Indonesien verbietet iPhone 16: Wichtige Hinweise für Reisende

Überraschend strikt hat Indonesien den Verkauf und die Nutzung des iPhone 16 sowie der neuen Apple Watch verboten. Die Entscheidung gründet auf einer nicht vollständig erfüllten Investitionszusage von Apple und dem Nichteinsatz lokaler Komponenten. Reisende, die einen Aufenthalt in Indonesien planen, sollten vorab alternative Geräte in Betracht ziehen, da Kontrollen für diese Apple-Produkte verstärkt zu erwarten sind.
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Die Nutzung des iPhone 16 ist vorerst in Indonesien verboten.
Update vom 13. November, 15:54 Uhr
 
Die Einfuhr und die private Nutzung des iPhone 16 in Indonesien ist erlaubt. Das geht aus verschiedenen Medienberichten hervor, die sich auf ein Statement des indonesischen Industrieministeriums beziehen. Demnach sei nur der Verkauf des iPhone 16 verboten. Urlauberinnen und Urlauber können ihre Apple-Produkte also problemlos mit nach Indonesien und Bali nehmen.

Originalmeldung vom 30. Oktober, 16:20 Uhr

Indonesien hat das iPhone 16 sowie die neueste Apple Watch offiziell für den Verkauf und die Nutzung im Land verboten. Der Grund: Apple hat laut Angaben der indonesischen Regierung eine vertraglich zugesagte Investition von 109 Millionen US-Dollar nicht vollständig geleistet und die Anforderungen für lokal hergestellte Bauteile nicht erfüllt. Diese Maßnahmen sind für eine Zertifizierung notwendig, ohne die das iPhone 16 nicht in Indonesien betrieben werden darf. Das Verbot betrifft dabei nicht nur den Verkauf, sondern auch den Besitz und die Nutzung, sodass sowohl Einheimische als auch Reisende mit strengen Kontrollen rechnen müssen.
 
Worauf Reisende achten sollten
 
Touristinnen und Touristen, die Indonesien besuchen, sollten deshalb auf die Mitnahme eines iPhone 16 oder der neuesten Apple Watch verzichten, um mögliche Probleme bei Kontrollen zu vermeiden. Für längere Aufenthalte über drei Monate ist in Indonesien zudem eine Registrierung der IMEI-Nummer erforderlich. Kurzzeitreisende, die alternative Smartphones verwenden, können in der Regel eine lokale SIM-Karte erwerben und so aufwendige Registrierungsprozesse umgehen.
 
Anforderungen an lokale Produktion und Investitionen
 
Laut dem Industrieministerium Indonesiens hat Apple es versäumt, die festgelegte Quote an lokal produzierten Bauteilen in das iPhone 16 zu integrieren. Um auf dem indonesischen Markt zugelassen zu werden, müssen Smartphones mindestens 40 Prozent lokal produzierte Teile enthalten. Da das iPhone 16 diese Anforderung nicht erfüllt, untersagte das Ministerium den Verkauf des Modells. Zudem hat Apple von der zugesagten Investition bislang nur 95 Millionen Dollar gezahlt, was für die Zertifizierung des iPhone 16 unzureichend ist.