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Mallorca: Megapark soll umgebaut und verkleinert werden

München, 04.04.2018 | 09:23 | lvo

Hiobsbotschaft für alle Feierwütigen in Palma de Mallorca: Der Megapark muss umgebaut werden. Die Hälfte der beliebten Diskothek fällt dabei dem Abriss zum Opfer. Auch die Mitarbeiter haben bereits eine Krisensitzung abgehalten, wie die Mallorcazeitung am Dienstag berichtete. Offenbar soll die Clubbetreibergruppe Cursach jedoch keinen Einspruch gegen die Entscheidung der Stadt einlegen können.


Playa de Palma
Der Megapark in Palma de Mallorca soll um die Hälfte verkleinert werden.
Die Auflagen sehen vor, dass der Vergnügungstempel zu 50 Prozent geschlossen wird. Zudem soll eines der beiden Gebäude abgerissen, ein einziehbares Dach entfernt sowie die Außenbewirtung beendet werden. Nur noch 2.528 Besucher sollen demnach künftig im Megapark Platz finden. Inklusive Keller, Empore und Außenbewirtung fasst die Diskothek bislang 5.000 bis 6.000 Gäste. Laut Baudezernenten der Stadt, José Hila, muss die teilweise Schließung innerhalb von 48 Stunden nach offizieller Bekanntgabe erfolgen. Diese wird noch am Mittwoch erwartet. Die Maßnahme könnte Teil der Arbeit an einem neuen Image Mallorcas sein. Bereits im Februar wurden Pläne der Stadt bekannt, den Sauftourismus auf der Urlaubsinsel zu unterbinden.

Palma de Mallorca fordert die Cursach-Gruppe dazu auf, wieder zu den Ursprüngen zurückzukehren. Die sahen vor, dass es zwei getrennte Lizenzen für den Betrieb gab, eine für die Gastronomie und eine für die Diskothek. Vor etwa zehn Jahren wurden beide Lizenzen zusammengelegt, was laut der Stadt nicht rechtens ist. Laut Stadtverwaltung dürfte derzeit nur Erdgeschoss und Keller eines der beiden Gebäude öffnen; die frühere Cafetería und die Balkone im Hauptgebäude müssten geschlossen bleiben.

Auch am Flughafen von Palma de Mallorca müssen sich Urlauber auf Neuerungen einstellen. Hier finden bis zum Sommer 2018 Sanierungsarbeiten statt. Unter anderem werden neue Aufzüge, Rolltreppen und Sanitäranlagen installiert. Dies beeinträchtigt zwar nicht den Flugverkehr, dennoch sollten Fluggäste längere Wartezeiten am Airport einplanen.
 

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