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Italien stoppt Öffnung der Skigebiete wegen Corona-Mutationen

München, 15.02.2021 | 09:02 | cge

Die Regierung Italiens verlängert das coronabedingt geltende Wintersportverbot für Freizeitsportler. Damit bleiben italienische Skigebiete auch weiterhin geschlossen. Die neue Regelung gilt bis zum 5. März 2021.


Wintersportler sollten für den Ernstfall auch einen entsprechenden Versicherungsschutz haben.
Italien stoppt die Öffnung der Skigebiete.
Ursprünglich sollten die Skigebiete in den gelben Zonen Italiens zum 15. Februar ihren Betrieb wiederaufnehmen dürfen. In gelben Zonen wird das Corona-Risiko als mäßig eingestuft. Hierzu gehören unter anderem die Lombardei, das Aostatal und Venetien. In Regionen der roten und orangenen Zone, wie Südtirol, Ligurien und Trentino, war grundsätzlich keine Öffnung vorgesehen. Am 14. Februar verlängerte nun jedoch Gesundheitsminister Roberto Speranza das in Italien bestehende Verbot für den Wintersport von Freizeitsportlern. Der Grund für diese Anordnung ist das erhöhte Risiko durch die kursierenden Virusmutationen. Insbesondere die britische Variante vergrößert die Gefahr für steigende Neuinfektionszahlen. Diese gilt als deutlich ansteckender als der ursprüngliche Erreger.
 
Reisen nach Italien

Die Einreise nach Italien ist aus Deutschland grundsätzlich erlaubt. Ankömmlinge müssen eine Einreiseerklärung sowie ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen. Der PCR- oder Antigentest darf maximal 48 Stunden alt sein. Einreisende ohne negatives Testergebnis müssen sich in Quarantäne begeben. In Italien sind aktuell zahlreiche Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Kraft. So ist es unter anderem verboten, ohne triftigen Grund innerhalb Italiens in andere Regionen zu reisen. Das Land Italien wurde zudem aufgrund des jeweiligen Infektionsgeschehens in Zonen kategorisiert: Gelb, Orange und Rot. Für jede dieser Klassifizierung gibt es entsprechende Corona-Maßnahmen durch das italienische Gesundheitsministerium.
 
Lage in Italien

Italien ist stark von COVID-19 betroffen. Der Stiefelstaat wird seit dem 8. November durch das Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das südeuropäische Land.

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