Sie sind hier:

Malediven: Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Malé ab

München, 26.07.2017 | 10:39 | mja

Aufgrund der anhaltenden politischen Instabilität des beliebten Zieles wird Malediven-Urlaubern empfohlen, von nicht notwendigen Reisen in die Hauptstadt Malé abzusehen. Auch Menschenansammlungen und Demonstrationen sollen vermieden werden. Das teilte das Auswärtige Amt (AA) auf seiner Website mit.


Auswärtiges Amt Schriftzug mit Bundesadler
Das Auswärtige Amt empfiehlt auch, Menschenansammlungen zu meiden.
Außerdem wird Reisenden geraten, den Anweisungen der Sicherheitskräfte in jedem Fall Folge zu leisten. Laut AA ist der Transfer in die Urlaubsresorts in der Regel direkt vom Airport Malé aus organisiert, sodass ein Aufenthalt in der maledivischen Hauptstadt nicht erforderlich ist. Wie lang diese Warnung  gilt, ist bislang nicht bekannt.

Grund für die Empfehlung des Auswärtigen Amtes sind die anhaltenden Spannungen zwischen der Regierung und Opposition, die sich jüngst verschärft haben, indem das maledivische Militär am 24. Juli den Zugang zum Parlament blockierte. Abgeordnete wurden unter Zwang aus dem Parlamentsgebäude entfernt, um eine von der Opposition beantragte Abstimmung über die Amtsenthebung des Parlamentsvorsitzenden zu verhindern.

Diese Maßnahme ist der maledivischen Regierung zufolge nötig gewesen, um die Sicherheit von ausländischen Staatsgästen zu garantieren. Da diese am heutigen Mittwoch an den Festlichkeiten des 52. Jahrestags der Unabhängigkeit von Großbritannien teilnehmen. Auch die britische Regierung rief ihre Bürger zu erhöhter Wachsamkeit in Malé auf.

 

Weitere Nachrichten über Reisen

Bucht in Thailand
25.04.2019

Maya-Bucht in Thailand bleibt mehrere Jahre geschlossen

Die zum Schutz der Natur und Meereswelt geschlossene Maya-Bucht in Thailand bleibt weiterhin gesperrt. Touristen dürfen mehrere Jahre nicht an den Strand.
Mallorca Port de Soller
25.04.2019

Mallorca könnte Rauchverbot an Stränden einführen

Mehrere Gemeinden auf Mallorca zeigen Interesse an rauchfreien Stränden. Das balearische Gesundheitsministerium berät aktuell über eine mögliche Einführung.
Ohne Reisepass kein Girokonto für jedermann
24.04.2019

Tansania akzeptiert nur noch E-Visum

Urlauber, die nach Tansania und Sansibar reisen wollen, müssen künftig ein E-Visum beantragen. Das afrikanische Urlaubsland akzeptiert lediglich die elektronische Einreisegenehmigung.
Zapfsäulen an einer Tankstelle
18.04.2019

Benzinknappheit in Portugal wegen Streik

Durch einen landesweiten Streik der Tanklasterfahrer gibt es in Portugal an vielen Tankstellen Benzinengpässe. Auch im Flugverkehr kommt es zu Einschränkungen.
Strand Cala Pi auf Mallorca
16.04.2019

Mallorca verlängert Trockensteinmauer-Route

Mallorcas Inselrat plant eine Verlängerung der beliebten Trockensteinmauer-Route. Der Wanderweg durch das Tramuntana-Gebirge soll mehrere Anschlusspfade an Gemeinden erhalten.