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Italien schafft Einreiseregeln zum 1. Juni ab

München, 31.05.2022 | 10:14 | soe

Italien hebt zum 1. Juni alle verbliebenen Einreisebeschränkungen auf. Damit müssen Touristen und Touristinnen ab morgen keine Corona-Impfung, -Genesung oder negativen Test mehr nachweisen, wenn sie in das beliebte Urlaubsland reisen. Die Maskenpflicht im Land gilt nur noch an wenigen Orten und in öffentlichen Verkehrsmitteln.


Italien: Gardasee, Riva del Garda
Italien schafft zum 1. Juni alle Einreiseregeln ab.
Wie das italienische Außenministerium am 30. Mai mitteilte, laufen die derzeit noch geltenden Einreiseregeln zum Monatsende aus und werden ab Juni nicht mehr verlängert. Somit wird der Italien-Urlaub für deutsche Reisende um einiges einfacher: Sie benötigen zum einen für den Grenzübertritt auf der Hinreise keinen 3G-Nachweis mehr, zum anderen durch den Entfall der deutschen Einreiseregeln auch nicht bei der Rückreise. Die Registrierungspflicht in Italien entfällt ebenfalls, das Einreiseformular muss bereits seit dem 1. Mai nicht mehr ausgefüllt werden.
 
Maskenpflicht im Flugzeug gilt weiter
 
Auch im öffentlichen Leben hat Italien die Corona-Beschränkungen bereits weitgehend gelockert. So herrscht die Maskenpflicht nur noch in Kinos, Theatern und geschlossenen Sportstätten, außerdem in öffentlichen Verkehrsmitteln. Dies gilt zunächst bis zum 15. Juni. Reisende sollten deshalb stets einen Mund-Nase-Schutz mit sich führen. Auch im Flugzeug auf dem Weg nach Italien und zurück bleibt die Pflicht zum Masketragen vorerst in Kraft: Sowohl im deutschen Infektionsschutzgesetz als auch in der italienischen Verordnung ist die Maskenpflicht an Bord der Flieger verankert. Dafür kann das Utensil in Italien beispielsweise beim Einkaufen in Supermärkten und anderen Geschäften weggelassen werden.
 
Mehr als 80 Prozent vollständig geimpft
 
Anfang 2020 war Italien der erste europäische Staat, in dem sich das Coronavirus stark ausbreitete. In der Folge verhängte das Land sehr strenge Maßnahmen und forderte unter anderem von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen einen 3G-Nachweis zum Betreten ihres Arbeitsplatzes. Daraufhin entschieden sich die meisten Italiener und Italienerinnen zur Impfung: Mit Stand zum 29. Mai gelten 80,5 Prozent der impfbaren Bevölkerung als vollständig geimpft, 68,1 Prozent haben bereits mindestens eine Auffrischungsdosis erhalten.

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