Hermanneum: Neue Erlebniswelt am Hermannsdenkmal eröffnet

Am Hermannsdenkmal in Detmold ist eine neue Attraktion hinzugekommen: Ministerpräsident Hendrik Wüst hat das Hermanneum, ein modernes Besucherzentrum, feierlich eröffnet. Jährlich besuchen mehr als 500.000 Reisende das Denkmal. Mit digitalen Anwendungen und einem Kino wird die Geschichte des Bauwerks und des Cheruskerfürsten Arminius multimedial vermittelt. Das Projekt kostete 2,6 Millionen Euro und gilt als Highlight für den Tourismus in der Region.
20083-hermannsdenkmal-im-teutoburger-wald
Das neue Hermanneum macht Geschichte am Hermannsdenkmal erlebbar.
Das Hermanneum am Hermannsdenkmal präsentiert die Geschichte des Wahrzeichens auf zeitgemäße Weise. Digitale Technologien wie interaktive Anwendungen und ein Breitwand-Kino lassen die Ereignisse um die Varusschlacht und den Cheruskerfürsten Arminius lebendig werden. Besucherinnen und Besucher können auf der Plattform des Denkmals weiterhin den Ausblick über den Teutoburger Wald genießen.
 
Projekt mit regionaler Unterstützung
 
Die Errichtung des Hermanneums wurde vom Landesverband Lippe initiiert und mit 2,6 Millionen Euro durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Ziel ist es, das Hermannsdenkmal als Ort der historischen Bildung und als touristisches Highlight weiter zu etablieren. Ministerpräsident Hendrik Wüst bezeichnete das Projekt als „Leuchtturm für die Region“.
 
Symbol für Frieden und Völkerverständigung
 
Das Hermannsdenkmal, das an den Sieg über die Römer in der Varusschlacht erinnert, steht heute auch als Mahnmal für Frieden und Völkerverständigung. Mit dem Hermanneum wurde ein modernes Museum geschaffen, das den Bildungsauftrag des Denkmals aufgreift und zugleich für Reisende aller Generationen attraktiv gestaltet wurde.
 
Quelle: dpa