Update vom 1. Juli, 08:59 Uhr
Die für den Juli geplanten Streiks im Hotel- und Gastgewerbe auf Mallorca sind abgewendet. Wie spanische Medien berichten, konnten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber in letzter Minute auf einen neuen Tarifvertrag einigen. Damit entfallen auch die angekündigten Protestaktionen am Flughafen Palma de Mallorca sowie in mehreren Tourismusregionen der Insel. Für Reisende bedeutet dies: Der Urlaubsbetrieb auf den Balearen läuft regulär weiter.
Update vom 30. Juni, 15:34 Uhr
Zum geplanten Streik im Hotel- und Gastgewerbe auf Mallorca am 10. Juli kündigten die Gewerkschaften UGT und CCOO zusätzlich Protestaktionen am Flughafen Palma de Mallorca (Son Sant Joan) sowie in fünf touristischen Schlüsselregionen an. Ziel der Maßnahmen sei es laut UGT, unter anderem den Zugang zum Flughafen in den Morgenstunden gezielt zu blockieren. Geplant ist eine Demonstration zwischen 7:30 und 9:30 Uhr im Bereich der An- und Abflüge. Weitere Protestzüge sind ab 10 Uhr unter anderem in Platja de Palma, Alcúdia, Palmanova und Cala Millor vorgesehen. Urlauberinnen und Urlauber sollten sich auf mögliche Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im Ablauf am Flughafen einstellen.
Originalmeldung vom 27. Juni, 15:37 Uhr
Geplant sind Arbeitsniederlegungen an folgenden Tagen: 10., 18., 19., 25., 26. und 31. Juli 2025. Betroffen sind nicht nur Mallorca, sondern auch andere Balearen-Inseln wie Ibiza oder Menorca. Ob und in welchem Umfang es tatsächlich zu Einschränkungen kommt, hängt von der Streikbeteiligung ab.
Mögliche Auswirkungen für Urlauberinnen und Urlauber
Nach Angaben der Gewerkschaft müssen Gäste an den Streiktagen mit reduzierten Dienstleistungen rechnen – etwa bei Rezeption, Housekeeping, warmen Mahlzeiten, Tischservice oder Gepäckhilfe. Auch Verzögerungen beim Check-in oder Check-out sind nicht ausgeschlossen. Komplettschließungen von Hotels sind nach aktuellem Stand jedoch nicht geplant.
Hintergrund des Arbeitskampfs
Auslöser des Streikaufrufs sind festgefahrene Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern. Streitpunkte sind unter anderem die Höhe der geplanten Lohnerhöhungen und die Krankheitsregelungen. Laut Gewerkschaft könnten über 180.000 Beschäftigte betroffen sein.