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Kanaren: Gran Canaria sinkt auf Warnstufe 3

München, 04.03.2022 | 12:58 | soe

Auf den Kanaren entspannt sich die Corona-Lage weiter. In dieser Woche wird Gran Canaria von Warnstufe 4 auf Level 3 herabgestuft, damit befindet sich nun keine der Kanareninseln mehr auf der höchsten Warnstufe. Zudem werden ab dem 7. März die Kapazitätsbeschränkungen für Veranstaltungen im Kultur- und Sportbereich aufgehoben.


Spanien: Gran Canaria Maspalomas
Gran Canaria sinkt in dieser Woche auf die Corona-Warnstufe 3.
Zu verdanken hat Gran Canaria die gelockerte Einstufung vor allem einer Verbesserung der medizinischen Versorgungslage. So sank auf der Insel sowohl die Belegungsrate der Normalstationen, als auch diejenige der Intensivstationen mit Corona-Patienten auf jeweils ein mittleres Niveau. Auch auf dem gesamten Archipel ging die Hospitalisierungsrate zurück, so verringerte sich die Belegung der konventionellen Betten um 26 Prozent und die Auslastung der Intensivbetten um 14 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Abgesehen von Gran Canaria behalten dennoch alle Inseln ihre bisherige Einstufung bei, so verharrt Lanzarote auf Stufe 2 und Teneriffa, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro verbleiben auf Warnstufe 3.
 
Veranstaltungen mit unbeschränkter Kapazität
 
Darüber hinaus haben die kanarischen Behörden beschlossen, die Rückkehr zum normalen Leben durch eine weitere Lockerung der Corona-Maßnahmen fortzuführen. Ab dem 7. März um 0 Uhr dürfen kulturelle und sportliche Aktivitäten wieder mit 100 Prozent ihrer möglichen Auslastung durchgeführt werden, dies gilt sowohl für Innen- als auch für Außenbereiche und für alle Inseln auf den Warnstufen 1 bis 3. Die Regelung soll zunächst bis zum 30. April in Kraft bleiben, mit einer Option auf Verlängerung.
 
Corona-Lage auf den Kanaren
 
Insgesamt verzeichnen die Kanaren wieder einen Anstieg der Infektionsfälle, zwischen dem 22. und dem 28. Februar erhöhte sich die Anzahl neuer Ansteckungen im Vergleich zur Vorwoche um 44,6 Prozent. Da die Verläufe der Krankheit jedoch generell weniger schwer sind und seltener zu Einweisungen ins Krankenhaus führen, halten die kanarischen Behörden dennoch an ihrem Lockerungskurs fest. Wird die Pandemie-Entwicklung in ganz Spanien betrachtet, sinkt die Infektionskurve weiterhin stetig und hat mit Stand zum 4. März eine Sieben-Tage-Inzidenz von 273,9 erreicht.

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