Jetzt Punkteteilnehmer werden: 5 € sichern
Ihr Browser wird nicht mehr unterstützt.
Damit Sie auch weiterhin schnell und sicher auf CHECK24 vergleichen
können, empfehlen wir Ihnen einen der folgenden Browser zu nutzen.
Trotzdem fortfahren
Sie sind hier:

Jakarta: Indonesien verlegt seine Hauptstadt

München, 13.08.2019 | 10:15 | lvo

Indonesiens Hauptstadt zieht um. Statt wie bislang in Jakarta auf der Insel Java soll der Regierungssitz künftig auf der Insel Borneo liegen. Grund für die Verlegung sind laut der Deutschen Welle Verkehrsprobleme und Naturkatastrophen. Der Umzug soll ab 2024 in die Wege geleitet werden.


Indonesien: Jakarta
Jakarta soll künftig nicht mehr die Hauptstadt von Indonesien sein.
Was zunächst kurios klingt, ist gar nicht so abwegig: Bei dem Umzug handelt es sich nicht um den kompletten Abriss und Wiederaufbau einer Zehn-Millionen-Metropole. Jakarta als Stadt bleibt weiterhin bestehen, die Hauptstadt Indonesiens soll künftig lediglich eine andere sein. Dazu werden Regierung und Parlament aus der Stadt auf Java abgezogen. Im Gespräch als neue Hauptstadt sind insbesondere die Provinzstädte Palangkaraya und Balikpapan auf Borneo. Welche der Städte auf der zwischen Brunei, Indonesien und Malaysia geteilten Insel den Hauptstadtzuschlag erteilt bekommt, ist noch unklar.

Jakarta kämpft bereits seit langem mit den Problemen der Übervölkerung. Im Großraum leben 30 Millionen Menschen, täglich sind die Verkehrsprobleme enorm, es kommt zu Staus und Smog. Zudem wird die Mega-Metropole immer wieder von Naturkatastrophen wie Erdbeben heimgesucht und droht, bei weiter ansteigendem Meeresspiegel zu versinken. Verschärft wird die Lage dadurch, dass sich der Boden wegen einer zu hohen Entnahme von Grundwasser weiter absenkt. Bereits jetzt liegen 40 Prozent der Fläche Jakartas unter dem Meeresspiegel. Der indonesische Bauminister Basuki Hadimuljono versicherte, dass diese Probleme in der künftigen Hauptstadt nicht auftreten werden. Es solle eine technologisch hochmoderne „smarte Wald-Stadt“ entstehen, die der Regenwaldinsel Borneo keinen Schaden zufügen werde.

Weitere Nachrichten über Reisen

Neuseeland Gebirgszug und See
27.07.2021

Neuseeland stoppt Reiseblase mit Australien

Neuseeland hat die quarantänefreie Einreise aus Australien vorerst gestoppt. Für mindestens acht Wochen bleibt die Reiseblase mit dem Nachbarstaat ausgesetzt, in dem es neue Virusausbrüche gibt.
Südafrika: Kapstadt Western Cape
27.07.2021

Südafrika: Lockerung der Corona-Maßnahmen dank sinkender Fallzahlen

Südafrika hat einige der strengen Corona-Beschränkungen im Land gelockert. So ist das Reisen zwischen den Provinzen wieder erlaubt.
Mykonos Windmühlen
27.07.2021

Griechenland: Lockdown auf Mykonos aufgehoben

Griechenland hat den kurzzeitigen Lockdown auf der beliebten Insel Mykonos wieder beendet. Dort galt nach steigenden Corona-Fallzahlen für neun Tage eine nächtliche Ausgangssperre.
Malediven Addu Atoll
26.07.2021

Malediven: Test oder Impfung Pflicht für Hotelgäste auf bewohnten Inseln

Seit dem 26. Juli muss auf den Malediven für den Check-in in eine touristische Unterkunft ein negativer Corona-Test oder ein Impfnachweis erbracht werden. Dies gilt nur für bewohnte Inseln.
Kroatien Istrien
26.07.2021

Kroatien beschränkt Gültigkeit von Corona-Impfungen

Kroatien erkennt für die Einreise nur noch Impfbescheinigungen an, die nicht älter als 210 Tage sind. Gezählt wird die knapp siebenmonatige Frist ab dem Erhalt der letzten Impfdosis.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.