Sie sind hier:

Indien: Weiterhin Engpässe beim Bargeld

München, 01.12.2016 | 11:08 | hze

Auch drei Wochen nachdem die Regierung in Neu-Delhi alle 500- und 1.000-Rupien-Scheine aus dem Verkehr gezogen hat, kommt es in Indien weiterhin zu Engpässen bei der Bargeldversorgung. Wie das Auswärtige Amt (AA) am Mittwoch in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für das Land mitteilte, können alte Rupien-Scheine mittlerweile nur noch auf Bankkonten eingezahlt und nicht mehr gegen neues Bargeld getauscht werden. Der Wechsel zurück in ausländische Devisen sei nur noch bis maximal 5.000 Rupien möglich. Dies entspricht nach aktuellem Kurs rund 69 Euro oder 73 US-Dollar (Stand: 1. Dezember).


Geldautomat Kreditkarte
In Indien ist nach wie vor das Bargeld knapp. An Automaten können nur sehr Begrenzte Mengen abgehoben werden.
Auch an Geldautomaten können laut dem deutschen Auslandsdienst nur sehr begrenzte Beträge von maximal 2.500 Rupien (rund 34,5 Euro) abgehoben werden. Mit ausländischen Kreditkarten seien gelegentlich Transaktionen von bis zu 10.000 Rupien (ca. 138 Euro) möglich. Dies betreffe auch den Umtausch von Euro- oder Dollarnoten in (neue) Rupien. Das AA warnt daher auch weiterhin vor erheblichen Engpässen bei der Bargeldversorgung und langen Wartezeiten an Bankschaltern sowie Geldautomaten. Reisende sollen dies laut Auswärtigem Amt bei ihrer Reiseplanung berücksichtigen und gegebenenfalls auf bargeldlose Zahlungsmittel zurückzugreifen. Die Nutzung internationaler Kreditkarten sei nach bisherigen Erfahrungen weiterhin uneingeschränkt möglich.

Indiens Premierminister Narendra Modi hatte am Abend des 9. Novembers überraschend erklärt, dass in Indien alle 500- und 1.000-Rupien-Scheine ab sofort ungültig seien. Bereits am Folgetag begannen die Banken mit der Ausgabe neuer 500er-Scheine, die 1.000-Rupien werden hingegen durch brandneue 2.000er-Banknoten ersetzt. Mit der Maßnahme will die Regierung in Neu-Delhi nach eigene Angaben gegen die massive Korruption und Steuerhinterziehung im Land vorgehen. Nicht gemeldete Geldbeträge seien laut Modi damit über Nacht wertlos geworden, es sei denn, sie werden bei einer Bank gegen Vorlage eines Personalausweises eingezahlt oder umgetauscht.
 

Weitere Nachrichten über Reisen

Edinburgh
10.07.2020

Keine Quarantäne mehr bei Reisen nach England und Schottland

Nach England schafft auch Schottland die Quarantänepflicht ab dem 10. Juli ab. Reisende müssen sich nur noch in Wales und Nordirland in Isolation begeben.
Finnland
10.07.2020

Finnland erlaubt Einreise ab 13. Juli

Finnland empfängt ab dem 13. Juli wieder ausländische Besucher. Das nordische Land hebt die Reisebeschränkungen dann für zahlreiche europäische Staaten auf.
Palma de Mallorca
10.07.2020

Mallorca erlässt Maskenpflicht in der Öffentlichkeit

Die balearischen Inseln verschärfen ab dem 13. Juli die Maskenpflicht. Der Mund-Nase-Schutz muss dann fast überall im öffentlichen Raum getragen werden.
Ägypten: Sharm el Sheikh Nuweiba Taba
09.07.2020

Ägypten: Urlauber-Hotline für Corona-Infos

Urlaubern in Ägypten steht künftig eine Info-Hotline zur Verfügung. Darüber erhalten Touristen sowohl Angaben zu Corona-Regelungen als auch Informationen über Öffnungszeiten und mehr.
Strand mit Palme
08.07.2020

Südsee: Tahiti öffnet ab 15. Juli die Grenzen

Das Südseeparadies Tahiti begrüßt ab dem 15. Juli wieder internationale Urlauber. Dann entfällt auch die Quarantänepflicht.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.