Kuba und Jamaika: Tropensturm Rafael mit möglichen Hurrikanbedingungen

Tropensturm Rafael, der sich derzeit über dem Karibischen Meer intensiviert, könnte in den kommenden Tagen die Westküste Kubas und die Cayman-Inseln erreichen. Meteorologen und Behörden warnen vor schweren Regenfällen, starken Winden und Sturmfluten in den betroffenen Gebieten. Die Bevölkerung und Reisende werden aufgefordert, den Anweisungen der Behörden zu folgen und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
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Tropensturm Rafael wird in Kuba und Jamaika erwartet.
Update vom 7. November, 10:03 Uhr
 
Der Hurrikan Rafael hat Kuba erreicht und auf der Insel einen großflächigen Stromausfall verursacht. Zehntausende Menschen wurden aus den gefährdeten Gebieten evakuiert. Der Wirbelsturm traf mit der Stärke 3 auf die Südwestküste des Landes und überquert den Westen Kubas.

Originalmeldung vom 5. November, 10:59 Uhr

Tropensturm Rafael bewegt sich auf die Karibikinseln zu und gewinnt dabei an Intensität. Der Sturm zieht mit einer Geschwindigkeit von 19 Kilometern pro Stunde in nordwestlicher Richtung und könnte in den kommenden 24 bis 36 Stunden Hurrikanstärke erreichen. Sein Zentrum liegt derzeit etwa 170 Kilometer südsüdwestlich von Kingston, Jamaika, und 480 Kilometer südöstlich von Grand Cayman. Die kubanischen Behörden haben für die westlichen Provinzen eine Alarmphase ausgerufen, da am Mittwoch Hurrikanbedingungen erwartet werden.
 
Hinweise für Reisende
 
Reisende auf Kuba und Jamaika sollten sich auf Einschränkungen im Flugverkehr und bei Ausflügen einstellen. Reiseveranstalter wie Tui und Dertour haben in beiden Ländern vorsorglich Ausflüge abgesagt und Routen angepasst, um die Sicherheit ihrer Gäste zu gewährleisten. In enger Abstimmung mit den lokalen Behörden werden Reisepläne fortlaufend an die aktuellen Wetterbedingungen angepasst.
 
 
Vorbereitungen auf Kuba und Jamaika
 
Meteorologinnen und Meteorologen sowie Behörden rechnen mit starken Winden, hohen Wellen und heftigen Regenfällen in den westlichen Provinzen Kubas, darunter Matanzas, Mayabeque, Havanna, Artemisa und Pinar del Río. Auch die Sondergemeinde Isla de la Juventud könnte betroffen sein. Personen vor Ort werden aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und sich über offizielle Medien zu informieren. Auch auf Jamaika sind erste Sturmwarnungen ausgerufen worden.