Ihr Browser wird nicht mehr unterstützt.
Damit Sie auch weiterhin schnell und sicher auf CHECK24 vergleichen
können, empfehlen wir Ihnen einen der folgenden Browser zu nutzen.
Trotzdem fortfahren
  • Reisen
  • Nachrichten
  • Teneriffa plant Touristensteuer – San Miguel de Abona kündigt Einführung an

Teneriffa plant Touristensteuer – San Miguel de Abona kündigt Einführung an

Die Diskussion um eine Touristensteuer auf Teneriffa wird konkreter: Mit San Miguel de Abona hat sich erstmals eine Gemeinde offiziell für die Einführung einer Abgabe ausgesprochen. Bürgermeister Arturo González betonte, dass Touristinnen und Touristen künftig einen fairen Beitrag für die Nutzung öffentlicher Dienstleistungen leisten sollten. Der Präsident der Hotelvereinigung Ashotel, Jorge Marichal, bestätigte, dass die Branche für Gespräche bereit sei – solange die Einnahmen sinnvoll eingesetzt würden.

8276-spanien-teneriffa-gross
San Miguel de Abona auf Teneriffa plant als erste Gemeinde eine Touristensteuer – Urlaub könnte teurer werden.

Laut lokalen Medien plant San Miguel de Abona im Süden von Teneriffa, sich an den bereits diskutierten Modellen einer Kurtaxe oder Touristensteuer auf Gran Canaria zu orientieren. Dort sollen die Einnahmen aus der Steuer in Umweltschutz, Verkehrsprojekte und den Erhalt des Kulturerbes fließen. Details zu den Kosten für Urlauberinnen und Urlauber sind auf Teneriffa noch offen. Die Pläne sehen aber vor, die Steuer pro Nacht und Person zu erheben. Auch Zugangsbeschränkungen für Naturgebiete wie bereits für den Teide-Nationalpark ab 2026 vorgesehen, sind im Gespräch. Reisende sollten sich daher künftig über mögliche Zusatzkosten und Besuchsregelungen auf Teneriffa informieren.

 

Was müssen Teneriffa-Reisende jetzt wissen?

Aktuell wird noch über die genaue Ausgestaltung der Steuer beraten. Urlauberinnen und Urlauber müssen derzeit noch keine zusätzlichen Gebühren zahlen. Wer jedoch künftig eine Reise nach Teneriffa plant, sollte die Entwicklungen im Auge behalten. Besonders Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen und anderen Unterkünften könnten teurer werden. Ziel der Maßnahme ist es, den Massentourismus nachhaltiger zu gestalten und die Inselinfrastruktur zu entlasten.