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Indonesien schließt beliebte Insel Komodo

München, 02.04.2019 | 09:25 | lvo

Mehr als 120.000 Touristen besuchen jedes Jahr die Insel Komodo wegen ihrer berühmten Bewohner: Es ist die Heimat der Komodowarane, der nach dem Eiland benannten Riesenechsen. Um die sensiblen Tiere zu schützen, hat das südostasiatische Land die Insel für ein Jahr gesperrt, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten.


Indonesien: Komodo
Indonesien schließt Komodo, die Heimatinsel der Warane.
Die „Dracheninsel“, wie Komodo auch genannt wird, östlich von Bali wird ab 2020 vollständig geschlossen sein, wie die Regierung in Jakarta beschloss. Demnach soll die Schließung ein Jahr andauern. Zwar gibt es bereits einen Nationalpark, dennoch müssten Natur und Lebewesen noch stärker geschützt werden. Während der Schließungsphase sollen unter anderem neue Bäume gepflanzt werden.

Bereits bisher wurden einige Maßnahmen zur Erhaltung der Tiere und des Gebiets vorgeschlagen. So forderte Viktor Bungtilu Laiskodat, der Gouverneur der indonesischen Provinz Ost-Nusa Tenggara, den Eintritt für einen Besuch der Insel auf 500 US-Dollar (etwa 438 Euro) anzuheben. Derzeit werden Urlaubern 150.000 indonesische Rupien, was etwa neun Euro entspricht, für den Zugang zum Park berechnet. Auf Komodo leben derzeit etwa 3.000 bis 4.000 Tiere der vom Aussterben bedrohten Warane.

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