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Malediven: Gesundheitsnotstand bis 30. November verlängert

München, 01.11.2021 | 11:13 | soe

Auf den Malediven wurde der Notstand im Bereich der öffentlichen Gesundheit um einen weiteren Monat verlängert. Er gilt nun bis zum 30. November, womit auch die landesweit herrschenden Corona-Beschränkungen auf den Atollen weiterhin bestehen bleiben. So ist es in dem Inselstaat ungeimpften Personen nach wie vor untersagt, Restaurants zu besuchen und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.


Malediven-Nord-Male-Atoll
Auf den Malediven wurde der Gesundheitsnotstand bis zum 30. November verlängert.
Die maledivischen Behörden schreiben Büro-Mitarbeitern ohne Corona-Impfschutz außerdem noch bis mindestens Ende November vor, sich einem Corona-Test zu unterziehen, bevor sie ihren Arbeitsplatz aufsuchen. In dem gesamten Inselstaat gilt eine Maskenpflicht an öffentlichen Orten, nur beim Sport darf der Munde-Nase-Schutz abgesetzt werden. Zudem müssen Ausreisende aus dem Großraum Malé binnen 72 Stunden vor der Abreise einen PCR-Test durchführen lassen. Reisende dürfen sich grundsätzlich nur innerhalb des von ihnen gebuchten Resorts aufhalten, das Aufsuchen der Hauptstadt Malé ist derzeit nur zu notwendigen Transitzwecken gestattet.
 
Einreise auf die Malediven
 
Die Malediven erlauben deutschen Urlaubern die Einreise, auch wenn sie nicht gegen das Coronavirus geimpft sind. Lediglich Hotelanlagen, die sich auf bewohnten Inseln („local islands“) befinden, dürfen nur gegen Vorlage eines Impfnachweises besucht werden. Darüber hinaus wird von allen Einreisenden die Vorlage eines höchsten 72 Stunden alten, negativen PCR-Testergebnisses verlangt. Binnen 24 Stunden vor dem Reiseantritt ist außerdem eine Online-Gesundheitserklärung auszufüllen.
 
Corona-Lage auf den Malediven
 
Auf den Malediven liegen die Infektionszahlen stabil auf mittlerem Niveau, wobei die meisten Infektionsfälle seit Pandemiebeginn in der Hauptstadtregion Greater Malé auftreten. Mit Stand zum 1. November verzeichnet der Inselstaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 131,7, knapp zwei Drittel der Bevölkerung gilt als vollständig geimpft. Das Robert Koch-Institut stuft die Malediven derzeit nicht als Corona-Hochrisikogebiet ein.

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