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Indien: E-Zigaretten per Gesetz verboten

München, 22.01.2020 | 10:04 | lvo

Gut zu wissen: Sollte eine Reise nach Indien auf dem Programm stehen, lassen Urlauber ihre E-Zigarette besser zuhause in Deutschland. Wie das Auswärtige Amt berichtet, sind die elektrischen Vaporizer per Gesetz in dem Land verboten. Bei Besitz und Handel ist mit hohen Geldstrafen zu rechnen.


Mann hält E-Zigarette und Zigaretten in den Händen.
Besitz, Gebrauch und Handel von E-Zigaretten sind in Indien verboten.
Wer gern elektrische Zigaretten dampft, muss sich beim Urlaub in Indien zurücknehmen. Bereits seit Ende 2019 sind Vaporizer auf dem Subkontinent verboten – das gilt sowohl für den simplen Besitz und Gebrauch der E-Zigarette als auch für den Handel damit. Bei Zuwiderhandlungen ist eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Rupien (etwa 1.265 Euro) – oder beides – zu erwarten. Wer mehrfach mit Vaporizer erwischt wird, muss sogar mit fünf Jahren Haft beziehungsweise 500.000 Rupien (6.335 Euro) als Strafe rechnen.

Hintergrund des Verbots in Indien ist das Risiko für die Gesundheit junger Nutzer von E-Zigaretten. In manchen Bundesstaaten des Subkontinents sind im Zuge dessen auch Alkoholverbote auferlegt worden. So ist Alkohol in einigen Provinzen ausschließlich für medizinische Zwecke erlaubt, in anderen Regionen liegt das Mindestalter für den Alkoholkonsum zwischen 18 und 25 Jahren.

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