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Notstand auf Kreta nach schweren Unwettern

München, 10.04.2019 | 09:11 | lvo

Wieder sorgen schwere Unwetter auf Kreta für Probleme. Am Montag, 8. April, wurde auf der griechischen Urlaubsinsel der Notstand ausgerufen. Von den Überschwemmungen ist insbesondere der Osten Kretas betroffen. Reisende müssen vielerorts mit massiven Unterbrechungen des Reiseverkehrs rechnen.


Regentropfen auf Pfütze
Massive Regenfälle haben auf Kreta zur Ausrufung des Notstandes geführt.
Schwere Regenfälle haben für Chaos auf der ägäischen Insel gesorgt. Am Mittwoch stehen große Teile Kretas unter Wasser, besonders die Touristenstädte Ierapetra und Sitia sind betroffen. Urlauber in Hotels und Pensionen müssen mit Einschränkungen wegen der Überschwemmungen rechnen. Auch wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, sollte Vorsicht walten lassen: Viele Straßen wurden überflutet und Brücken beschädigt oder zerstört. Vereinzelt fielen in kurzer Zeit bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Hinzu kamen Sturmböen über 80 Kilometer in der Stunde.

Bereits mehrfach in diesem Winter hatte Starkregen Kreta in Mitleidenschaft gezogen. Zuletzt wurde der Notstand Ende Februar ausgerufen. Dabei kam es insbesondere zu Einschränkungen des Straßenverkehrs. Rund um den Ferienort Chania wurden zehn Brücken zerstört, was einige Orte unzugänglich machte. Auch die kretische Hauptstadt Heraklion war betroffen. Vielerorts kam es zu Erdrutschen, Stromausfällen und Evakuierungen.

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