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Corona: Malediven verschärfen Ausgangssperre

München, 03.02.2021 | 16:18 | soe

Die Malediven kämpfen mit steigenden Corona-Infektionszahlen. Aus diesem Grund haben die Behörden des Inselstaats nun eine Verschärfung der Ausgangssperre beschlossen, welche rund um die Hauptstadt im Bezirk Greater Malé herrscht. Zudem wurde auch die Beschränkung des Individualverkehrs verlängert.


Malediven-Nord-Male-Atoll
Die nächtliche Ausgangssperre auf den Malediven wird bis zum 17. Februar verschärft.
Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen wurden erst zum 27. Januar eingeführt, um die Verbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen. Sie galten bisher von Mitternacht bis 4 Uhr morgens. Seit dem 3. Februar beginnt die Ausgangssperre bereits um 23 Uhr und dauert bis 4:30 Uhr. Sie gilt in der Region Greater Malé sowie auf den umliegenden Inseln Gulhifalhu, Hulhumale, Thilafushi und Villimale. Während der Beschränkungszeit darf die Unterkunft nur in Ausnahmegründen verlassen werden. Der Autoverkehr wird zwischen 20:30 und 4 Uhr auf Kranken- und Polizeifahrzeuge, Personal des Gesundheitswesens und Fahrten in Notfällen begrenzt. Die Maßnahme gilt zunächst bis zum 17. Februar.
 
Einreise auf die Malediven
 
Die Malediven empfangen nach wie vor Touristen und erteilen bei der Ankunft kostenfrei ein Visum. Urlauber sind außerdem von der verpflichtenden zehntägigen Quarantäne befreit, die für alle anderen Reisenden gilt. Obligatorisch ist allerdings auch für Touristen das Mitbringen eines negativen PCR-Test-Ergebnisses in englischer Sprache, dessen Probenentnahme maximal 96 Stunden zurückliegt. Verlangt werden zudem eine elektronische Einreiseerklärung sowie die Buchungsbestätigung in einem maledivischen Resort für die gesamte Aufenthaltsdauer.
 
Malediven sind Risikogebiet
 
Die Malediven sind seit dem 17. Juli 2020 vom Robert Koch-Institut als Corona-Risikogebiet eingestuft. Nach einer vorübergehenden Entspannung der Infektionslage im Herbst steigen die Fallzahlen seit Dezember jedoch wieder rapide an. Schwerpunkt ist dabei die Hauptstadt Malé, welche von Touristen derzeit nur zu Transitzwecken bei der An- und Abreise betreten werden darf.

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