Indonesien: Vulkan Mount Ibu spuckt Feuer

Auf der indonesischen Insel Halmahera hat der Mount Ibu mit einem erneuten Ausbruch die Bevölkerung in Alarmbereitschaft versetzt. Am Mittwochmorgen stieg eine Aschewolke bis zu vier Kilometer in die Höhe. Die Behörden evakuierten Personen, die sich in unmittelbarer Nähe zum Vulkan befanden. Indonesien, das aufgrund seiner Lage auf dem Pazifischen Feuerring zu den vulkanreichsten Ländern der Welt gehört, ist immer wieder von solchen Naturereignissen betroffen.
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Der Mount Ibu auf Halmahera hat erneut eine riesige Aschewolke ausgestoßen. (Symbolbild)
Am Mittwochmorgen brach der Mount Ibu auf der indonesischen Insel Halmahera aus. Bereits in der Vergangenheit war der Vulkan immer wieder aktiv. Die Eruption am Mittwochmorgen dauerte etwa zwei Minuten und stieß eine dichte, graue Aschewolke aus, die laut der indonesischen Vulkanologie-Agentur bis zu vier Kilometer hoch in den Himmel reichte. Die Behörden riefen infolgedessen die höchste Warnstufe aus und begannen noch am Abend mit der Evakuierung von rund 3.000 Bewohnerinnen und Bewohnern in direkter Nähe des Vulkans. Ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde Indonesiens erklärte währenddessen gegenüber Reuters, dass die Lage vor Ort bislang stabil blieb. 
 
Der Pazifische Feuerring
 
Der Mount Ibu gehört zu Indonesiens 127 aktiven Vulkanen und liegt auf dem Pazifischen Feuerring – einer Region, die für ihre hohe seismische Aktivität bekannt ist. So sorgte 2024 etwa der Vulkan Lewotobi Laki-Laki auf der Insel Flores für die eine oder andere Schlagzeile. Die erneute Eruption ist Teil einer Serie von Vulkanausbrüchen, die das Land in den vergangenen Monaten verzeichnet hat.
 
Was sollten Reisende beachten?
 
Die Behörden warnen Anwohnerinnen und Anwohner wie auch Reisende in der Region vor der erhöhten Gefahr durch Aschefall und weitere mögliche Eruptionen. Besonders der Aufenthalt in der Nähe des Vulkans sollte vermieden werden. Touristinnen und Touristen werden weiterhin aufgefordert, sich regelmäßig über die Lage zu informieren und die Hinweise der lokalen Behörden zu befolgen.