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Jamaika: Verbot von Plastikprodukten ab 2019

München, 19.09.2018 | 15:26 | hze

Karibikurlauber müssen sich ab dem kommenden Jahr umgewöhnen, denn Jamaika hat einige grundlegende Verbote beschlossen, die bereits 2019 in Kraft treten sollen. So berichten mehrere Medien unter Berufung auf die deutsche Presseagentur (dpa), dass der Karibikstaat ab Januar 2019 den Gebrauch und die Verbreitung von Plastiktüten, -strohhalmen und -flaschen sowie Styropor-Verpackungen für Essen verbieten will.


Jamaika
Damit die Traumstrände Jamaikas auch in Zukunft so schön bleiben, verbietet der Karibikstaat ab 2019 viele Einwegartikel und Verpackungen aus Plastik.
Damit will das Urlaubsparadies vor allem der fortschreitenden Vermüllung seiner Strände entgegenwirken, wegen derer viele Touristen überhaupt in das Land reisen. Zusätzlich teilte Jamaikas Umweltbehörde NEPA via Twitter mit, eine Aufklärungskampagne zum nachhaltigeren und gewissenhafteren Umgang mit Produkten und Verpackungen aus Kunststoff starten zu wollen.

Wie schwerwiegend das Problem der Verschmutzung des Ozeans in der Karibik mittlerweile ist, zeigte unter anderem ein Aktionstag gegen Müll an der Küste Jamaikas. Binnen eines Tages sammelten freiwillige Helfer laut der Naturschutzorganisation JamaiKa Environment Trust rund 73 Tonnen Plastikmüll. Auch in der Dominikanischen Republik machte im Juli der Montesinos Strand in der Hauptstadt Santo Domingo weltweit traurige Schlagzeilen. Nachdem sich ein Video von angeschwemmten Müllbergen im Internet verbreitet hatte, ordneten die Behörden die Reinigung an und beseitigte in sechs Tagen mehr als 60 Tonnen Unrat.

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