London: U-Bahn-Streik sorgt an Silvester für massive Einschränkungen

In London steht am 31. Dezember 2024 ein 24-stündiger Streik der Elizabeth Line an, der um 21 Uhr Ortszeit beginnt. Verantwortlich ist die Gewerkschaft RMT, welche bessere Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeitenden fordert. Der Streik wird voraussichtlich Auswirkungen auf die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel in der Innenstadt haben, auch vor und nach der eigentlichen Streikzeit sind Einschränkungen möglich.
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Ein Streik auf der Elizabeth Line in London führt an Silvester zu massiven Einschränkungen (Symbolfoto).
Am Silvesterabend wird es auf der Elizabeth Line in London keine regulären Verbindungen geben. Der 24-stündige Streik beginnt um 21 Uhr und betrifft eine der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt. Die Elizabeth Line, die zentrale Londoner Bezirke mit den Außenbezirken verbindet, wird häufig genutzt, um die Neujahrsfeierlichkeiten in der Innenstadt zu erreichen. Die Organisatorin des Streiks, die Gewerkschaft RMT, kritisiert unzureichende Angebote zu Arbeitszeiten und Urlaub und sieht sich nach eigener Aussage gezwungen, mit dieser Maßnahme Druck auf die Arbeitgeberseite auszuüben.

Was sollten Reisende beachten?

Der Streik endet offiziell am 1. Januar um 21 Uhr, doch auch davor und danach können Verbindungen beeinträchtigt sein. Reisende, die auf die Elizabeth Line angewiesen sind, sollten alternative Verkehrsmittel in Betracht ziehen. Busse und Straßenbahnen könnten als Ersatz dienen, allerdings wird auch hier mit erhöhtem Passagieraufkommen gerechnet. Besonders für Silvester- und Neujahrsreisen wird empfohlen, frühzeitig zu planen und mögliche Verzögerungen zu berücksichtigen. Zusätzlich zu den Problemen auf der Elizabeth Line sind auch andere Verkehrssysteme in Großbritannien von Arbeitskämpfen betroffen, was den Druck auf Reisende erhöht.

Welche Gründe hat der Streik?

Die Mitarbeitenden der Elizabeth Line, insbesondere das Kontrollpersonal, fordern bessere Arbeitsbedingungen und ein gerechteres Urlaubssystem. RMT-Generalsekretär Mick Lynch betonte, dass die aktuellen Angebote der Arbeitgeberseite unzureichend seien. Besonders während der Feiertage, einer kritischen Phase für den öffentlichen Verkehr, möchten die Beschäftigten auf die Notwendigkeit von Reformen aufmerksam machen.