut Tagesschau in Athen nachts kaum unter 30 Grad. Um Besucherinnen und Besucher zu schützen, hat das griechische Kulturministerium die Akropolis in den Mittags- und frühen Nachmittagsstunden schließen lassen. Am heutigen Donnerstag bleibt das Wahrzeichen zwischen 12 und 17 Uhr für Besichtigungen gesperrt, bei Bedarf wird die Maßnahme für weitere Tage verlängert.
 
Waldbrände auch in der Türkei und auf Zypern
 
Mit den hohen Temperaturen steigt auch die Waldbrandgefahr in den südlichen Urlaubsländern. In Griechenland werden Drohnen zur Überwachung der besonders gefährdeten Flächen eingesetzt, in den zentralen Regionen des Landes wurden bereits mehr als 30 Brandherde entdeckt. Auch in der Türkei kämpfen Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen die ersten Waldbrände des Jahres, aktuell gibt es fünf größere Feuer. Auf Zypern wird derzeit von einem großflächigen Brand im Nordosten berichtet. In vier Ortschaften mussten die Bewohnerinnen und Bewohner in Sicherheit gebracht werden. Eine Entspannung der Lage ist erst am Wochenende in Sicht, wenn die Temperaturen laut meteorologischer Vorhersage wieder etwas sinken sollen.
 
Richtiges Verhalten bei großer Hitze
 
Bewegen sich die Temperaturen am Urlaubsort in Richtung der 40-Grad-Marke, sollten sich Touristinnen und Touristen an bestimmte Verhaltensregeln halten. Neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr ist es ratsam, während der besonders heißen Mittags- und Nachmittagszeit Aufenthalte im Freien zu meiden, vom Verweilen in direkter Sonneneinstrahlung wird dringend abgeraten. Im Zuge besonders heftiger Hitzewellen öffnen viele Städte und Gemeinden öffentliche klimatisierte Räume, wo beispielsweise während eines Stadtbummels vorübergehende Abkühlung geboten wird. Auf Alkohol und Koffein sollte möglichst verzichtet werden, auch körperliche Aktivität im Freien ist während hoher Temperaturen zu unterlassen.