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Kanarische Inseln: Großproteste gegen Massentourismus am 18. Mai angekündigt

Unter dem Motto „Canarias tiene un límite“ („Die Kanaren haben eine Grenze“) planen zahlreiche Organisationen am 18. Mai 2025 Proteste gegen den Massentourismus auf den Kanarischen Inseln. Die Demonstrationen richten sich gegen die negativen Auswirkungen des Tourismus auf Umwelt, Wohnraum und Lebensqualität. Während die Veranstalter betonen, dass sich die Demonstrationen nicht gegen Touristinnen und Touristen richten, sollten Urlauberinnen und Urlauber die Lage vor Ort im Blick behalten und stark frequentierte Plätze an diesem Tag möglichst meiden.

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Auf mehreren Kanarischen Inseln sind am 18. Mai Demonstrationen gegen Massentourismus geplant.

Geplant sind am 18. Mai 2025 Kundgebungen auf allen großen Kanarischen Inseln, darunter Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro. Zu den Versammlungsorten gehören zentrale Plätze in den Inselhauptstädten und beliebten Ferienorten, etwa die Plaza Weyler in Santa Cruz de Tenerife und das Auditorio Alfredo Kraus in Las Palmas de Gran Canaria. Die Initiativen wollen mit den Protesten auf Probleme wie steigende Mieten, Wasserknappheit, Umweltbelastungen und eine Übernutzung der Infrastruktur aufmerksam machen. Besonders der begrenzte Wohnraum für Einheimische und der Druck auf Naturgebiete stehen im Fokus der Kritik. Die Organisatoren rechnen mit mehreren tausend Teilnehmenden.

 

Das sollten Reisende am 18. Mai beachten

Reisende, die an diesem Tag auf den Kanaren unterwegs sind, sollten stark frequentierte Plätze und das unmittelbare Umfeld der Kundgebungen möglichst meiden oder zeitlich flexibel planen. Diverse Reiseveranstalter informieren bereits vor Ort und passen Ausflugsprogramme an, um die betroffenen Bereiche zu umgehen. Wer selbstständig unterwegs ist, sollte tagesaktuelle Hinweise der lokalen Medien oder der Unterkunft beachten. Auch wenn die Proteste friedlich angekündigt sind, können Verkehrsbehinderungen oder Wartezeiten im öffentlichen Raum nicht ausgeschlossen werden. Für Urlauberinnen und Urlauber bleibt der restliche Aufenthalt auf den Kanaren davon unberührt, die Veranstalter betonen, dass sich die Aktionen für mehr Nachhaltigkeit und nicht gegen den Tourismus an sich richten.