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Kanaren: Unwetter der Warnstufe Gelb ausgerufen

München, 04.02.2021 | 09:38 | rpr

Auf den Kanaren werden ab dem 4. Februar starke Unwetter erwartet. Neben Starkregen und Windböen soll es in den Gipfelregionen auch zu Schneefällen kommen. Das Unwetter, welches von Nordwesten über den Archipel zieht, soll der staatlichen Wetteragentur AEMET zufolge auch am Folgetag andauern.


Zyklon_Sturm_Wind_Tropensturm_Taifun
Auf großen Teilen der Kanaren wurde die Unwetterwarnstufe Gelb ausgerufen.
Während in den tieferen Regionen des Archipels starke Regenfälle erwartet werden, sieht die Wetterprognose für die Gipfelregionen Schneefall voraus. Die durchschnittlichen Höchst- als auch Tiefsttemperaturen sollen stellenweise um bis zu sechs Grad niedriger ausfallen als gewöhnlich. Demnach werden in den Küstenregionen Temperaturen um die 20 Grad erwartet. In den mittleren Lagen fallen die Temperaturen auf rund zehn Grad. In den Gipfelregionen von Teneriffa und La Palma soll es sogar zu Frost kommen. Auch auf Gran Canarias höchstem Punkt ist mit Frost und Schnee zu rechnen.
 
Starkregen und Sturmböen auf den Kanaren
 
Aufgrund von Starkregen und Sturmböen gab AEMET bereits die Warnstufe Gelb heraus. Für La Palma, El Hierro und Teneriffa gilt diese bereits seit 9 Uhr, auf Gran Canaria wurde die Warnstufe auf 14 Uhr und auf La Gomera auf 15 Uhr angesetzt. Fuerteventura erwartet das Unwetter ab etwa 18 Uhr. Die Warnstufe gilt hier bis zunächst Freitag, den 5. Februar, bis 23:59 Uhr. Laut AEMET werden pro Stunde etwa 15 Liter Niederschlag je Quadratmeter erwartet. Des Weiteren können Sturmböen in nördlichen Regionen eine Geschwindigkeit von bis zu 80 Kilometer pro Stunde erreichen, in südlichen Teilen bis zu 70 Stundenkilometer. Lanzarote ist von der Unwetterwarnung aktuell nicht betroffen.
 
Vorbereitung auf Unwetter
 
Bereits Anfang Januar kam es auf den Kanaren zu starken Unwettern. Wie die Fuerteventurazeitung berichtet, seien Einwohner des Archipels gut beraten, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Das Überprüfen der Abläufe an Terrassen und Dächern sei eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vorbereitung. Des Weiteren sei auch darauf zu achten, wo das Auto über diesen Zeitraum geparkt werden sollte – von Senken ist dabei abzusehen.

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