Hitzewelle in Thailand: Was Reisende jetzt beachten sollten

Thailand erlebt derzeit eine der schwersten Hitzewellen der vergangenen Jahre. In mehreren Landesteilen klettern die Temperaturen auf über 40 Grad, in Spitzen sogar auf bis zu 43 Grad. Die Behörden warnen vor ernstzunehmenden Gesundheitsgefahren und fordern die Bevölkerung sowie Touristinnen und Touristen zur Vorsicht auf.

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In Thailand herrschen derzeit Temperaturen über 40 Grad - Vorsichtsmaßnahmen sind dringend empfohlen.

Die Hitzewelle betrifft nahezu alle Regionen des Landes. In Bangkok und anderen zentralen Provinzen werden Höchstwerte zwischen 37 und 43 Grad erreicht, während im Norden und Nordosten stellenweise sogar 44 Grad möglich sind. Besonders belastend ist die Kombination aus intensiver Sonneneinstrahlung und hoher Luftfeuchtigkeit, die den menschlichen Körper stark beansprucht.

Der thailändische Wetterdienst macht eine Kombination aus saisonalen Tiefdrucksystemen und einer ungewöhnlich schwachen Luftzirkulation für die Extremwerte verantwortlich. Die Wetterlage könnte sich bis Mitte April fortsetzen, wodurch auch Auswirkungen auf den Songkran-Feiertag möglich sind.

 

Behörden warnen vor Gesundheitsrisiken

Die thailändische Gesundheitsbehörde warnt eindringlich vor den gesundheitlichen Folgen der Hitze. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen. Bereits ab 40 Grad Körpertemperatur kann es zu einem Hitzschlag kommen, der im schlimmsten Fall tödlich verläuft.

Reisenden wird geraten, körperliche Anstrengungen im Freien möglichst zu vermeiden, viel Wasser zu trinken und sich in klimatisierten Räumen aufzuhalten. Leichte Kleidung, eine Kopfbedeckung und Sonnenschutz sind dringend empfohlen. Wer keine Klimaanlage hat, sollte öffentliche Gebäude wie Einkaufszentren, Bibliotheken oder Hotels aufsuchen, in denen Kühlung verfügbar ist.

 

Hitze und Regen zugleich: Unbeständiges Wetter

Trotz der Rekordhitze wurden für neun Provinzen im Süden und Südosten Thailands gleichzeitig Regenfälle und lokale Gewitter vorhergesagt. In den betroffenen Regionen müssen sich Reisende nicht nur auf hohe Temperaturen, sondern auch auf plötzliche Wetterumschwünge und starke Winde einstellen. Besonders an den Küsten kann es zu gefährlichem Seegang kommen. Reisende sollten sich regelmäßig über die aktuelle Wetterlage informieren und flexible Tagespläne erstellen.