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Malta: Felsentor Azure Window auf Gozo eingestürzt

München, 09.03.2017 | 14:20 | hze

Malta hat eine seiner berühmtesten Attraktionen verloren. Am Mittwoch bestätigte der maltesische Premierminister Joseph Muscat via Twitter Medienberichte, wonach das berühmte Azure Window durch einen heftigen Sturm eingestürzt ist. Das Betreten des einstigen Wahrzeichens der Insel war bereits seit 2012 verboten und im Januar 2017 zusätzlich unter Strafe gestellt worden.


Das blaue Fenster von Malta
Dieser Anblick ist seit dem 8. März 2017 Geschichte. Ein Sturm ließ die Felsenbrücke inklusive Pfeiler einstürzen.
Zuletzt war bei stürmischer See im vergangenen Jahr ein großes Stück aus dem Felsentor herausgebrochen. Von Dienstag auf Mittwoch hatte nun ein heftiges Sturmtief Malta sowie den Süden Italiens heimgesucht und dem Azure Window mit Orkanböen bis 100 Kilometern pro Stunde den Todesstoß versetzt. Mehrere, über die Jahre erstellten Studien hatten laut Muscat bereits angedeutet, dass Erosion dem natürlichen Denkmal schwer zusetzen würde. Nun sei der traurige Moment gekommen und der Anblick sei laut dem maltesischen Staatschef „herzzerreißend“.

Der natürliche Torbogen war bis zu seinem Einsturz das meistbesuchte touristische Ziel auf der Insel Gozo. Viele davon waren Maltaurlauber, die einen Tagesausflug zur Schwesterinsel unternommen haben. Die Anreise erfolgt ausschließlich mit dem Boot, da sich der einzige Flughafen in Malta befindet. Dieser wird 2017 unter anderem von Condor ab Frankfurt oder aus Hamburg angesteuert.
 

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