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Kenia und Tansania testen Reisende auf Ebola

München, 14.05.2018 | 11:27 | hze

Reisende nach Kenia müssen aktuell damit rechnen, sowohl am Jomo Kenyatta International Airport Nairobi als auch an den Landgrenzen Busia und Malaba auf Ebola untersucht zu werden. Auch Tansania testet auf die Krankheit. Laut Auswärtigem Amt (AA) sind Temperaturscans für alle Besucher Pflicht. Damit soll eine Ausbreitung der gefährlichen Viruskrankheit verhindert werden, die aktuell in der Demokratischen Republik Kongo grassiert.


Auswärtiges Amt Schriftzug mit Bundesadler
Bei Reisenden nach Kenia wird vorsorglich die Körpertemperatur gescannt, um eine mögliche Ebolaausbreitung zu verhindern. © Auswärtiges Amt
Neben der Prüfung auf erhöhte Körpertemperatur werden Reisende laut AA gegebenenfalls weiteren Befragungen und Untersuchungen unterzogen. Sollte sich dabei der Verdacht auf eine Ansteckung mit Ebola erhärten, sei zudem von erweiterten Maßnahmen auszugehen. Betroffene Personen könnten demnach etwa unter Quarantäne gestellt werden.

Mit diesen Maßnahmen soll eine erneute Ausbreitung von Ebola verhindert werden. Zuletzt hatte sich die hochansteckende Viruskrankheit 2014 und 2015 zu einer länderübergreifenden Pandemie ausgeweitet, der laut Weltgesundheitsorganisation allein in Westafrika mehr als 11.000 Menschen zum Opfer gefallen waren. Da eine erhöhte Körpertemperatur eines der frühsten Ebola-Symptome ist, soll eine Ausbreitung in andere Länder durch Körpertemperaturscans an Grenzübergängen verhindert werden.

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